Der Herbst trumpft nochmal so richtig mit Früchten auf gerade. Überall an den Bäumen hängen Pflaumen. Oder sind es Zwetschgen? Wo ist da der Unterschied?
Pflaume oder Zwetschge? Hauptsache Rose!
Ja, ihr habt richtig gelesen: Pflaumen gehören zu den Rosengewächsen. Und da die Zwetschge eine Unterart der Pflaume ist, tut auch sie das. Übrigens zählen sie zum Steinobst, was dich vermutlich nicht überrascht, weil ja in jeder Frucht ein Stein verborgen ist.
Aber woran erkennt man denn nun Zwetschgen?
Im Gegensatz zu den eher rundlichen und rötlichen Pflaumen sind Zwetschgen länglich. Die Schale ist blau-schwarz und das Fruchtfleisch ist eher fester. Außerdem lassen sich diese Früchte deutlich leichter vom Kern lösen, was sie zum perfekten Herbstspaziergangssnack macht.
Aber nicht nur da machen Zwetschgen eine bessere Figur. Durch den leicht säuerlichen Geschmack und das wie schon gesagt, feste Fruchtfleisch eignen sie sich ideal zum Kuchen backen.
Pflaumen sind dagegen weicher und saftiger. Ideal also zum pur genießen, entsaften oder auch einkochen. Übrigens: Zu den Pflaumen zählen auch die gelblichen Mirabellen, die ihr im Spätsommer ernten könnt 😉



