Nachdem nun der größte Teil des Umzugschaos‘ weggeräumt ist, finde ich endlich Zeit, mich mit der Gestaltung der Dachterrasse auseinanderzusetzen. Riesige 18 Quadratmeter wollen mit Sitzgelegenheiten, Deko und vor allem Pflanzen gefüllt werden. Mein Ziel: Es soll eine wundervolle grüne Oase entstehen, in der sich nicht nur die Menschen und der Hund wohlfühlen, sondern auch Bienen, Schmetterlinge und Co. Das heißt: Zierpflanzen wie die klassischen Geranien mit ihren gefüllten Blüten kommen nicht in den Kasten, da sie für die Insekten keinerlei Mehrwert bieten. Im Gegenteil: Die Tiere werden von den bunten Blüten angelockt und bekommen dann kaum oder gar keine Nahrung.
Bienen- und insektenfreundliche Pflanzen sollen es werden. Das Naheliegendste wäre es, eine Saatgutmischung für bienenfreundliche Blumen zu holen und einfach auszusäen. Das Problem: Oftmals sind in diesen Mischungen nicht-einheimische Pflanzen, die die einheimischen verdrängen könnten. Immerhin kann man nur bedingt beeinflussen, wohin sie sich selbst aussäen, nachdem sie geblüht haben. Stattdessen habe ich mich für einzelne Pflanzen entschieden, die demnächst in Töpfen und Kästen die Terrasse begrünen werden.
Verschiedene Kräuter
Melisse, Thymian und Co. Machen sich nicht nur im menschlichen Essen gut. Sie bieten auch den Bienen Nahrung und können sogar auf einer Fensterbank untergebracht werden 😉
Lavendel
Die violetten Blüten duften nicht nur wunderbar für uns Menschen und zaubern ein mediterranes Flair. Auch Bienen finden die Staude super. Ähnliches gilt für die Vanilleblume.
Fächerblume
Die Überdachung braucht auch noch etwas. Am besten eine Hängepflanze, deren Triebe weit hinunterhängen. Da ist die blau-violette Fächerblume mit ihren bis zu einem Meter langen Ranken genau die richtige.



