Das Wetter wird wärmer, das Unkraut wird gerupft, die Erde aufgelockert und der Garten im Allgemeinen wird auf den Frühling vorbereitet. Dieses Szenario kenne ich seit zwei Jahrzehnten. Genauso bekannt ist mir diese Situation: Kaum sind die liebevoll hochgepäppelten Setzlinge ausgepflanzt, kommen die Schnecken und fressen sie wieder auf.
Wir wollten in unserem Garten kein Schneckenkorn benutzen, zum einen, weil es wenig nachhaltig ist und zum anderen, weil wir schon immer Hunde haben und nicht wollen, dass sie dieses Gift aufnehmen. Irgendwann haben wir aber einen guten Tipp bekommen, den wir bis heute benutzen, um Schnecken abzuschrecken: Nadelbaumzweige.
Es gibt viele Wege, wie ihr die ungeliebten Plagegeister damit loswerden könnt. Einige Leute kochen einen Sud aus den Nadeln und gießen ihn um das Feld herum, andere streuen nur die Nadeln um die Beete. Wir haben meistens zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Zweige, die wir von unseren Koniferen zurückschneiden mussten, haben wir einfach gesammelt und wie eine Beetumrandung um unsere Pflanzen herumgelegt.
Falls ihr noch immer einen echten Weihnachtsbaum im Winter holt, könnt ihr auch diese Zweige aufheben und so noch einen weiteren Sinn verschaffen.
Unserer Erfahrung nach funktioniert dieser Trick mit allen Nadelzweigen, klassischerweise wird dafür allerdings Tanne verwendet. Koniferen und andere Zweige, die wir gefunden haben, waren allerdings genauso effektiv. Viel Erfolg und gute Ernte!




