Im letzten Beitrag haben ich euch schon von den ersten Stopps auf meiner Reise durch Peru erzählt. Vom Machu Picchu Pueblo (Aguas Calientes) ging es zunächst ins Heilige Tal der Inkas und anschließend in die alte Inka-Hauptstadt Cusco. Was wir dort alles erlebt haben, erfahrt ihr in diesem Post.
Eco-Luxus und beeindruckende Schönheit im Heiligen Tal der Inkas
Von Aguas Calientes ging es anschließend mit dem Zug weiter ins Heilige Tal der Inkas und zur Inkaterra Hacienda Urubamba. Man kann sich nicht ausmalen, wie schön es hier ist und die beeindruckendsten Fotos verblassen neben dem Gefühl, morgens mit Blick auf die rötlichen Berge aufzuwachen. In der luxuriösen Inkaterra Hacienda Urubamba kann man sich außerdem nur wohl fühlen, denn hier bleibt kein Wunsch offen. Von den großzügigen Cabañas mit Terrasse, über das Restaurant mit seinem Earth-to-Table-Konzept und natürlich das Mayu Spa: Hier durfte ich mir vor der Massage die Kräuter für das Öl selbst aussuchen und sie frisch pflücken.

Doch auch wenn es zunächst schwer fällt die Hacienda zu verlassen, das Tal möchte erkundet werden! Also sind wir (natürlich wieder mit einem Guide von Inkaterra) zu den Ruinen von Moray gefahren, haben die scheinbar endlosen Salzabbau-Terrassen von Maras besucht und dem Zentrum für traditionelle Textilien Cusco einen Besuch abgestattet. Hier zeigen euch die Frauen, wie Wolle gesponnen, natürlich gefärbt und anschließend zu den verschiedensten Textilien gewebt wird. Wenn ihr mögt, könnt ihr hier auch noch stöbern, eventuell das ein oder andere Souvenir mit nach Hause bringen. Mit dem authentischen Souvenir tut ihr auch etwas Gutes, denn die Frauen haben hier einen sicheren Arbeitsplatz mit fairen Löhnen. Übrigens ist jede Arbeiterin von der Wollherstellung bis zum Verkauf selbst für ihr Handwerk zuständig und für einen Poncho sind das schon mal drei Monate, das sollte man beim Verhandeln bedenken.

Im Herzen Cuscos Zuhause
Von unserem letzten Stop im Heiligen Tal der Inkas, ging es zunächst nach Cusco. Hier sind wir im geschichtsträchtigen Boutique-Hotel Inkaterra La Casona an der zentralen Plaza Las Nazarenas untergekommen. Das Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert, wurde aber wunderschön restauriert, sodass sich hier heute elf sehr geräumige und wunderschöne Suiten befinden. Einige der Möbel und Design-Highlights sind tatsächlich fast genauso alt wie das Gebäude und konnten durch sanfte Restaurierung erhalten werden. Ganz besonders schön sind zum Beispiel die Holzschnitzereien an Türen und Balkongeländer sowie einige antike Möbelstücke.

In und um Cusco: Tagestouren und Kulinarisches
Aber auch Cusco selbst hat einiges zu bieten, auch wenn es durchaus in einigen Ecken sehr touristisch sein kann. Das Viertel San Blas lädt zum Schlendern ein: Hier kann man den berühmten zwölfeckigen Stein in einer von den Inkas erbauten Mauer sehen und es gibt einige leckere Bio-Restaurants, die auch vegetarisches und veganes Essen anbieten – das ist in Peru nämlich gar nicht so einfach zu finden! Besonders gut hat uns das Organika gefallen. Um einen Sitzplatz zu ergattern, muss man allerdings ein bisschen Glück haben, denn es ist zu Recht sehr beliebt.

Von Cusco aus haben wir auch einige Ausflüge unternommen, zum Beispiel zur Laguna Huyapo. Hierhin verirrt sich außer vereinzelten Quad-Mietern wirklich niemand und man kann einen wunderschönen Spaziergang um die Lagune machen – perfekt zum ersten Akklimatisieren, denn Cusco liegt auf 3.400 Metern. Ein tolles Ausflugsziel ist auch die Inka-Ruine Sacsayhuamán, von der aus man einen beeindruckenden Blick über die Stadt hat.

Regenbogenfarben und Höhenmeter
Von Cusco aus starten auch die meisten Touren zum Rainbow Mountain und dem Red Valley. Insbesondere der Rainbow Mountain ist leider so gut besucht, dass man kaum ein Foto ohne Touristen machen, geschweige denn die Schönheit des Naturschauspiels in Ruhe genießen kann. Aber den kleinen Schlenker zum Red Valley machen nur sehr wenige Reisende, sodass man die Aussicht auf die roten Berge fast für sich alleine hat! Übrigens sollte man die Höhe nicht unterschätzen: die zu laufende Strecke ist zwar nicht weit, aber die Höhe setzt so manch einem ziemlich zu. Ich habe sie auch gemerkt und habe dementsprechend länger gebraucht, um bis zur Spitze zu kommen – aber eines der Maultiere zu nehmen, war für mich dennoch keine Option! Entweder ich schaffe es selbst oder gar nicht 😉
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