Peru ist sicherlich eines der faszinierendsten Länder Südamerikas. An fast jeder Ecke kannst du hier Kultur- und Naturschätze entdecken, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Um diese zu erhalten, fragen wir uns, wie so eine Reise nachhaltig gestaltet werden kann.
Schließlich wollen wir verhindern, dass Sehenswürdigkeiten wie die alte Inka-Stadt Machu Picchu, verstört werden. Erst 2023 mussten die Ruinen wegen Erosionen durch das zu hohe Besucheraufkommen gesperrt werden. Hier erhältst du wichtige Tipps und Adressen für einen umweltfreundlichen und respektvollen Aufenthalt und natürlich jede Menge Empfehlungen für Reiseregionen, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten.
Im ersten Teil befassen wir uns mit
- Reisevorbereitungen
- Nachhaltigkeit
- Sehenswürdigkeiten und Unterkünfte in den Anden und im Südwesten (Machu Piccu bis Titicacasee)
Im zweiten Teil geht es um
- Inkaterra Hotels und die nachhaltigen Projekte von Inkaterra
- Urlaub im Amazonas-Regenwald
11 allgemeine Tipps für nachhaltiges Reisen in Peru

Mobilität
- Umweltfreundliche Transportmittel: Während sich ein Flugzeug für die Anreise oft nicht umgehen lässt, kannst du vor Ort auf Inlandsflüge verzichten und stattdessen Züge und Busse nutzen. Touristenbusse sind komfortable, vollausgestattete Reisebusse, die nach täglichen Fahrplänen durch das ganze Land fahren.
- CO2-Verbrauch des Fluges durch einen Klimapartner ausgleichen: Natürlich ist es am besten, gar kein CO2 zu produzieren. Doch wenn es sich nicht vermeiden lässt, ist es unserer Meinung nach immer noch besser, wenigstens einen Aufpreis für den Ausgleich durch Klimaschutzprojekte zu zahlen. Dies ist oft schon bei der Buchung über die Fluggesellschaft möglich (achte darauf, wo und wie ausgeglichen wird!), oder über Unternehmen wie Atmosfair oder MyClimate.
2022 hat MyClimate ein Klimaprojekt in Peru abgeschlossen, bei der rund 400.000 Haushalte in Peru mit modernen Kochstellen ausgestattet wurden, wodurch sie kein Feuerholz mehr in den Wohnungen (mit unzureichender Lüftung) verfeuern müssen. Dies führt laut MyClimate zu einer jährlichen CO2-Reduktion um 75.526 Tonnen und bringt eine bessere Luftqualität für die Bevölkerung. Mehr über Kompensation und Klimaneutralität erfährst du auch in diesem Blogartikel.
Reiseplanung
- Länger bleiben: Damit sich die Flugreise lohnt, solltest du nicht nur für einen Kurztrip nach Peru jetten, sondern mehr Zeit einplanen. So profitiert die einheimische Bevölkerung stärker von deiner Reise.
- Nachhaltige Unterkünfte wählen: Für Übernachtungen empfehlen wir dir die nachhaltig ausgerichteten Inkaterra-Hotels, über die wir dir gleich mehr erzählen.Auch Homestays, also die Übernachtung bei einheimischen Familien sind in Peru gut möglich!
- Leicht reisen: In Peru legt man großen Wert auf das Gewicht deines Gepäcks! Bei verschiedenen Touren (selbst mit dem Zug oder Bus) wirst du eine Gewichtsbeschränkung vorfinden – manchmal wirst du sogar aufgefordert, gar kein Gepäck mitzunehmen (z. B. bei Touren in den Dschungel). Leicht zu reisen, spart außerdem Energie (= Ressourcen) – sowohl für dich (denke an einen schweren Rucksack) als auch für Transportmittel.
- Spanisch lernen: Ein paar Brocken Spanisch solltest du dir vor deiner Reise aneignen. Kleiner Tipp vor weg: Anstatt Buenos días (Guten Morgen), Buenas tardes (Guten Tag), Buenas noches (Guten Abend), kannst du auch nur “Buenas” sagen :-). Das wirst du in Peru häufig hören.
