5+1 Tipps für den Sommer mit Hund - GREEN TRAVEL BLOG

5+1 Tipps für den Sommer mit Hund

5+1 Tipps für den Sommer mit Hund

Gerade ist es an meinem Schreibtisch in der gut isolierten Wohnung angenehm kühl. Aber draußen klettern die Temperaturen schon wieder fleißig in Richtung 30. Zu warm für mich und vor allem für meinen Hund.

Gut als Husky leidet er noch einmal besonders unter den aktuellen Temperaturen, aber auch andere Hunderassen vertragen die Hitze absolut nicht. Deshalb habe ich heute für euch meine Top 5+1 Tipps, wie ihr und eure Hunde gut durch den Sommer kommen.

 

Wie ihr und eure Hunde durch den Sommer kommen

  1. Wasser, Wasser, Wasser

Von oben, von unten, im Napf oder als im Planschbecken: Wasser ist die einfachste Methode, euren Hunden etwas Abkühlung zu verschaffen. Dazu gehört als Allererstes, dass ihr eurem Hund ständig etwas zum Trinken zur Verfügung stellt. Zu Hause sollte der Wassernapf immer gefüllt sein und für unterwegs gibt es Faltnäpfe oder Flaschen mit integriertem Napf. Eine kleine Plastikschüssel tut es aber auch.

Ein Besuch am Badesee oder Hundestrand oder eine Gassirunde entlang eines Bachs sorgt außerdem für Abkühlung zwischendurch. Selbst wenn euer Hund nur mit den Pfoten ins Wasser geht, kühlt es den Körper runter. Vielleicht merkt ihr sogar am Verhalten eures vierbeinigen Partners, dass es ihm besser geht  😉

 

  1. Die Gassirunde anpassen

Inzwischen sollte jede*r Hundebesitzer*in wissen, dass man die Mittagsstunden und den Nachmittag meiden sollte. Es ist einfach zu warm. Verlegt die Hunderunde lieber auf den Morgen und den Abend (und huscht mittags höchstens kurz zum Pullern raus).

Auch die Wegbeschaffenheit solltet ihr im Auge behalten und eure gewohnten Strecken an die Hitze anpassen. Lange Asphaltabschnitte und Häuserschluchten heizen sich im Sommer stark auf und halten die Wärme bis in die Abendstunden. Kein Vergnügen für eure Hunde.

Faustregel: Legt den Handrücken auf den Asphalt. Könnt ihr ihn nicht mindestens sieben Sekunden bequem liegen lassen, ist der Boden zu heiß für die Hundepfoten.

 

  1. Kühle Plätze

In der Wohnung könnt ihr mit Kühlmatten und feuchten Handtüchern kühle Orte schaffen, an die sich euer Hund zurückziehen kann. Beobachtet aber auch, wo er sich von allein hinlegt. Mein Husky hat zum Beispiel ein Talent dafür, den kältesten Ort der Wohnung im Nullkommanix zu finden.

 

  1. Raus mit der Wolle

Kämmt die lose Unterwolle aus. Das erleichtert eurem Hund den Sommer und ist noch dazu gut für die Haut. Scheren solltet ihr euren Vierbeiner nur nach Rücksprache mit einem professionellen Hundefriseur. Bei vielen Rassen ist eine Schur nicht nötig und kann sogar für Probleme sorgen. Zudem kann ein dichtes Fell nicht nur vor Kälte, sondern zumindest eine gewisse Zeit auch vor Hitze schützen.

 

  1. Langsamkeit entdecken – oder nicht?

Oft liest man in Foren und auf Tippseiten, dass man es im Sommer langsam angehen sollte. Das mag für viele Hunde richtig sein und gerade lernwillige Kandidaten lassen sich gut mit Intelligenzspielen oder Apportiertraining auslasten. Der Husky würde uns allerdings einen Vogel zeigen. Der will laufen. Langsam ist nicht.

Damit kommen wir zurück zu den Morgen- und Abendstunden, auch wenn das heißt, dass die erste Runde morgens um halb sechs und abends gegen elf stattfinden muss, um den Hund nicht zu überlasten. Der Punkt, den ich machen will, ist, dass ihr euren Hund am besten kennt und wisst, was er braucht.

 

+1 Eis, Eis, baby!

Der +1 Tipp ist ein solcher, weil er mit ein bisschen Vorsicht zu genießen ist. Ein Tipp, den ich immer wieder lese, ist, euren Hunden Eis anzubieten in Form von Eiswürfeln, gefrorenem Joghurt, Leberwurst, etc.

Habe ich auch schon gemacht und der Husky mochte es sehr gerne. Allerdings gehört er zu den Hunden, die nicht schlingen, sondern langsam und vorsichtig das Eis ablecken. Sollte euer Hund dazu neigen, das Eis in großen Brocken herunter zu schlucken, kann das zu Magen- und Darmproblemen führen. Außerdem muss der Körper dann noch mehr Energie aufbringen, um das Gefressene auf Körpertemperatur zu erwärmen.

Sonst bietet es sich auch an, das Eis in einem Kong oder einer Schale einzufrieren, sodass euer Vierbeiner gezwungen ist, das ganze langsam auszulecken. Zumindest ab und an, ist das eine tolle Abkühlung und Beschäftigung.

 

Ich hoffe ihr und eure Hunde kommen mit diesen Tipps gut durch den Sommer.   

 

 

 

Und falls ihr auf der Suche nach hundefreundlichen Hotels oder Destinationen seid, dann schaut euch diese Blogartikel an:

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