Löwenzahn abmähen - Ja oder Nein?

Löwenzahn im Garten – abmähen, stehen lassen oder essen?

Löwenzahn im Garten – abmähen, stehen lassen oder essen?

Er ist leuchtend gelb, ziemlich hartnäckig – und oft unterschätzt: der Löwenzahn. Gerade im Frühling wächst er an jeder Ecke. Viele sehen in ihm nur ein lästiges Unkraut. Aber stimmt das wirklich? Oder solltest du ihn lieber stehen lassen – oder sogar ernten? BILD: ©Peggy Boegner | Stock.Adobe.com

 

Warum du Löwenzahn nicht gleich abmähen solltest

Löwenzahn ist eine wichtige Nahrungsquelle – vor allem für Insekten im Frühling. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge freuen sich über die frühen Blüten, wenn sonst noch nicht viel blüht. Auch Schildkröten, Kaninchen oder Igel knabbern gerne an den Blättern. In deinem Garten hilft Löwenzahn also, die Artenvielfalt zu fördern.

 

Wenn du ihn doch entfernen willst: bitte umweltfreundlich

Du möchtest deinen Rasen trotzdem „unkrautfrei“ halten? Dann verzichte auf chemische Mittel. Stattdessen kannst du die Blumen vorsichtig samt Wurzel ausstechen – das geht am besten mit einem Unkrautstecher nach einem Regenschauer, wenn der Boden weich ist. Einfach nur abmähen bringt meist wenig, denn er wächst hartnäckig nach.

 

Gesund, regional und kostenlos: Löwenzahn auf dem Teller

Was viele nicht wissen: Löwenzahn ist essbar – und sogar richtig gesund. Die jungen Blätter schmecken leicht bitter, ähnlich wie Rucola, und passen gut in Salat oder Smoothies. (Siehe hierzu auch unseren Blogartikel „Blüten auf dem Teller„)

Fazit: Die gelbköpfige Alltagspflanze mag nicht jedem ins gepflegte Gartenbild passen, aber er hat mehr Vorteile, als man denkt. Du kannst ihn stehen lassen, um Bienen zu helfen, ihn umweltfreundlich entfernen – oder einfach aufessen.


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