Ohne Siebträger und Kaffeevollautomat: Cold Brew benötigt keine Energie bei der Zubereitung und ist jetzt im Sommer schön erfrischend. (Coverbild: Pixabay)
Kalter Kaffee hat Vorteile
Kalt “aufgebrühter” Kaffee ist seit einigen Jahren ein Trendgetränk. Im Sommer ist es eine zuckerfreie Alternative zu Eiskaffee.
Die Vorteile von Cold Brew Coffee:
- Mild & magenfreundlich (Cold Brew enthält nur 15 Prozent der Säuren eines heiß gebrühten Kaffees)
- Durch den Verzicht auf Hitze wird der Kaffee weniger bitter
- Du benötigst keine Kaffeemaschine
- Du kannst dir den kalten Wachmacher auch im Urlaub zubereiten
Cold Brew Coffee – Zubereitung
Die Zubereitung ist denkbar unkompliziert – allerdings solltest du etwa 12 Stunden Zeit einplanen! (Abends zubereiten, am nächsten Morgen trinken.)
Du benötigst:
- Eine French Press (oder 2 Krüge)
- 100 Gramm Fair-Trade-Bio-Kaffee (Filterkaffee)
- 1 Liter kaltes Wasser
Zubereitung:
- Grob gemahlenes Kaffeepulver in den Krug bzw. French Press geben
- Mit kaltem Wasser aufgießen
- Umrühren
- Abdecken und (über Nacht) in den Kühlschrank stellen
Am nächsten Morgen drückst du einfach den Kaffeesatz mit der French Press herunter oder gießt den Kaffee durch einen Filter in die zweite Karaffe.
Alternativ kannst du Cold Brew Coffee noch mit Milch oder einem Pflanzendrink (natürlich Bio) verfeinern und mit Eiswürfeln servieren.
Welcher Kaffee eignet sich am Besten für Cold Brew Coffee?
Baristas und Kaffee-Blogger*innen empfehlen eine milde bis mittelstarke Röstung. Am besten kaufst du die ganzen Bohnen und mahlst den Kaffee selbst. Am Bio-Siegel erkennst du, ob der Kaffee aus der nachhaltigen ökologischen Landwirtschaft stammt.
Öko-Test empfiehlt GEPA-Kaffees
Weiterhin empfehlen wir dir natürlich darauf zu achten, dass der Kaffee ein Fair Trade Siegel hat, sodass die Bäuerinnen und Bauern auf den Anbauplantagen faire Gehälter erhalten.
Das deutsche Verbrauchermagazin Öko-Test empfiehlt Kaffees mit Fair Trade oder GEPA-Siegel. Am UTZ-Siegel kritisieren sie, dass eine faire Mindestpreisgarantie fehle, es keine Vorfinanzierung für den Anbau gebe und auch die Liste der verbotenen Stoffe nicht weitreichend genug sei.
Generell konnten GEPA-Kaffees schon bei mehreren Tests von Öko-Test geschmacklich überzeugen und sie tragen sowohl das Fair Trade – als auch das Bio-Siegel. (Mein sonstiger Lieblings-Kaffee Lavazza hat sich in diese Richtung leider noch nicht bewegt.)



