Warum leuchten Glühwürmchen? - GREEN TRAVEL BLOG

Warum leuchten Glühwürmchen?

Warum leuchten Glühwürmchen?

Eine windstille, laue Nacht im Sommer ist der ideale Zeitpunkt um die kleinen leuchtenden Käfer zu entdecken: Glühwürmchen verzaubern wie kleine Feenlichter die Nacht.

 

Wann und wo kann man Glühwürmchen beobachten?

Noch bis Anfang August könnt ihr die kleinen Kerlchen beobachten. Herauskommen sie ab Einbruch der Dunkelheit und sie bleiben bis Mitternacht. Meist zeigen sie sich in der Nähe von Gewässer, also an Teichen oder Flussufern. Aber auch Waldränder und Wiesen sind ein guter Ausgangspunkt für Beobachtungen.

 

Schon gewusst?

Glühwürmchen sind keine Würmchen, sondern Käfer. Die flügellosen Weibchen erinnern jedoch an Würmer, daher der Name. Von den weltweit über 2000 Arten gibt es drei in Deutschland, bei denen wiederum nur die Männchen einer Art leuchten: die des Kleinen Leuchtkäfers. Wenn ihr also die fliegenden Feenlichter beobachtet, dann sind das männliche Kleine Leuchtkäfer.

 

Warum leuchten Glühwürmchen?

Wie so oft im Tierreich dient das Leuchten dazu, Geschlechtspartner anzulocken. Das Weibchen hock sich auf einen erhöhten Punkt und wartet darauf, dass ihr Leuchten die Männchen anzieht.

Hervorgerufen wird das Licht übrigens durch eine biochemische Reaktion im Hinterleib.

 

Ein Garten für Glühwürmchen:

  • Ab Juni das Gras lang stehen lassen
  • Kleine Haufen aus Ästen und Zweigen liegen lassen als Versteck für die Larven
  • Kein Schneckengift streuen; die Schnecken sind die Hauptnahrungsquelle für Glühwürmchen-Larven
  • Künstliche Beleuchtung reduzieren

 


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