Für viele Tierhalter*innen und ihre Vierbeiner ist das Reisen zusammen ein echtes Highlight. Neue Landschaften, lange Spaziergänge und viele kleine Abenteuer. Doch was ist mit Hundehaufen? Nicht nur gibt es in vielen Ländern empfindliche Strafen für das nicht Aufheben von Hundehaufen, es ist auch eine Frage der richtigen Haltung – sowohl gegenüber den Einheimischen als auch gegenüber der Natur. BILD: Pixabay
Warum es wichtig ist, Hundehaufen aufzusammeln
Hundekot auf Gehwegen, in Wanderpfaden oder an Stränden ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch gesundheitliche Risiken bergen. Über die Hinterlassenschaften können sich Krankheitserreger und Parasiten verbreiten, die Menschen und andere Tiere gefährden.
Hundekot ist kein Dünger
Im Gegensatz zu Hinterlassenschaften von Pflanzenfressern (Kuhdung etc.) hat Hundekot einen negativen Effekt auf die Umwelt. Er kann Böden und Gewässer belasten, wenn er nicht entsorgt wird. Gerade in Naturschutzgebieten oder beliebten Wanderregionen wie Südtirol drohen deshalb hohe Strafen. Aber auch mit Einheimischen und anderen Reisenden kann es schnell zu Konflikten kommen, wenn Hundekot liegen gelassen wird. Das Aufheben des Kots trägt also auch zu einem besseren Miteinander bei.
- Wenn du (noch) mehr Gründe brauchst, empfehle ich dir diesen Artikel von Utopia.
Welche Strafen sind international für das Nicht-Aufheben von Hundehaufen fällig?
In den meisten europäischen Ländern sind Strafen fällig, wenn du den Hundekot nicht aufhebst. Diese variieren von Land zu Land und von Stadt zu Stadt.
- In Deutschland musst du mit Strafen zwischen 10 und 150 Euro rechnen.
- In Österreich beträgt die durchschnittliche Strafe 63 Euro, wobei Niederösterreich sogar Strafen von bis zu 7.000 Euro zulässt, wenn du auf frischer Tat ertappt wirst.
- Auch in Italien und Spanien drohen hohe Strafen. In Neapel zahlst du beispielsweise 500 Euro, in Madrid oder Barcelona bis zu 1.500 Euro, wenn du den Kot deines Hundes nicht beseitigst.
- In den UK sind es 100-1500 britische Pfund.
Auch in nicht europäischen Ländern wie den USA und Australien findest du an den meisten Orten Gesetze, die das nicht aufheben, unter Strafe stellen. In den USA kannst du mit bis zu 500 Dollar bestraft werden, wobei es dort auch darauf ankommt, ob der Staat oder die Home Owner Associations die Strafen stellen. Und auch in Australien können die Strafen bei mehreren hundert Dollar liegen.
Du siehst also: An vielen Orten der Welt kann es sehr schnell sehr teuer werden. Außerdem ist es einfach der richtige Umgang mit deinen Mitmenschen und der Natur. Bitte heb einfach hinter deinem Hund auf.
PS.: Wenn du mehr Tipps für das Reisen mit deinem vierbeinigen Freund suchst, empfehle ich dir unseren Artikel „Tipps für einen grünen Hotelurlaub mit Hund”.



