Vielen ist dieses oft unterschätzte Gemüse wahrscheinlich nur als Kompott oder aus Omas Küche bekannt. Dabei hat Rhabarber definitiv Superfood-Potenzial, denn es schmeckt nicht nur gut, sondern bietet auch viele Vorteile für deine Gesundheit. BILD: Pixabay
Was macht Rhabarber zum Superfood?
Zunächst einmal ist Rhabarber sehr kalorienarm: Eine Portion enthält nur wenige Dutzend Kalorien, dafür aber viele Nährstoffe. Dazu gehört unter anderem ein hoher Gehalt an Vitamin K, das wichtig für eine gesunde Blutgerinnung und starke Knochen ist. Auch enthält er Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe – eine Kombination, die das Immunsystem, die Verdauung und die Herzgesundheit unterstützen kann. Aber damit nicht genug: Er hat auch eine antioxidative Wirkung auf deinen Körper, die Zellschäden vorbeugen kann, und einige Studien unterstützen sogar die Ansicht, dass er dazu beitragen kann, Krebs vorzubeugen. Von den Blättern solltest du dich allerdings fernhalten. Sie enthalten Oxalsäure, die gesundheitliche Probleme wie Erbrechen und Durchfall verursachen kann.
Gleichzeitig ist der Rhabarber wie geschaffen für das deutsche Klima und beim Anbau sehr anspruchslos. Das macht es leicht, ihn regional zu beziehen oder im eigenen Gemüsegarten ganz einfach selbst anzupflanzen. Die optimale Zeit hierfür ist übrigens von Ende Februar bis Anfang Mai – perfekt also, um jetzt damit anzufangen.
Wie bereitet man Rhabarber am besten zu?
Rhabarber schmeckt am besten, wenn man seine Säure bewusst ausgleicht. Vor der Zubereitung sollten die Stangen gewaschen und – vor allem bei älteren Exemplaren – die faserige Haut leicht abgezogen werden. Klassiker wie Kompott oder Kuchen funktionieren immer: Einfach den Rhabarber in Stücke schneiden, mit etwas Zucker oder Honig sanft köcheln lassen, bis er zerfällt. Wer es frischer mag, kombiniert ihn mit süßen Früchten wie Erdbeeren oder Äpfeln. Auch spannend ist es, ihn kurz anzubraten und als säuerliche Note zu herzhaften Gerichten oder als Chutney mit Ingwer und Chili zu verwenden. Wichtig ist, Rhabarber nicht zu lange zu kochen, damit Geschmack, Farbe und ein Großteil der Nährstoffe besser erhalten bleiben.
Hast du vielleicht ein Lieblings-Rhabarber-Rezept? Dann schreib es uns gerne in die Kommentare!



