10 Food-Erlebnisse im Urlaub, die mehr sind als nur ein Trend

10 Food-Erlebnisse im Urlaub, die Genuss und Verantwortung zusammenbringen

10 Food-Erlebnisse im Urlaub, die Genuss und Verantwortung zusammenbringen
"Walk in the Woods" von Aggeliki Charami ©OMNIA Plant Based Restaurant

Du planst deinen nächsten Trip nicht nach Sehenswürdigkeiten, sondern nach Geschmack? Willkommen im Club. Food-Erlebnisse sind stark im Trend. Doch aufgepasst: Nicht alle Delikatessen und Trends sind auch wirklich vertretbar (z. B. Wagyu-Beef in Japan, Heart Attack Grill in Vegas oder der Online-Trend Mog-Bang). Stattdessen kannst du auch Dinge erleben, die wirklich cool sind, und dabei deine Haltung bewahren. Wie wären z. B. ein “Secret Forest Diner” mit nur 11 anderen Leuten an einem geheimen Ort? Veganes Fine-Dining? Eine kulinarische Nachtfahrt mit dem Zug oder ein Slow-Food-Workshop? Hier kommen 10 besondere Food-Erlebnisse als Highlight für deine nächste Reise.

 

Vegan Fine Dining als Erlebnis: OMNIA plant-based restaurant im Paradiso Pure.Living in Südtirol

Veganes Dessert "The Tree Desert" von Aggeliki Charami
„The Tree Desert“ ©OMNIA Plant Based Restaurant

 

Ein Restaurant mit nur sechs Tischen. Ein Menü mit neun Gängen. Und eine tätowierte Küchenchefin, die Geschichten vom mystischen Wald kochen kann.

Im OMNIA plant-based restaurant im Paradiso Pure.Living Vegan Hotel in den Dolomiten wird vegane Küche zur Inszenierung. Executive Chef Aggeliki Charami gehört zu den spannendsten Stimmen der pflanzenbasierten Fine-Dining-Szene in Südtirol. Ihr Menü erzählt Geschichten, ist geheimnisvoll – und im OMNIA präsentiert sie jeden Gang persönlich. Davor bekommst du auch noch einen Einblick in die Küche, bei der Fermentationstechniken wie Koji oder SCOBY erklärt werden. Der ganze Abend ist ein sehr intimes “Meet the creator of your dish”-Erlebnis und das Restaurant wurde schon in seinem ersten Jahr mehrfach ausgezeichnet (u. a. Gault&Millau, Identità Golose).

 

Geheim, reduziert, intensiv: Secret Forest Dinner im Klosterhof in Bayerisch Gmain

Secret Forest Dinner Fine Dining angerichtet auf einer Steinplatte mit Rauch.
Secret Forest Dinner auf einer Steinplatte. Was genau dich erwartet, bleibt eine Überraschung. ©Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa

 

Ein Tisch. Zwölf Plätze. Eine Location, die du vorher nicht kennst.

Beim „Secret Forest Dinner“ im Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa wird Fine Dining bewusst zelibriertaber ohne klassische Restaurantkulisse. Stattdessen: Natur, Atmosphäre, Überraschung.

Küchenchef Sascha Förster und sein Team bereiten die Gerichte direkt vor deinen Augen zu. Du sitzt mit den anderen Gästen gemeinsam am Chef’s Table, erlebst die Entstehung jedes Gangs und bekommst Einblicke in Techniken, Zutaten und Ideen. Ein Erlebnis, das stark über Atmosphäre und neue Begegnungen funktioniert.

 

Vom Ursprung auf den Teller: Stanglwirt in Tirol

Koch im Stanglwirt mit großer Pfeffermühle würzt Fleisch in der Küche.
Koch Patrik in der Küche vom Stanglwirt beteiligt sich an Koch-Events und Food-Erlebnissen für die Gäste. ©Stanglwirt

 

Luxus, Bio-Bauernhof und prominente Köche.

Wusstest du, dass das Bio- und Wellnessresort Stanglwirt sich nicht als Luxushotel versteht, sondern in erster Linie als Bio-Bauernhof? “Die eigene Landwirtschaft prägt das Haus seit Generationen und ist für uns ein zentrales Element”, berichten sie. Fleisch- und Milchprodukte stammen direkt aus eigener Herstellung.

Für Gäste wird dies auf verschiedene Weis erlebbar gemacht, wie z. B. im Kaiserschmarrn-Kurs im Wochenprogramm. Hinzu kommen Food-Erlebnisse mit bekannten Persönlichkeiten (in der Vergangenheit z. B. Sally von „Sally backt“ sowie Sarah Wiener).

 

Kulinarische Nachtfahrt: Rittner Bahn Erlebnis in Südtirol

Vier Stopps, vier Gänge, ein Abend mit der historischen Eisenbahn.

Um 19 Uhr steigst du am Bahnhof Oberbozen in die historische Rittner Bahn, erlebst die Landschaft und steigst an vier Haltestellen aus, wo verschiedene Gastbetriebe jeweils einen Gang beisteuern. Einer dieser Betriebe ist das APIPURA hotel rinner, ein Green PearlsⓇ Hotel mit eigener Bio-Imkerei und Mitglied bei “Bio Fair Südtirol”. Begleitet wird die kulinarische Reise von Wein, Säften und Musik. Ende ist gegen Mitternacht.

