„Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben”. Das Zitat von Albert Einsteintaucht immer häufiger in den Medien auf und es scheint, als wären die Warnungen der Forscher, Wissenschaftler und Imker endlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Mehr als 70 Studien belegen, dass die Hälfte aller Insektenarten stark zurückgegangen ist. Kein Wunder also, dass man fast täglich davon hört oder liest. Der Grund dafür ist, dass uns dieser Rückgang persönlich betrifft, denn ein Drittel unserer Nahrung hängt von der Bestäubung der Bienen ab. Doch nicht nur die Bienen und Insekten sind bedroht, auch viele weitere Tier- und Pflanzenarten kämpfen ums Überleben. Das Schlimmste daran: Nicht selten ist das Artensterben von uns Menschen verursacht – seien es schädliche Chemikalien, Wilderer oder eingeschleppte Tiere und Pflanzen, die sich invasiv ausbreiten und einheimische Arten verdrängen. Das Gute jedoch ist, dass wir Menschen einen positiven Beitrag leisten können, angefangen im eigenen Garten. Wir zeigen euch, wie ihr mit eurem Garten die Artenvielfalt unterstützen könnt. 🙂
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Vogelgezwitscher vor der Haustür
Nicht alle Vogelarten ziehen während der kalten Jahreszeit in den Süden und kämpfen im Winter oft ums Überleben. Aufgrund der Klimaerwärmung überwintern immer mehr Arten in ihrer Heimat. Allerdings finden sie nicht genug Nahrung. In der kalten Jahreszeit könnt ihr ihnen mit Meisenknödeln, Körnern, Rosinen, getrockneten Beeren und reifen Äpfeln oder Birnen helfen. Genauso wichtig sind natürliche Futterquellen, die ganzjährig vorhanden sind – gerade im Hinblick auf das Insektensterben. Den Vögeln hilft es besonders, wenn ihr einheimische Sträucher pflanzt, denn die Ernährung der Vögel ist auf das hiesige Ökosystem angepasst.
So geht auch das Zeavola Resort auf Koh Phi Phi vor, das zudem noch eigene Schutzzonen während der Paarungszeit ausweist, sodass die Vögel ihre Ruhe haben. Häufig kommt die Versorgung mit Wasser zu kurz, dabei sind Wasserschalen natürlich genauso wichtig wie Futterquellen: Im Inkaterra Machu Picchu Pueblo Hotel hängen sie in den Bäumen und versorgen die Gartenbewohner mit ausreichend Flüssigkeit. Zuhause im Garten oder auf der Terrasse könnt ihr einfach eine kleine Schale aufstellen und täglich mit frischem Wasser befüllen; mit ein paar zusätzlichen Steinen habt ihr übrigens schnell ein schönes Vogel- und Insektenbad gebaut. Bei Pinterest haben wir ein paar Ideen für euch gesammelt!

Bunte Beete
Wir lieben farbenfrohe Blumenbeete, keine Frage! Häufig wachsen dort allerdings eher exotische Pflanzen und Blumen, mit denen die einheimischen Tiere oft nichts anfangen können. Wenn ihr also ab und an auch einheimische Sorten einsetzt, unterstützt ihr sie bei der Futtersuche. Noch einfacher geht es z.B. mit speziellen Saatmischungen für Bienen- und Insekten-freundliche Wiesen. Oder wie wäre es mit einem Obst- und Gemüsebeet, in dem alte Sorten wachsen, wie in der Bio-Agrivilla i pini? Alte Sorten sind nicht oder geringer durch Züchtungen verändert und oftmals resistenter. Da sie aus der Gegend stammen sind sie perfekt an das Klima und mögliche Krankheitserreger besser angepasst und deshalb beständiger. Auch interessant: Manche Apfel-Allergiker vertragen alte Sorten gut. Also noch ein Grund für einen „alten“ Obstgarten 😉
Zufluchtsort zwischen Terrasse und Hecke
Macht euren Garten zur Oase für Wildtiere! Schafft Unterschlupf für die Vier-, Sechs- und Achtbeiner: in der Agrivilla i pini gibt es Nistplätze für Fledermäuse, Insektenhotels, Steinhaufen, Hecken und „chaotische“ Ecken wie Asthaufen und langer Rasen, die Tieren Schutz bieten. Einen abgelegenen Nistplatz finden Vögel auch auf dem Dach vom SCHWARZWALD PANORAMA und ausgewiesene Ruhezonen im Zeavola Resort. Vielleicht habt ihr ja auch eine abgelegene Ecke im Garten, die ihr unseren gefiederten Freunden überlasst?
Übrigens: Viele Tierärzte behandeln Wildtiere kostenlos. Wenn ihr also einen kleinen Igel im Herbst oder einen verletzten Vogel findet, schnappt euch einen Schuhkarton mit Luftlöchern und auf geht’s zur Behandlung! Igel solltet ihr aber nur aus ihrem natürlichen Lebensraum entfernen, wenn sie offensichtlich gefährdet sind, z.B. wegen Unterernährung.






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