Wenn du, wie ich, zu den Menschen gehörst, die nahezu „alles“ in die Spülmaschine stellen, hast du sicher trotzdem folgenden Artikel in der Küche. Spätestens, wenn es ans Badputzen geht, brauchst du ihn: einen Schwamm oder Lappen.
Zum einen bieten Schwämme aus Schaumstoff den perfekten Nährboden für Bakterien und üble Gerüche. Zum anderen sind sie nicht gerade umweltfreundlich, wenn sie nach ihrem kurzen Einweg-Leben entsorgt werden. Es gibt zur Reinigung zwar Tipps und Tricks, wie zum Beispiel das Sterilisieren in der Mikrowelle. Doch meist sammeln sich Essensreste in den Poren der Schwämme. Diese bilden mit der im Schwamm verbleienden Feuchtigkeit rasant Bakterien. Das riecht und ist unhygienisch.
Unsere Schwammalternativen:
Luffa-Schwamm für Haut und Haushalt
Eine natürliche Alternative bieten Luffa Schwämme aus Kürbis. Diese sind 100 % naturbelassen und zur Hautpflege und im Haushalt wie ein gewöhnlicher Schwamm einsetzbar. Im Haushalt reinigt ein Luffa-Schwamm durch seine faserige Struktur auch hartnäckigen Schmutz am effektivsten einfach mit Wasser oder mit etwas Neutralseife. Es ist wichtig, ihn immer wieder zwischendurch auszuwaschen und nach dem Hausputz bei 60 Grad in der Waschmaschine zu waschen. Im Bad dient er als Peeling (maximal 1x pro Woche), Duschschwamm und sogar als Seifenunterlage für feste Seifen, damit sie nicht aufquellen. Nach der Nutzung auf der Haut solltet ihr ihn gründlich mit Wasser auswaschen oder ihn für ca. 3 Minuten in der Mikrowelle erhitzen. Wenn der Luffa-Schwamm entsorgt werden muss, kann das über den Kompost erledigt werden.
Upcycling Idee
Eine weitere Alternative zu Plastikschwämmen und -lappen ist folgende Upcycling-Variante: aus ausgedienten Frottee-Handtüchern oder Geschirrtüchern kannst du die für dich passende Größe zuschneiden. An den Rändern nähst du doppelt um, damit keine Fransen entstehen. So erhältst du umweltfreundliche, fast unendlich oft wiederverwendbare Lappen, die nach ein oder zwei Tagen in den Wäschekorb wandern. Bei 60-Grad gewaschen sind sie wieder für den nächsten Einsatz bereit.
Auf diese Weise hast du nicht nur weniger Müll produziert, sondern auch für garantiert mehr Sauberkeit im Haushalt und Bad gesorgt.
Lies hier gerne noch mehr darüber, warum wir Plastik in Bad und Küche vermeiden sollten.