 

Käsefondue mit Blick aufs Matterhorn: Bella Vista Zermatt

Matterhorn Fass auf der Terrasse vom Hotel Bella Vista Zermatt
Schweizer Kästefondue auf der Terrasse des Hotels ist ein Highlight für Foodies. ©Hotel Bella Vista Zermatt

 

Fondue gehört zur Schweiz wie die Berge. Aber hier wird es besonders inszeniert.

Im Hotel Bella Vista Zermatt kannst du ein Fondue aus dem Holzfass auf der Terrasse genießen. Von hier aus wandert dein Blick direkt zum Matterhorn, während du dir den Käse aus der Region, z. B. vom lokalen Produzenten Walker, auf der Zunge zergehen lässt.

Zwei Fässer reichen für acht Personen und zum Abschluss gibt es noch einen “Schlummertrunk”.

 

Alpines Tapas-Show-Cooking: OLM Nature Escape

Tapas in Südtirol? Hier wird Essen zum sozialen Erlebnis.

Im OLM Nature Escape gibt es ein Tapas-Konzept mit Show-Cooking. Warme und kalte Gerichte werden frisch vor deinen Augen zubereitet und im “Sharing-Stil” serviert. Jede*r darf alles probieren und am Ende werden garantiert alle satt. 

Beim APÈRO Dinner sind die Tapas international inspiriert, während beim OLM Local nur Produkte und Gerichte aus der Region verwendet werden.

  • Das APÈRO Dinner gibt es jeden Donnerstag und OLM Local immer mittwochs & samstags für 35,00 € pro Person und wird nur für Gäste des Aparthotels angeboten.

 

Slow-Food-Workshop im Schloss Lerchenhof, Kärnten

Seniorchef vom Schloss Lerchenhof begutachtet Speck.
Im Slowfood-Workshop lernst du alles über Speck. ©Schloss Lerchenhof

 

Wie entsteht eigentlich Speck?

Im Schloss Lerchenhof in Kärnten geht es genau darum. Beim Workshop „Faszination Speck“ erlebst du den gesamten Prozess: vom Rohprodukt bis zum fertigen Ergebnis in einem 2-Tage-Arrangement.

Du kannst selbst Hand anlegen, lernst traditionelle Techniken kennen und bekommst ein Gefühl dafür, wie viel Zeit und Wissen hinter solchen Produkten steckt. Ein echtes „Nose-to-Tail“-Erlebnis. 500 Gramm Speck bekommst du nach der Reifezeit nach Hause geschickt.

 

Farm-to-Table & Einblicke: ADLER Lodge RITTEN in Südtirol

Ein Blick hinter die Kulissen eines Farm-to-Table Resorts.

Die ADLER Lodge RITTEN ist bekannt für das Farm-to-Table Konzept. Doch bekommst du hier nicht nur frische Produkte auf den Teller, du kannst auch an Führungen teilnehmen, die dich vom Bauerngarten des Hotels bis in die Küche führen. Dort siehst du, wie ein Team täglich für rund 90 Gäste kocht – inklusive Planung, Abläufe und Zusammenarbeit. Zusätzlich gibt es Besuche bei lokalen Produzenten, etwa bei den „Rittner Milchbuam“, die Milch und Joghurt liefern.

 

Ligurien zum Selbermachen: Relais del Maro

Bella Italia. In Ligurien wirst du selbst aktiv und lernst Pasta & Pesto authentisch zuzubereiten.

Das Relais del Maro ist ein Albergo Diffuso im kleinen Dort Borgomaro (Hinterland von Imperia) und entsprechend verwurzelt mit der Region. Als Food-Erlebnis empfiehlt das Hotel unter anderem den:

Die Kurse sind bewusst persönlich gehalten und verbinden Kochen mit Austausch und Kultur. Perfekt, wenn du nicht nur essen, sondern auch etwas lernen willst.

 

Wildküche mit Kontext: Naturresort Gerbehof am Bodensee

Ralph Wagner vom Naturresort Gerbehof
Juniorchef Ralph ist Jäger. Steht im Hotel aber auch gern mal hinter dem handgeschreinerten Tresen. ©Naturresort Gerbehof

 

Fleisch bewusst genießen – aber wie?

Im Naturresort Gerbehof kommt Wild auf den Teller, das aus der direkten Umgebung stammt. Gastgeber Bruno Wagner und sein Sohn sind selbst Jäger und kennen die regionalen Bestände.

Der Ansatz: kurze Wege, klare Herkunft, respektvoller Umgang mit dem Tier. Wildfleisch unterscheidet sich von konventionell erzeugtem Fleisch u. a. durch die freie Lebensweise der Tiere und ihre natürliche Ernährung. Zu den Food-Erlebnissen gehört Reh während der Jagdsaison (Februar bis April ist Schonzeit), zudem wir hier auch ein Rezept (XXXXLINK) haben.

 

Fazit: Essen als Zugang zur Welt

Ob pflanzenbasiertes Fine Dining, traditionelles Handwerk oder gemeinsames Kochen – Food-Erlebnisse können Reisen intensiver machen. Du nimmst nicht nur Eindrücke mit, sondern auch Wissen, Gespräche und Erinnerungen. Wichtig ist, dass es darum geht, das Essen wertzuschätzen und respektvoll damit umzugehen.

 


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