Honesty Bar anstatt Minibar

Honesty Bar anstatt Minibar

Honesty Bar anstatt Minibar

Die Minibar ist ein Streitthema in der nachhaltigen Hotellerie. Einerseits ist sie für die Hotelsterne ein Muss, andererseits sind die kleinen Minikühlschränke alles andere als nachhaltig. Deshalb bieten manche unserer Green PearlsⓇ Partner ihren Gästen stattdessen eine Honesty Bar an. Was hältst du davon? Bild ©Gut Guntrams

 

Die Idee der Honesty Bar / Trust Bar

ist die, dass du dich als Gast hier selbstständig bedienen kannst. Entweder zahlst du den Betrag direkt in eine Box oder trägst auf einer Liste ein, was du genommen hast, um dies beim Check-out zu begleichen.

 

Die Vorteile im Überblick:

  • Die Honesty Bar ist rund um die Uhr geöffnet.
  • Der Personalaufwand bleibt minimal.
  • Zudem können frische Lebensmittel und Snacks angeboten werden, da das Angebot – anders als bei Minibarkühlschränken auf den Zimmern – leichter zu kontrollieren ist.
  • Schließlich verbraucht ein zentraler Kühlschrank deutlich weniger Energie als zahlreiche Minikühlschränke in jedem Zimmer.

Darüber hinaus wird bei nachhaltigen Unterkünften besonders darauf geachtet, dass die Honesty Bar mit ökologischen, regionalen und Zero-Waste-Produkten gefüllt ist.

„In unserer zentralen Minibar – der Honesty Bar an der Rezeption – finden unsere Gäste hausgemachte, süße und pikante Köstlichkeiten, die wir in Mehrweggläsern abfüllen“, berichtet das Gut Guntrams in der Nähe von Wien. Außerdem gibt es regionale Weine (siehe Bild.) Dennoch gibt es auf den Zimmern weiterhin einen leeren Minibarkühlschrank, um den internationalen Standards gerecht zu werden.

 

Verzicht auf die Minibar

Das Gut Sonnenhausen bei München geht noch einen Schritt weiter und verzichtet komplett auf Minibars. „Wir hatten noch nie eine Minibar, und sie wurde auch nicht vermisst“, erzählen die Gastgeber. Stattdessen kannst du dich als Gast an der Trust Bar im Bauernhaus mit kleinen Snacks und Drinks versorgen. Ein Konzept, das laut der Betreiber wunderbar funktioniert.

Minikühlschränke sind dafür bekannt, trotz ihres geringen Fassungsvermögens mehr Strom zu verbrauchen als große, energieeffiziente Haushaltskühlschränke. Besonders ältere Geräte können bis zu drei- oder viermal mehr Strom benötigen! Zwar gibt es inzwischen kleine Eco-Minikühlschränke auf dem Markt, doch noch ökologischer ist der komplette Verzicht.

 

Ein Umdenken beim Reisen

Beim ökologischen Reisen geht es vor allem darum, auch mal „out of the box“ zu denken und nicht immer den gewohnten Weg der Bequemlichkeit zu gehen. Natürlich ist es praktisch, wenn die Cola einer internationalen Marke griffbereit neben dem Hotelbett wartet. Doch der kleine Kühlschrank verursacht nicht nur unnötigen Lärm, sondern verbraucht auch unverhältnismäßig viel Energie.

Ein paar Schritte zur Trust Bar lohnen sich. Und bei den Green PearlsⓇ Partnern erwartet dich eine nachhaltige Belohnung: interessante, frische und umweltfreundliche Alternativen statt der üblichen Standardgetränke.


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