Vor Ort
- Cut back: Touristen verbrauchen weit mehr Strom und Wasser als Einheimische. Sei also sparsam im Umgang mit diesen Ressourcen
- Lokal Essen und Einkaufen: In Peru gibt es natürlich auch McDonald’s und Starbucks. Wir empfehlen dir jedoch stattdessen durch die bunten Märkte zu streifen und bei Locals zu speisen. Dadurch unterstützt du die Bevölkerung und erhältst zudem einen authentischen Einblick in die Küche von Peru.
- Unverpackt einkaufen: In Peru bekommst du im Supermarkt und auf dem Markt alles in Plastiktüten gepackt. Dies kannst du vermeiden, indem du deine eigenen Beutel mitbringst. Dies werde durchaus positiv aufgenommen, berichten unsere peruanischen Partner.
- Müll vermeiden: Besonders in den Nationalparks wird mittlerweile sehr darauf geachtet, das Besucher*innen keinen Müll in der Natur hinterlassen. Aber auch außerhalb der Naturparks solltest du deinen Müll natürlich entsorgen.
- Batterien: Noch mal zur Erinnerung: Batterien und Akkus darfst du nur im Handgepäck transportieren. Es gibt in Peru kein Recycling für Batterien, deshalb solltest du am besten Akkus mitbringen oder Batterien wieder mitnehmen, um sie ordnungsgemäß zu entsorgen (wenn das bei dir möglich ist).
Akklimatisierung in Peru – Gründe, Tipps und Vorbeugung
Bevor wir zu den Sehenswürdigkeiten des Landes kommen, möchten wir noch einen wichtigen Punkt ansprechen: die Akklimatisierung. Je nachdem, aus welchem Land du anreist (z. B. aus Europa, Nordamerika oder dem Nahen Osten) wirst du in Peru ein ganz anderes Klima vorfinden, als bei dir zu Hause. Die Anpassung daran kann eine Zeitlang dauern und du solltest sie während deinen Reisevorbereitungen einplanen (und nicht auf die leichte Schulter nehmen!)
Akklimatisierung in den Bergen von Peru

Die Anden sind das längste und höchste Gebirge in Südamerika und umfassen zahlreiche Sechstausender. (Der höchste Berg in Peru ist der Nevado Huascarán mit 6.768 Metern über dem Meeresspiegel.) Oberhalb von 2.400 Metern ist der Luftdruck um 25 % geringer als auf Meereshöhe. Dein Körper muss sich daran gewöhnen. Steigst du zu schnell in hohe Höhen auf, riskierst du Höhenkrankheit (Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit etc.).
Bei deiner Perureise solltest du daher erst in den niedrigeren Regionen starten und deinem Körper dann einige Tage Zeit geben, sich an die Luft zu gewöhnen.
Erst Machu Picchu dann Cusco
Machu Picchu liegt auf rund 2.400 Metern und ist der am tiefsten gelegene Ort in der Region Cusco. Du kannst die Erkundung der Inkastädte demnach gut bei Machu Picchu starten. Hier gibt es das Inkaterra Machu Picchu Pueblo Hotel, welches wir später noch näher vorstellen. Cusco selbst liegt auf rund 3.300 Metern, der Luftdruck ist hier im Vergleich zum Meeresspiegel um etwa 33 % verringert, doch wenn du dich vorher schon etwas an die Höhenluft gewöhnt hast, solltest du hier kaum Probleme bekommen.
Vorsichtsmaßnahmen gegen die Höhenkrankheit
- Langsam in große Höhen aufsteigen und dem Körper Zeit geben sich anzupassen
- Am Anreisetag nicht zu viel Essen
- Den Anreisetag und ersten Tag in der neuen Höhe noch keine besonderen Aktivitäten einplanen, sondern es ruhig angehen lassen
- Kein Alkohol trinken
Kulinarik in Peru

Um Peru nachhaltig zu entdecken, solltest du unbedingt das lokale Essen probieren! Auf den Märkten kannst du frische Produkte günstig kaufen und zudem findest du hier einheimisches Streetfood und tolle kleine Restaurants.
