Im nachhaltigen Naturresort Gerbehof auf der deutschen Seite des Bodensees urlaubst du inmitten von Apfelbäumen. Im Herbst wird die Ernte eingefahren. Hier sind Tipps, wie du Äpfel richtig ernten und lagern kannst. © Guenter Standl
Reifen Äpfel nach?
Äpfel reifen nach, aber nicht so stark wie andere Früchte (wie z. B. Bananen). Wie stark sie nachreifen, hängt in erster Linie von der Apfelsorte ab. Zweitens spielt auch die Lagerung eine wichtige Rolle. Möchtest du, dass sie nachreifen, solltest du sie an einem warmen, trockenen Ort lagern – am besten zusammen mit Äpfeln, die bereits reif sind. Dies liegt daran, dass die reifen Äpfel das Pflanzenhormon Ethylen entwickeln und dieses Gas kann dann auch die Reifung von anderen Äpfeln beschleunigen. Möchtest du nicht, dass die Äpfel nachreifen, dann lagere sie an einem trockenen und kühlen Ort.
Wie erkennt man, dass Äpfel reif sind?
Ein reifer Apfel ist fest, aber nicht hart. Er lässt sich ohne großen Kraftaufwand vom Ast abdrehen und hat eine schöne Farbe (entsprechend seiner Sorte).
Äpfel richtig ernten: morgens, mittags oder abends?
Möchtest du die Äpfel einlagern, so solltest du sie am besten in den kühlen Morgenstunden ernten. Wenn du die Äpfel sofort verzehren willst, ist jeder Zeitpunkt richtig 🙂
Wie soll man Äpfel richtig lagern?
Ernte-Experten empfehlen: Die Äpfel mit dem Stiel nach unten auslegen – ohne, dass sie sich gegenseitig berühren. Sind es zu viele Äpfel, kannst du die Schichten mit Wellpappe unterteilen. Wichtig: Äpfel separat von anderem Obst und Gemüse lagern.
Was kann man mit Äpfeln alles machen?
Äpfel lassen sich vielseitig verwenden. Die Klassiker, um Äpfel haltbar zu machen, sind:
- Apfelringe (trocken im Dörrautomat)
- Apfelmus / Apfelkompott (einkochen)
- Apfelsaft / Entsafter
Weiterhin gibt es natürlich viele leckere Rezepte: Eines davon sind Apfelküchlein:



