Bei einer Nesting Party geht es darum, werdende Eltern beim Nestbau zu unterstützen. BILD: ⒸAngela | Stock.Adobe.com
Baby Showers mit Windeltorten, Plastik-Deko? Da gibt es jetzt eine bessere Alternative: Der neueste Trend für werdende Eltern ist die Nesting Party. Eine solche ist nachhaltiger, sinnvoller und einfach viel entspannter. Statt Geschenkebergen gibt es hier echte Unterstützung: Freund*innen und Familie helfen, das Zuhause für das Baby vorzubereiten. Aber wie machst du deine Nesting-Party nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlich? Hier sind 7 nachhaltige Ideen:
#1 Streichen mit ökologischer Wandfarbe
Wenn das Babyzimmer einen frischen Anstrich braucht, dann bitte ohne Chemiekeule! Ökologische Wandfarben sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern verbessern auch das Raumklima. Und du willst ja sicher nicht, dass das Baby in einem Ausdünstungs-Chaos aufwächst. Also: Pinsel raus und los geht’s!
#2 Schraubgläser und Plastikdosen retten
Jede*r hat diesen Schrank voller einsamer Schraubgläser und Tupperdosen. Perfekt für werdende Eltern! Bring welche mit, und sie haben direkt genug Behälter für selbstgemachten Babybrei oder Snacks. Ganz ohne Neukauf – und der Vorratsschrank freut sich auch.
#3 Second-Hand-Babyklamotten statt Shopping-Orgie
Babys wachsen schneller aus ihren Klamotten raus, als du „Bio-Baumwolle“ sagen kannst. Statt teure neue Outfits zu kaufen, bringt jede*r gut erhaltene Babykleidung mit. Spart Geld, Ressourcen und verhindert, dass der Nachwuchs zum wandelnden Modeopfer wird.
#4 Meal-Prep statt Deko-Wahnsinn
Anstatt Luftballons aufzublasen, die nach der Party im Müll landen, lieber eine gemeinsame Meal-Prep-Session starten! Gekocht wird in Bio-Qualität, eingefroren wird für die stressigen Wochen nach der Geburt. So haben die Eltern weniger Stress und mehr Zeit für ihr Baby (und Schlaf, falls das überhaupt eine Option ist).
#5 DIY-Windelservice
Moderne Stoffwindeln sind nicht so kompliziert, wie sie klingen! Wer kreativ ist, kann den Eltern Tipps geben, wie das Ganze funktioniert. Besser für die Umwelt und langfristig auch fürs Portemonnaie.
#6 Möbel-Upcycling statt Neukauf
Möbel fürs Babyzimmer müssen nicht neu sein. Warum nicht ein altes Regal oder eine Kommode gemeinsam abschleifen, bemalen oder umfunktionieren? Spart Geld, Ressourcen und hat viel mehr Charme als ein Nullachtfünfzehn-Möbelhaus-Set.
#7 Nachhaltige Party-Snacks
Keine Plastikverpackungen, kein Fast-Food: Bereitet gemeinsam gesunde, regionale Snacks zu! Fingerfood aus Bio-Gemüse, selbstgemachte Aufstriche oder ein Kuchen aus regionalen Zutaten – schmeckt besser und ist besser für die Umwelt.
Eine Nesting-Party ist also nicht nur eine nachhaltige Alternative zur Baby Shower, sondern auch eine richtig sinnvolle Unterstützung für werdende Eltern. Und ganz ehrlich: Zusammen Wände streichen, Meal-Preppen und Gläser sortieren macht doch eh viel mehr Spaß, als stundenlang Babygeschenke auszupacken.



