Saftige grüne Wiesen, kaum ein Mensch weit und breit. Die Natur erstrahlt in neuer Pracht und mit etwas Glück seht ihr Murmeltiere und Rehe. Klingt das nicht nach einem traumhaften Aufenthalt in den Alpen? Wenn ihr euren Urlaub in einer weniger frequentierten Zeit bucht, könnte er so aussehen. Wann beginnt die Nebensaison in den Alpen? So ganz pauschal lässt sich das nicht mehr eingrenzen. Der Klimawandel und der damit verbundene fehlende Schnee hat viele touristische Destinationen in den Alpen zu einem Umdenken gezwungen. Aufgrund der steigenden Anzahl an Sommertagen wird die Sommersaison zunehmen und die Wintersaison kürzer werden. Daran passt sich auch das touristische Angebot an.
Aber warum solltet ihr unbedingt in der Nebensaison in die Alpen reisen? Wir haben für euch bei unseren grünen Alpenperlen nachgefragt und einige gute Gründe dafür gefunden. Viele Spaß beim Lesen!
Summit Lodges in Pfunds laden zum Biken und Hiken ein
Die gemütlichen Blockhäuser der Summit Lodges Pfunds sind der perfekte Ausgangspunkt für Erkundungen in die Natur. Und da die Abende in der Nebensaison oft sehr kühl sind, könnt ihr euch anschließend vor dem eigenen Kamin oder in der Sauna so richtig aufwärmen und entspannen.
Interessiert Ihr Euch für das authentische Leben in den Alpen, dann hat Marco noch einen Tipp für euch: „Die Nebensaison ist eigentlich die beste Jahreszeit, um die Kultur unserer Region kennenzulernen.“
Die sogenannten Almabtriebe, sind dabei ein ganz besonders sehenswertes Ereignis. Bunt, laut und fröhlich geht es bei den Almabrieben zu, bei denen die Kühe von der Alm für den Winter zurück ins Tal geführt werden. Hierfür werden die Tiere prächtig geschmückt. Natürlich gibt es auch ein Fest mit traditioneller Musik und einem Bauernmarkt mit regionalen Produkten.

Wintersport ohne Hektik ab Anfang Dezember
Der ein oder andere von euch möchte die Berge trotzdem in prächtiges weiß gekleidet sehen und sein Glück beim Skifahren versuchen. Geht das auch in der Nebensaison? Ja, das geht.
Das HUBERTUS Mountain Refugio Allgäu empfiehlt: Kommt am besten schon Anfang Dezember!
Diese noch etwas ruhigere Zeit ist perfekt zum Langlaufen oder lange Skitouren in Balderschwang – bevor die Pisten sich ab Ende Dezember füllen. Vorausgesetzt natürlich, das Wetter spielt mit. Wenn nicht, auch kein Problem, denn das HUBERTUS lädt euch zu einem ganzheitlichen Verwöhnprogramm mit Slow Food, seinem wundervollen neuen Spa-Bereich, Yoga und unterschiedlichen Coachings ein. Der Blick vom Infinity-Pool auf die Allgäuer Bergwelt ist traumhaft.
Für einen Besuch im charmanten Oberstdorf ist die Nebensaison ebenfalls viel angenehmer. Zu dieser Zeit könnt ihr in Ruhe durch die Altstadt laufen oder die Weltcup Skischanze besichtigen.

Entschleunigung in Sölden
Wie heißt es so schön? In Sölden steppt der Bär. Und zwar (fast) das ganze Jahr über. Doch auch hier gibt es eine Zeit in der es etwas ruhiger wird. Und zwar den Herbst. „Sölden zeigt sich im Herbst von einer ganz anderen Seite, äußerst vielfältig wie das ganze Jahr, jedoch etwas verträumter, ruhiger“, verrät Marco Arnold vom LENI MOUNTAIN. Für die Einheimischen bedeutet das: Zeit zum Durchatmen. Sich auf den Winter vorzubereiten. Viele sonst so geschäftige Plätze findet man menschenleer vor, die Wildtiere kommen herunter bis ins Dorf, sowie auch bald schon der erste Schnee.
Zu dieser Zeit könnt ihr auch im sonst so stark besuchten Sölden eine „echte“ Auszeit machen und etliche Kraftplätze zur Entschleunigung besuchen.
Die LENI MOUNTAIN Appartements liegen etwas oberhalb des Ortes, viele Wanderwege beginnen direkt vor der Haustür. Nach einer Wanderung durch die herbstlichen Bergwälder könnt ihr bei einer Schwitzauszeit in der LENI Sauna die müden Glieder entspannen oder euch im Café stärken.
Leere Tracks und Pisten ausnutzen
Leere Pisten und Tracks in Sölden sind nicht der einzige Vorteil der Nebensaisaon. Auch Mountainbiker und andere Aktivsportler finden perfekte Bedingungen vor um in Ruhe zu Biken oder zu Wandern. Familie Kneisl, die Betreiber der stylish eingerichteten Appartements und Chalets The Peak in Sölden, liebt den Herbst im Tiroler Ötztal und steht euch mit Rat und Tat zur Seite. Warum denn nicht eine Wanderung von der Wellerbrücke zum Piburger See einplanen? Hier spiegelt sich der Acherkogel – Ein ganz besonderes Naturjuwel über das man nicht einfach so stolpert, denn ein bewaldeter Höhenrücken trennt Piburg von Oetz im vorderen Ötztal.

Oder lieber Skifahren am Gletscher? Das ist bereits ab Ende September am Rettenbach- und Tiefenbachgletscher möglich. Verbunden ist das Gletscherskigebiet durch einen spektakulären Ski-Verbindungstunnel – und auf jeden Fall einen Besuch wert!
Wie ihr seht, hat Urlaub in der Nebensaison viele Vorteile. Der größte dürfte allerdings sein: Ihr könnt die Region in Ruhe erkunden. Und das ist in einem Urlaub doch das Wichtigste.
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