Wie die Websites leadersnet.com und expat-news.com berichten, feiern All-inclusive-Reisen ein Comeback und werden vor allem bei der Generation Z immer beliebter. Grund genug für uns, einmal genauer zu untersuchen, wie nachhaltig All-inclusive wirklich ist, und dir das Angebot eines unserer Green Pearls® Hotels vorzustellen. BILD: ©ADLER Lodge RITTEN
Ist All-Inklusive nachhaltig – ja oder nein?
So einfach ist es leider nicht. Aber eins nach dem anderen. Im Allgemeinen haben die Rundum-Sorglos-Pakete mehrere große Probleme. Zum einen betrifft dies den Effekt auf die lokale Gemeinschaft. Wer im Resort alles hat, verlässt es kaum. Lokale Restaurants, Bars und Tourbetreiber bleiben außen vor und die Gewinne fließen meist nur zu den großen Hotelketten. Arbeiter*innen in den Resorts erhalten oft geringere Löhne und kaum Trinkgeld – vor allem wegen der geringen Gewinnmargen bei diesen Angeboten.
Problematisch ist auch der verschwenderische Umgang mit Ressourcen. Buffets, die nahezu den ganzen Tag geöffnet sind, führen zu großen Mengen an Lebensmittelabfällen. Die Gäste nehmen häufig mehr, als sie benötigen – „kostet ja nichts“. Hinzu kommt der Verpackungsmüll, der meist aus Plastik besteht, sowie der logistische Aufwand für die Entsorgung. Dieser Abfall belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch die lokalen Gemeinschaften, die ohnehin oft mit Infrastrukturproblemen zu kämpfen haben. Wer sich tiefer mit diesem Thema beschäftigen möchte, dem empfehle ich diese Publikation.
Nur wenige All-Inclusive Resorts gehen diese (bekannten) Probleme an. Das Sandals Negril Resort auf Jamaika beispielsweise, versucht, die lokale Gemeinschaft stärker einzubinden und zu unterstützen, stellt damit innerhalb der Karibik aber eine Ausnahme. Deshalb ist es wichtig, sich vor der Reise zu informieren, selbst Verantwortung zu übernehmen und nur dort zu buchen, wo ein umweltfreundliches und soziales Konzept dahintersteht. Nach dem Motto: Wenn schon All-Inclusive – dann nachhaltig!
Ein nachhaltiges Beispiel – die ADLER Lodge Ritten
Eines der Hotels mit All-inclusive-Angeboten, das wir empfehlen können, ist das Green Pearls® Hotel ADLER Lodge RITTEN. Statt Überfluss setzt man hier auf bewusstes Reduzieren: kleine Portionen, die nur auf Wunsch nachgereicht werden, Wiederverwendung von geeigneten Speisenresten und ein Küchenkonzept, das saisonale und regionale Produkte (teils aus eigenem Anbau) bevorzugt. Auch die Zusammenarbeit mit der lokalen Gemeinschaft ist der Unterkunft wichtig. So unterstützt sie beispielsweise mehrere lokale Vereine und kooperiert mit ortsansässigen Unternehmen. Wenn du mehr zu diesem Angebot erfahren möchtest, findest du hier weitere Informationen.
Jetzt würden wir aber gerne von dir wissen: Würdest du überhaupt All-inclusive machen? Und falls du dich gut mit dem Thema auskennst: Hast du vielleicht noch weitere Nachhaltigkeitstipps? Schreib sie gerne in die Kommentare!



