Rauhnächte – Hintergünde und Rituale | Green Travel Blog

Zauber der Rauhnächte – Hintergrund, meine Vorbereitungen und Rituale für die Zeit zwischen den Jahren

Zauber der Rauhnächte – Hintergrund, meine Vorbereitungen und Rituale für die Zeit zwischen den Jahren

Willkommen in der magischen Zeit zwischen den Jahren. Die Rauhnächte sind eine Zeit, in der Naturkräfte außer Kraft gesetzt sein sollen und die Tore zur spirituellen Welt weit geöffnet sind. Aber auch wenn du nicht spirituell oder esoterisch veranlagt bist, könnten die Rauhnächte etwas für dich sein. Begleite mich einfach bei meinen Vorbereitungen und entscheide selbst, ob und wie du die Zeit „zwischen den Jahren“ nutzt.

 

Was sind die Rauhnächte?

Wir leben heute nach dem Sonnenkalender. Das heißt vor allem, das unser Jahr 365 Tage hat. Früher lebten die Menschen jedoch nach dem Mondkalender, richteten sich also nach den Mondumläufen. Ein Mondumlauf hat 29,5 Tage. Am Ende des Mondjahres kommt man also nur auf 354 Tage. Die Elf Tage bzw. 12 Nächte zwischen dem Ende des Mondjahres und dem Ende des Sonnenjahres nennt man auch Rauhnächte.

 

Übrigens: Das Rauh in Rauhnacht kommt vermutlich von Rauch und dem Räuchern, könnte aber auch von dem alten Begriff für Pelz stammen.

 

Zeit der Magie und Achtsamkeit

Um die Rauhnächte ranken sich zahlreiche Geschichten voller Magie und mythischer Gestalten. Voller Geister, die durch die geöffneten Tore der Welten spazieren. Es ist eine Zeit der Ruhe und Reflektion. Eine Möglichkeit, das Jahr bewusst ausklingen zu lassen.

Die erste Rauhnacht geht von Mitternacht des 24. Dezembers bis Mitternacht des 25. Dezembers. An manchen Orten beginnen die Rauhnächte auch schon zur Wintersonnenwende am 21. Dezember. Enden tut die Zeit der Rauhnächte mit der Mitternacht zum 6. Januar.

In der Zeit der Rauhnächte kann alles passieren. Und alles hat eine Bedeutung. Auch deine Träume zum Beispiel. Oft wird deshalb empfohlen, in dieser Zeit Tagebuch zu schreiben. Auch ich werde das versuchen. Mal gucken, ob es klappt. Generell dienen die Rauhnächte dazu, altes abzuwerfen, zum Abschluss zu bringen und so frisch und befreit in das neue Jahr zu starten.

 

Meine Vorbereitungen für die Rauhnächte

Ich werde mir in der Zeit vor den Rauhnächten ein kleines Paket zusammenpacken. Da wir in der Rauhnacht-Zeit viel unterwegs sein werden, habe ich so mein „Kit“ immer mit dabei und kann mir egal wo ich bin einen stillen Ort einrichten.

Dazu gehört ein Notizbuch, ein Stift, eine Duftkerze sowie meine Achtsamkeitskarten. Auch Erinnerungen aus diesem Jahr werden in die Kiste wandern, sowie ein besonderer Tee, den ich für diesen Zweck holen werde. Dazu kommen: eine feuerfeste Schale, Streichhölzer, 13 kleine Zettel, eine passende Playlist und Kuschelsocken.

Was ich versuche nicht zu tun, ist mich unter Druck zu setzen. Wenn es mal nicht klappt, weil keine Zeit ist oder was auch immer, dann ist das okay. Wichtiger als die Rauhnächte ist dann doch die Zeit mit meinen Liebsten. Im Zweifel kann ich ein Ritual immer noch nachholen.

 

Meine Rituale und deine Inspiration für die Rauhnächte

Tag der Wintersonnenwende (oder vielleicht auch erst der Tag danach):

  • Die Wohnung wird aufgeräumt, Dinge werden weggeschmissen oder endlich auf ebay gestellt
  • Alles alte und belastende wird aufgeschrieben oder wenn möglich geklärt
  • Rechnungen beglichen, Papierkram abgeheftet

 

Ritual der 13 Wünsche (das wohl bekannteste Rauhnächte-Ritual):

Für das kommende Jahr werde ich auf kleine Zettel 13 Wünsche aufschreiben. In einem kleinen Glas kommen die gefalteten Zetel in meine Rauhnacht-Kiste. In jeder Rauhnacht wird ein Zettel verbrannt, ohne dass ich ihn vorher lese. Die Legenden erzählen, dass der erste verbrannte Wunsch im Januar in Erfüllung geht, der zweite im Februar, usw. In der letzten Nacht bleiben zwei Zettel übrig. Einer wird verbrannt. Der andere geöffnet und laut vorgelesen. Diesen Wunsch darf ich mit im Jahr selbst erfüllen. Die anderen übernimmt das Universum (so die Legende).

 

Welche Rituale und Momente noch so dazu kommen, werde ich spontan entscheiden. Je nachdem, was ich fühle und wie es mir geht. Wenn du noch mehr Inspiration brauchst, dann kann ich dir die Blogartikel von Julia (globusliebe) und Susi (black dots white spots) empfehlen. Hier findest du auch noch mehr Infos zu den Rauhnächten und Buchempfehlungen.

 


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