Wusstest du, dass heute der Europäische autofreie Tag ist? Ein guter Moment, um zu überlegen, wie wir unseren Alltag ohne oder mit weniger Autonutzung gestalten können.
Ich selbst arbeite aus dem Homeoffice, sodass ich für den Weg zur Arbeit definitiv ohne den fahrbaren Untersatz auskomme. Als Kind vom Land weiß ich aber, wie unersetzbar das Auto zum Teil noch ist, weil zum Beispiel kein Bahnhof im Ort ist und die Busse nur zweimal am Tag fahren. Wenn überhaupt. Doch gerade in der Stadt haben wir oft die Möglichkeit, aufs Auto zu verzichten.
Unsere Tipps für einen autofreieren Alltag
Zwei (oder Drei) statt vier
Viele Erledigungen und Touren kann man mit dem Fahrrad machen. Meine Nachbarn haben zum Beispiel ein Lastenrad zum Einkaufen oder auch um die Kinder in den Kindergarten zu bringen. Natürlich wird Fahrradfahren bei Regen schnell zur Zerreißprobe, aber dafür gibt es schließlich Regenkleidung.
Fahrgemeinschaften
Wenn der Verzicht auf das Auto gar nicht geht, dann suche dir Verbündete. Vielleicht haben Leute aus deinem Verein einen ähnlichen oder sogar den gleichen Anfahrtsweg wie du und ihr könnt euch zusammenschließen.
Autofrei reisen
Wie wäre es, wenn du die nächste Reise als Wandertour planst? Oder als längere Fahrradtour? Ich kann dir garantieren, dass das selbst in der bekannten Umgebung aufregend wird. Denn eine Strecke, die du mit dem Auto hundert Mal gefahren bist, sieht zu Fuß ganz anders aus. Oder du entdeckst Orte, an die man ausschließlich mit dem Rad oder in Wanderschuhen hinkommt.
Übrigens: Nur weil du zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs bist, musst du nicht im Zelt schlafen. Such dir vorab Hotels oder Pensionen, bei denen du für eine Nacht einkehren kannst.
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