Kann man eigentlich noch mit gutem Gewissen eine Fernreise machen? Wir zeigen euch heute, warum sich eine Reise auch in weiter entfernte Länder lohnt und wie unsere grünen Perlen vor Ort mit verschiedenen Projekten für noch mehr Nachhaltigkeit sorgen.
Flugscham
Vor zwei Jahren tauchte plötzlich überall der Begriff „Flugscham“ auf. Der Begriff stammt aus Schweden und beschreibt das mulmige Gefühl, dass einige Reisende haben, wenn sie mit dem Flieger abheben. Teilweise hat es dazu geführt, dass sich Menschen zu alternativen Reisearten entschieden haben. Natürlich sind Fernziele ohne Flugzeug nur sehr mühsam zu erreichen. An alternativen und umweltfreundlicheren Kraftstoffen für Flugzeuge wird bereits geforscht. Solange es aber keine echte Alternative gibt, könnt ihr den CO2-Verbrauch eures Fluges ganz einfach kompensieren. Entweder ihr leistet direkt bei der Fluggesellschaft oder bei einer Organisation wie MyClimate oder Atmosfair eine Ausgleichszahlung.
Tourismus als Lebensgrundlage
Natürlich ist es gut und wichtig, sich Gedanken zu machen, wie ihr an euer Reiseziel gelangt. Doch eine Fernreise hat noch andere Funktionen: Beispielsweise lebt die Bevölkerung vor Ort meist vom Tourismus und ihr als Reisende werdet zusätzlich für die Probleme vor Ort sensibilisiert. Unsere Green Pearls® Hotels sind nicht einfach nur nachhaltige Hotels, sie engagieren sich oftmals auch in ihrer Region mit nachhaltigen Projekten. So übernehmen sie eine wichtige Vorbild-Funktion.
Engagement für den Ozean
Im Gili Lankanfushi wohnt ihr in großzügigen Villen direkt auf dem Wasser und der Ozean spielt auch im nachhaltigen Handeln des Resorts eine wichtige Rolle. Seit 2014 gibt es hier das Coral Lines Project, mit dem Meeresbiologen die Regenerierung der gefährdeten Korallenriffe voranbringen. Außerdem hat sich das Hotel eigene Nachhaltigkeitsrichtlinien auferlegt, nach denen es konsequent handelt. Die Mehrheit der Mitarbeiter sind Einheimische, die vor Ort geschult und nach ihren Fähigkeiten gefördert werden. Das Resort bezahlt außerdem das Gehalt eines Englischlehrers an einer Schule von Himmafushi. Für die Mitarbeiter gibt es eine kostenlose Fähre nach Malé und Himmafushi. Viele Lebensmittel müssen auch erst auf die Insel gebracht werden, doch die Lieferwege werden möglichst kurzgehalten und ihr bekommt frisches Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten.

Unberührte Natur auf den Seychellen
Auch das Cerf Island Resort auf den Seychellen legt Wert auf lokale und saisonale Bio-Lebensmittel. Auch im Natur-Spa des Hotels werdet ihr mit einem authentischen kreolischen Erlebnis verwöhnt. Das Resort bietet euch außerdem viele tolle Wasser-Sportaktivitäten an. Erkundet die aufregende Wasserwelt im umliegenden National Marine Park. Die Insel ist nur 1,5 km lang und knapp 1 km breit und es gibt keine Straße, hier könnt ihr noch unberührte Natur genießen.
Nachhaltig von Anfang an
Das Tongsai Bay hat eine ganz besondere Geschichte, denn der Gründer des Hotels, Khun Akorn, war ein echter Pionier. Er hat bereits in den 1980ern darauf geachtet, dass beim Bau der Cottages und Villen die Natur nicht beeinträchtigt wurde. Dazu hat er mehrere Nächte im Freien geschlafen und so die schönsten Plätze ausgesucht. Sein Sohn und seine Schwiegertochter führen das Hotel auf der thailändischen Insel Koh Samui heute nach seiner Vision weiter. Viele der Mitarbeiter arbeiten schon seit 30 Jahren in dem Hotel und das Team besteht zu 95 % aus Thailändern. Das Hotel engagiert sich in verschiedenen sozialen Projekten, beim örtlichen Tierheim sowie für ein Projekt, das Obdachlose täglich mit Essen versorgt. Mit eurem Aufenthalt an dem paradiesischen Ort unterstützt ihr also auch gleichzeitig diese wichtigen Projekte.

Das traditionelle Marokko
Schon die Anreise zu unserem nächsten Hotel ist ein kleines Abenteuer. Denn die Kasbah du Toubkal in Marokko erreicht ihr nur zu Fuß und mit Maultieren vom Bergdorf Imlil aus. Das Hotel wird von Berbern betrieben und liegt im Hohen Atlasgebirge. Hier bekommt ihr einen authentischen Eindruck vom traditionellen marokkanischen Leben. Das Hotel ist außerdem Mitbegründer des Projekts „Education for all“ (EFA), das Mädchen eine kostenfreie Unterbringung in schuleigenen Wohnheimen zur Verfügung stellt, damit sie eine Möglichkeit haben eine Schule zu besuchen. Die Familien können oftmals eine schulortnahe Unterkunft nicht bezahlen und vor allem den Mädchen bleibt der Zugang zur Bildung dann verwehrt.
Ihr seht, es gibt viele wichtige Gründe gut zu überlegen, wohin ihr reist und wie. Die Reise zu einem Fernziel kann sehr bereichernd sein und unterstützt die Menschen in der Region enorm.
Weiterlesen: IM URLAUB NACHHALTIGE PROJEKTE UNTERSTÜTZEN – WO DAS GEHT
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