Ahnenforschungsreise – Was es mit dem Trend auf sich hat

Ahnenforschungsreise – Was es mit dem Trend auf sich hat

Ahnenforschungsreise – Was es mit dem Trend auf sich hat

Ein Trend, der in den letzten Jahren immer mehr an Fahrt gewonnen hat, ist die Ahnenforschung – vor allem auf Grundlage von DNA. Man schickt eine Speichelprobe ins Labor und erfährt dann beispielsweise Dinge wie, dass ein Teil der eigenen Vorfahren aus Italien stammen, oder findet sogar verschollene Verwandte. Doch was machst du anschließend mit diesen Informationen? Genau hier kommen Genealogie- oder Ahnenforschungsreise ins Spiel. BILD: ©olezzo | Stock.Adobe.com

 

Was genau ist eine Genealogie- oder Ahnenforschungsreise?

Als Genealogie wird die systematische Erforschung der eigenen familiären Abstammung bezeichnet. Traditionell erfolgt dies durch die Auswertung von Kirchenbüchern, Standesamtsakten oder Archivmaterial. Moderne DNA-Tests können diese Arbeit ergänzen, indem sie Hinweise zur regionalen Herkunft und Verwandtschaft geben.

Bei Ahnenreisen (auch „Heritage Travel“, „Ancestry Travel“ oder „Ancestry Tourism“ genannt) wird diese Forschung in die reale Welt übertragen. Die Orte, an denen die Vorfahren gelebt, gearbeitet oder migriert sind, werden besucht. Das Ziel besteht darin, Familiengeschichte vor Ort zu erleben, historische Spuren zu entdecken und, wo möglich, noch lebende Verwandte zu treffen.

 

Wie plane ich eine solche Reise am besten? 

Nachforschung: Dies ist wohl der wichtigste, aber leider auch der trockenste Schritt. Recherchiere deinen Stammbaum und nutze DNA-Test-Dienste (hier findest du die besten laut Stiftung Warentest), um zunächst einmal herauszufinden, wohin die Reise gehen soll. Und natürlich auch welche Orte dort für dich relevant sind. Dabei helfen nicht nur Internetdienste und Archive wie Standesämter, sondern vor allem auch deine Verwandten. Frag doch mal deine Oma/Opa, Eltern, Tanten/Onkeln etc.. Vielleicht haben sie sogar Kontakt zu entfernten Verwandten vor Ort oder haben selbst schon einmal Recherchen angestellt. 

Plane die Reiseroute: Nachdem du für dich wichtige Orte/Personen identifiziert hast, planst du die Reiseroute. Überlege, an welchen Orten du mehr Zeit verbringen willst, wo es vielleicht sogar Führungen/Ämter gibt, die dich mit deinem kulturellen Erbe verbinden, etc. Im besten Fall kannst du sogar Kontakte zu lokalen Historikern knüpfen, die dir mehr Aufschluss geben könnten.

Reise am besten mit den örtlichen Verkehrsmitteln, zum Beispiel mit Reisebussen oder Zügen, und vermeide Autos und Flüge. Das ist nicht nur gut für deinen ökologischen Fußabdruck, sondern du nimmst so auch mehr von deiner Reise mit. Du siehst mehr von der Landschaft und den Orten, kommst eher mit den Einheimischen ins Gespräch und hilfst dabei, diese Orte für künftige Generationen zu erhalten – genau wie deine Vorfahren vor dir.

Buche eine Unterkunft: Konzentriere dich auf kleinere Unterkünfte und weniger touristische Orte, um eher mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Schließlich geht es darum, die Kultur des Ortes zu entdecken und eine Verbindung zu deinen Wurzeln herzustellen. Und wir wären nicht wir, wenn wir dir nicht empfehlen würden, nachhaltige Unterkünfte zu buchen. 

Pssst: Dabei kann dir natürlich auch Green Pearls® helfen 😀

 

Genieße deine Reise!


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