Eichhörnchen im Winter füttern? Wie du es richtig machst

Eichhörnchen im Winter füttern? – Warum das grundsätzlich kein Problem ist

Eichhörnchen im Winter füttern? – Warum das grundsätzlich kein Problem ist

Wildtiere zu füttern ist nicht immer eine gute Idee und wenn du dich dafür entscheidest, solltest du es unbedingt richtig machen. Dafür haben wir dir hier ein paar Tipps zusammengestellt, wie du Eichhörnchen im Winter helfen kannst. BILD: Pixabay

 

Im Gegensatz zu anderen in Deutschland lebenden Tieren wie Igeln halten Eichhörnchen keinen Winterschlaf, sondern lediglich Winterruhe. Das bedeutet, dass sie ihren Herzschlag und Kreislauf verlangsamen, um so viel Energie wie möglich einzusparen. Trotzdem verbringen sie jeden Tag ein bis zwei Stunden mit der Nahrungssuche.

Für die Winterzeit verbuddeln sie im Herbst so viele Vorräte wie möglich, die sie dann Monate später wieder ausgraben. (Wie sie diese überhaupt wiederfinden, war mir schon als Kind ein Rätsel, und auch heute noch finde ich die Vorstellung faszinierend.)

Die Frage ist: Müssen Eichhörnchen dann überhaupt gefüttert werden? Die Antwort: Grundsätzlich ist das Füttern von Eichhörnchen kein Muss. Die kleinen Nager gehören nicht zu den bedrohten Arten in Deutschland und finden in der Natur in der Regel genügend Nahrung, um durch den Winter zu kommen.

 

Futter schadet nicht (wenn es das Richtige ist)

Futter kann Eichhörnchen in trockenen, nahrungsärmeren Jahren und grade in Städten mit weniger Futterquellen durchaus helfen. Auch bei allzu frostigen Bedingungen kann es eine gute Idee sein, da es ihnen, wenn der Boden vereist ist, schwerfallen kann, an ihre Vorräte zu kommen. Schaden tut es den Eichhörnchen grundsätzlich nicht. Sie gewöhnen sich, anders als andere Arten, nicht daran.

 

So fütterst du Eichhörnchen im Winter richtig

  1. Ein geeigneter Ort: Für das Füttern von Eichhörnchen eignet sich im Winter vor allem ein Vogelhäuschen, das du wahlweise auf dem Balkon oder in einem Baum im Garten aufhängen kannst. Auch spezielle Futterautomaten für Eichhörnchen bieten sich an. Wichtig ist aber vor allem, diese hoch genug aufzuhängen, um Katzen und Hunden, die die kleinen Nager gerne jagen, zuvorzukommen.

 

  1. Das richtige Futter: Eichhörnchen lieben, neben im Fachhandel erhältlichen Futtermischungen, vor allem Nüsse. Dabei ist es laut dem BUND Naturschutz egal, ob es sich um Walnüsse, Haselnüsse oder Zierbelnüsse handelt. Um Jungtiere zu unterstützen, solltest du die Nüsse aber ohne Schale auslegen, da sie diese noch nicht selbst öffnen können. Auch über Sonnenblumenkerne, Bucheckern oder Esskastanien freuen sie sich. Alternativ kannst du auch frisch geschnittenes Obst, beispielsweise Äpfel oder Bananen, auslegen. Keine Mandeln und Erdnüsse: Diese enthalten Stoffe, die für Eichhörnchen giftig sind!

 

  1. Wasserstellen: Noch wichtiger als Futterstellen können – wie bei Vögeln – Wasserstellen sein. Das gilt im Sommer sogar noch mehr als im Winter. Dafür eignet sich eine flache Schale, die du regelmäßig reinigen und das Wasser austauschen solltest. Wichtig ist auch hier, dass du die Schale erhöht aufstellst!

 

Hast du noch andere Tipps, um den süßen Kleinen im Winter zu helfen? Dann schreib sie uns gerne in die Kommentare!


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