Wenn du die Bauern in den Anden beeindrucken möchtest, kannst du zu Hause schon mal das Kartoffelschälen üben. Hier werden nämlich sehr viele Kartoffeln unterschiedlichster Sorten gegessen und eine gute Braut, die neu zu ihrer Schwiegerfamilie kommt, muss erst einmal beweisen, dass sie auch “schwierige Kartoffeln” gekonnt schälen kann. 🙂
Ansonsten gibt es einige Spezialitäten, die vielleicht nicht jeder mag, wie Ceviche (roher Fisch) oder Cuy (Meerschweinchen) aber auch viele lecker gewürzte Bohnen-Reis-Gerichte oder Süßspeisen aus Maisbrei, die auch für vegetarisch Reisende geeignet sind.
Einen guten Einblick ins peruanische Essen bekommst du von Marco Schaetzel von Reisefroh (mit ihm habe ich mal zusammengearbeitet und er hat sich zwei Monate lang durch Peru gegessen :-))
Sehenswürdigkeiten in der Cusco-Region nachhaltig entdecken
Wie bereits zu Beginn erwähnt, hat Peru einen solchen Reichtum an Sehenswürdigkeiten, und so viele Gegensätze, wie du sie kaum in einem anderen Land auf so engen Raum finden wirst! Eine Wüste am Meer, die berühmten Rainbow Mountains, Kulturschätze der Inka – Es gibt so viel zu sehen, dass wir hier nur einige der Highlights hervorheben können. Diese haben wir natürlich (ganz unzufällig wie immer ;-)) in der Nähe unserer Green PearlsⓇ Partner ausgewählt.
Machu Picchu

Wer würde nach Peru reisen und dort nicht das UNESCO-Weltkulturerbe (XXLINK) mit eigenen Augen sehen wollen?! Allein der Aufstieg zur Ruine der ehemaligen Inka-Stadt ist so magisch und fantastisch, so mitten in der Bergwelt, dass es noch mal ganz anders ist, als z. B. in Kairo die Pyramiden fast direkt in der Stadt vorzufinden. Du erreichst Machu Picchu entweder mit dem Bus oder zu Fuß mit einem Guide auf dem Inca Trail.
Machu Picchu in der Haupt- oder Nebensaison?
Laut dem Machu Picchu Center ist der größte Besucherandrang in den Monaten Juni, Juli und August. Dies hänge damit zusammen, dass in dieser Zeit generell viele Menschen in den Urlaub fahren und außerdem Trockenzeit sei. Du hast demnach gute Chancen auf nebelfreie Fotos – musst aber auch mit sehr vielen anderen Touristen rechnen.
Nachhaltiger ist es, in der Nebensaison zu reisen. Diese wäre
- April oder September (diese beiden Monate gehören immer noch zur Trockenzeit)
- Oktober bis März (Regenzeit)
Wenn du die Regenzeit nutzt, trägst du dazu bei, dass sich die Besuchermassen mehr über das Jahr verteilen, wodurch du der Natur mehr Zeit gibst, sich zu regenerieren. Wasserschutz, Müllmanagement etc. lassen sich einfach besser bewältigen, wenn der Tourismus verteilt ist, anstatt geballt in wenigen Monaten auf das Land hereindonnert.
Ein Plus: Die Zeit von November bis April wird in Peru auch “Zeit der Orchideen” genannt, und ist die beste Möglichkeit, die einzigartige Orchideensammlung im Inkaterra Machu Picchu Pueblo Hotel in voller Pracht zu erleben.
Nachhaltige Unterkunft: Inkaterra Machu Picchu Pueblo Hotel
Das Hotel liegt in der Nähe der Bahnstation (umweltfreundliche Anreise) und ist mit lokalen Materialien als kleines Dorf im Stil der Anden-Dörfer erbaut. Rund um die Zimmer befindet sich ein großes Anwesen mit mehreren verwunschenen Pfaden, auf denen du Orchideen (372 heimische Orchideenarten), Vögel (214 Arten) und Schmetterlinge (111 Arten) besichtigen kannst.
