Vom 5. bis 7. Januar kannst du dich an der deutschlandweiten Mitmachaktion, die Stunde der Wintervögel, beteiligen und damit den Artenschutz unterstützen. Die Haubenmeise ist an der frechen “Frisur” leicht zu erkennen. BILD: Erik_Karits | Pixabay
Worum geht es bei der Stunde der Wintervögel?
Der NABU und der bayerische Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) rufen bereits zum 14. Mal dazu auf, eine Stunde lang Gartenvögel zu zählen und anschließend online zu dokumentieren. Die daraus gewonnenen Daten dienen einer wissenschaftlichen Untersuchung des Bestands. Letztendlich beteiligst du dich an einem großen Projekt zum Artenschutz. Denn nur durch eine Bestandsaufnahme, werden Veränderungen sichtbar und es kann erkannt werden, ob die ein oder andere Art vielleicht gefährdet ist.
Was muss ich machen?
Setze dich eine Stunde in deinen Garten, auf deinen Balkon oder in den Park und zähle alle Vögel, die du siehst. Wenn du die gleiche Vogelart mehrmals siehst, dokumentierst du nur die, die du gleichzeitig siehst. Also: siehst du gleichzeitig drei Spatzen, und später noch mal zwei und später noch mal einen, so meldest du am Ende drei.
Deine Beobachtungen gibst du in das Online-Formular ein.
Wie gut muss ich mich mit Vogelarten auskennen, um bei der Stunde der Wintervögel mitzumachen?
Keine Sorge – du musst kein*e Ornithologe*in sein. Es geht bei dieser Aktion ohnehin um die häufig vorkommenden Vogelarten wie Amsel oder Blaumeise.
Auf der Webseite vom NABU findest du Deutschlands 35 häufigsten Wintervögel auf einen Blick. Dies sollte ausreichen, um nicht einen Gimpel mit einem Rotkehlchen zu verwechseln.
Unterstützend kannst du auch eine Vogelstimmen-App nutzen, wie ich sie euch schon hier vorgestellt habe:



