Minimalismus im Alltag - 5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit

Minimalismus im Alltag – Warum weniger wirklich mehr ist

Minimalismus im Alltag – Warum weniger wirklich mehr ist

Der Begriff Minimalismus und der Slogan „weniger ist mehr“ ist in aller Munde. Doch während für den einen Minimalismus im Alltag gleichbedeutend ist mit „extrem wenig“, meint es für den anderen einfach weniger Ballast zu besitzen.

 

Platz für das Wesentliche

Denkst du bei Minimalismus im Alltag an ein fast leeres Wohnzimmer mit nur einem weißen Sofa und einer Stehlampe, oder an eine Kleiderstange mit einer stark reduzierten Auswahl an ausschließlich schwarzen und weißen Kleidungsstücken? Ja? Dann kann ich dich beruhigen: Ganz so drastisch muss es nicht sein. Denn Minimalismus ist letztendlich das, was DU draus machst. Ganz generell liegt aber der Fokus darauf zu vereinfachen, um Platz für das Wesentliche zu schaffen.

Das muss nicht nur bedeuten, materielle Dinge zu reduzieren oder Aufgaben im Alltag zu organisieren und strukturieren. Auch Beziehungen oder Termine (meiner Kinder und mir) überdenke ich von Zeit zu Zeit. Und fängt man erstmal an zu vereinfachen, passiert Erstaunliches. 😉

 

Übersichtlichkeit dank Minimalismus im Alltag

Mein Alltag und meine Umgebung soll mir/uns dienen, nicht anders herum. Mit meiner immer größer werdenden Familie kam bei mir irgendwann verstärkt der Wunsch auf, die anfallenden Tätigkeiten im Haushalt etwas übersichtlicher und im Alltag einfacher handhabbar zu gestalten. So habe ich mit den Jahren viel über Minimalismus gelesen, Einiges ausprobiert und manches hat sich etabliert.

 

Fünf Tipps für mehr Minimalismus im Alltag

Mit den folgenden 5 Tipps, die auch du sofort umsetzten kannst, bleibt dir mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben. 😉

 

1. Reduziere die Dinge, die du besitzt.

Nimm dir nach und nach jeden Raum einzeln vor und miste aus. Du kannst auch erstmal mit einer Schublade beginnen für kleine Erfolgserlebnisse am Anfang deiner Minimalismus-Reise. Mache dir beim Ausmisten verschiedene Kategorien zu Nutze, z. B. behalten, verkaufen, verschenken, wegschmeißen.

 

2. Schaffe nur das an, was du wirklich brauchst:

Hinterfrage dich bei jeder Neuanschaffung ehrlich, ob sie sein muss. Leihe dir Dinge, die du nicht sehr häufig brauchst zum Beispiel bei Freunden oder beim Nachbarn. Im Gegenzug kannst auch du sicherlich etwas verleihen oder deine Hilfe anbieten. Evtl. entwickelt sich ja ganz nebenbei ein netter Kontakt daraus 😉

Steht doch eine Anschaffung an, kannst du erstmal bei Ebay Kleinanzeigen oder ähnlichen Anbietern nachsehen und versuchen Secondhand zu kaufen. Das ist übrigens nicht nur minimalistisch gedacht, sondern auch nachhaltig.

Du willst verpackungsfrei einkaufen? Dann entdecke hier unsere Tipps für einen verpackungsfreien Einkauf.

 

3. Jedes Teil im Haushalt hat einen festen Platz.

Dieser Platz sollte in einem Schrank, einer Kiste/einem Korb sein. So ist es für alle Bewohner des gemeinsamen Haushaltes einfacher Ordnung zu halten und es kehrt optisch mehr Ruhe im Raum ein

 

4. Erledige kurze Aufgaben sofort.

Dieser Tipp aus dem (Zeit-) Management greift auch im Haushalt wunderbar. Sofern eine Aufgabe weniger als 2 Minuten dauert, erledige sie sofort.

 

5. Sortiere Papierkram sofort bewahre ihn an einem festen Ort auf.

Papierstapel entstehen im Haushalt schneller als man gucken kann. Zumindest solange es kein System gibt. Deswegen erstelle für dich sinnvolle Kategorien für deinen Papierkram (z. B. to-do, abheften, einscannen) und bewahre sie in offenen Fächern auf. Entsorge Werbeblättchen, geöffnete Briefumschläge etc. sofort. Kümmere dich regelmäßig um die drei Kategorien, damit nichts untergeht.

 

Konnten wir dich mit den 5 Tipps für ein einfacheres Leben mit mehr Zeit für das Wesentliche begeistern? Hast du noch weitere Ideen und Tricks, wie man Minimalismus in kleinen Schritten umsetzen kann? Lass es uns gern wissen in den Kommentaren.

 


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