Cusco – die ehemalige Inka-Hauptstadt
Cusco war die einstige auptstadt der Inka und verstand sich selbst als Zentrum der Welt. Die Stadt solltest du in jedem Fall besuchen, wenn du tiefer in die Geschichte der Inka eintauchen möchtest. Cusco bietet zudem viele bunte Märkte und touristische Annehmlichkeiten wie WLAN-Hotspots, Geldautomaten, eine Touristeninformation und gute Busverbindungen.
Nachhaltige Unterkunft in Cusco: Inkaterra La Casona

In Cusco unterhält Inkaterra ein luxuriöses Hideaway in einem restaurierten Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert. Das Inkaterra La Casona besteht aus lediglich 11 Suiten inmitten der lebendigen Stadt. Neben antiken Möbelstücken findest du hier auch teilweise 500 Jahre alte restaurierte Fresken an den Wänden. Das Boutique-Hotel ist ein hervorragender Ausgangspunkt für die Erkundung der Cusco-Region, da von hier aus die meisten Touren ihren Anfang nehmen.
Literaturempfehlungen für die Cusco-Region
Inkaterra hat uns ein paar englischsprachige Bücher empfohlen, die du vor oder während deiner Reise lesen kannst:
- Footprints South American Handbook
- Moon Peru Handbooks
- Conquest of the Incas, by John Hemming
- The Inca Trail, Cusco & Machu Picchu, 3rd: Includes the Vilcabamba
- Trek & Lima City Guide (Inca Trail, Cusco & Machu Picchu: Includes Santa Teresa Trek) by Richard Danbury and Alexander Stewart
- The Last Days of Incas, by Kim MacQuarrie
Übernachten im Heiligen Tal: Inkaterra Hacienda Urubamba

In der Cusco-Region befindet sich auch das Inkaterra Hacienda Urubamba. Dieses Hotel liegt im “Heiligen Tal” zwischen rötlich schimmernden Bergen. Die „Heiligkeit“ kommt wahrscheinlich daher, dass Urubamba das fruchtbarste Tal von ganz Peru ist und somit besonders „gesegnet“. Es eignet sich besonders gut für Familienurlaube und bietet dir viele Möglichkeiten für einen sanften Natururlaub. Inkaterra ermöglicht dir zudem, lokale Handwerker und Bauern kennenzulernen und zu unterstützen.
Ruinen in Ollantaytambo und die Salzterrassen von Maras
Von Cusco aus kannst du Tagesausflüge zu vielen weiteren Inkastädten unternehmen. Zu den bekanntesten gehören nach Machu Picchu die Ruinen in Ollantaytambo und die Salzterrassen von Maras.
Rainbow Mountains

Ebenfalls solltest du von der Cusco-Region aus unbedingt die Rainbow Mountains besuchen – ab Cusco starten regelmäßige Busse. Achtung – viele starten schon um 3 Uhr morgens und vor Ort benötigst du gutes Schuhwerk und gute Konditionen.
Die Rainbow Mountains in etwa 4.000 Metern Höhe sind so beeindruckend wegen ihrer Farbenpracht. Zusammen mit dem Bergpanorama bieten sie ein fantastisches Naturerlebnis und die Reise lohnt sich auf jeden Fall – ist aber auch schon lange kein Geheimtipp mehr und fällt mit rund 600 Besuchern pro Tag schon in die Kategorie Massentourismus.
