Nachhaltige Energybars ohne Backen | Green Travel Blog

DIY nachhaltige Energybars für deine Wanderung (ohne Backen)

DIY nachhaltige Energybars für deine Wanderung (ohne Backen)

Das wichtigste auf einer Wanderung? Na klar, das sind die Snacks! Allerdings haben Müsli- und Energieriegel (ja, auch nachhaltige Energybars!) die blöde Eigenschaft, dass sie meist einzeln in Plastik eingeschweißt sind. Am Ende einer Wanderung, gerade wenn diese über mehrere Tage geht, kommt da ein ganz schöner Haufen Müll zusammen …

Meine Lösung: Ich mache mir meine Riegel oder „Flapjacks“ einfach selbst. So kann ich nicht nur auf einiges an Müll verzichten, sondern die Snacks auch ganz leicht meinem Geschmack anpassen.

 

Nachhaltige Energybars – Das steckt drin

Energybars sollen nicht nur lecker schmecken, sondern dienen natürlich auch einem Zweck: Sie versorgen dich mit Energie und füllen zumindest einen Teil deiner Reserven wieder auf, wenn du lange unterwegs bist. Dafür braucht es schnell verwertbare Kohlenhydrate, Proteine und Fettsäuren.

 

Quellen für Nährstoffe:

Kohlenhydrate:

  • Haferflocken
  • Getrocknete Früchte
  • Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft

 

Proteine und Fettsäuren:

  • Nüsse
  • Saaten (z.B. Chia, Leinsaamen, Sonnenblumkerne)
  • Kokosöl

 

Nachhaltige Energybars selber machen

Gebe drei Esslöffel Chiasamen in 100 Milliliter Wasser und lasse sie 10 Minuten quellen.

In der Zwischenzeit kannst du zwei Esslöffel Kokosöl erwärmen bis es flüssig ist. Das flüssige Öl gibst du dann zusammen mit 10 Datteln (entsteint natürlich) und etwa 100 Gramm Cranberries in einen Mixer. Dazu noch 100 Milliliter Wasser und alles einmal durchpürieren.

Danach gibst du zu der Masse die Chiasamen, 100 Gramm Haferflocken und 100 Gramm Mandeln oder Haselnüsse hinzu. Je nach Geschmack folgt noch ein wenig Zimt oder Kakaopulver, oder was dir sonst noch schmeckt.

Dann wieder pürieren. Ich mag es, wenn noch ein paar Stückchen drin sind. Du kannst es aber auch komplett fein pürieren, wenn dir das lieber ist.

Die Masse kommt dann in eine kleine Auflaufform und für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank. Sobald es fest ist, kannst du es in Stücke schneiden und in eine Dose packen.

 

Hinweis: Durch das Kokosöl werden die Riegel bei hohen Temperaturen wieder weich. Das heißt für Touren im Hochsommer solltest du lieber auf Müsliriegel oder gebackene Varianten zurückgreifen. Die bleiben auch bei höheren Temperaturen in Form 😉  

 

 

 

 


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