Sehenswürdigkeiten im Südwesten von Peru
Der Süden bzw. Südwesten von Peru besteht überwiegend aus Wüste. Berühmt sind die Nazca-Linien, die vom Himmel aus zu sehen sind und bis heute ein ungelöstes mystisches Rätsel für die Menschheit sind. Sie vom Boden aus zu besuchen, ist allerdings nicht so spektakulär (da du sie eben nicht erkennen kannst) und einen Flug darüber zu buchen, empfehlen wir dir aus Gründen der Nachhaltigkeit nicht. Zahlreiche Dokumentarfilmer haben das für uns bereits erledigt und erklären dir in ihren Filmen gleich noch, was es mit den Linien auf sich hat! Außerdem gibt es noch viele andere tolle Sehenswürdigkeiten, die deutlich nachhaltiger zu erreichen sind 😉
Nationalreservat Paracas – Wildtiere beobachten
Die Paracas-Halbinsel und die Islas Ballestas sind für viele Perureisende ein absolutes Highlight. Sie gehören zu einem Naturreservat und bieten dir eine einzigartige Natur mit der Mischung aus Wüste und Meer. Auf einer Bootstour kannst du Robben, Pinguine, Delfine und Seevögel beobachten. Das Naturreservat befindet sich im Südwesten von Peru – ca. 460 Kilometer von Cusco entfernt.
Colca Canyon – Das Tal der Kondore
Im Colca Canyon siehst du – mit etwas Glück – den Kondor über dir fliegen. Dieser ist einer der größten Greifvögel der Welt. Seine Flügelspannweite kann bis zu 3 Metern betragen, was wirklich sehr beeindruckend ist! Er gehört zu den Geiern, genau bezeichnet, zur Gattung der Neuweltgeier.
Wenn du einen spannenden Ort zum Wandern suchst, ist der Colca Canyon auf jeden Fall ein Erlebnis! Und wenn du beim Birdwatching sonst das Problem hast, dass du die Vögel nie in den Baumkronen erkennen kannst – hier ist es mit Sicherheit nicht schwer! (Denn bei der Größe sind sie nicht zu übersehen – Bildunterschrift) 🙂
Titicacasee – Souvenirs von den Urus

Der Titicacasee hat nicht nur einen obercoolen Namen, er ist auch wunderschön. Er liegt auf einer Hochebene auf knapp 4.000 Metern und gehört auf der anderen Seite des Ufers zu Bolivien.
Am Titicacasee kannst du nicht nur Bootfahren und baden (wenn du kein Problem mit Kälte hast), sondern auch die Kultur der Urus kennenlernen. Das Volk der Urus lebt bis heute auf schwimmenden Inseln, welche sie selbst aus Totora-Schilf bauen. Eine solche Insel hält etwa 50 Jahre und wird von den Urus fortlaufend instandgehalten.
Früher lebte das Volk hauptsächlich vom Fischfang – heute ist der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle. Und damit bist du jetzt direkt angesprochen 🙂 Zu kaufen gibt es bei den Urus allerhand bunte Dinge, wie handgefertigte Windspiele, Mützen, Schalen, Teppiche, Püppchen, Schiffchen, Ketten und so weiter. Der ideale Ort also, um dich nachhaltig mit einigen Souvenirs auszustatten.
Nachhaltigkeit in Peru – Die Verbindung zur Pachamama (Mutter Erde)
Die meisten der etwa 55 indigenen Volksgruppen leben im Amazonas-Gebiet. Nur vier Gruppen zählen zu den sogenannten Andenvölkern. Sie haben eine spezielle Verbindung zur Göttin Pachamama (Mutter Erde) und zu allem, was aus ihr hervorgeht. Daher richten sie ihr Leben darauf aus, ein Gleichgewicht zwischen verschiedenen Kräften herzustellen und Arbeit, Gebete und Riten im Einklang und in Dankbarkeit mit Mutter Erde auszuüben.
Tipp: Wenn du im August nach Peru reist, kannst du einer „Pay the Earth“-Zeremonie beiwohnen, welche in diesem Monat in ganz Peru stattfinden. Dabei solltest du darauf achten, dass du nicht in eine „Touri-Falle“ tappst, sondern die lokale Bevölkerung möglichst direkt unterstützt!
Auch wenn wir selbst keine religiöse oder spirituelle Verbindung zu Pachamama haben, so sollten wir dennoch versuchen, die Natur auf unserer Reise wertzuschätzen und zu schonen. Das gilt nicht nur für eine Reise nach und in Peru, sondern auf der ganzen Welt.
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