Allgemein Archive - GREEN TRAVEL BLOG https://green-travel-blog.com/de/category/allgemein/ GREEN PEARLS® – curated for sustainable impact Wed, 10 Jun 2026 08:28:58 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://green-travel-blog.com/wp-content/uploads/2019/10/cropped-logo-perle-green-pearls.png Allgemein Archive - GREEN TRAVEL BLOG https://green-travel-blog.com/de/category/allgemein/ 32 32 Aktivurlaub mit Haltung: Natur erleben, bewusster unterwegs sein https://green-travel-blog.com/de/aktivurlaub-mit-haltung-natur-erleben-bewusster-unterwegs-sein/ https://green-travel-blog.com/de/aktivurlaub-mit-haltung-natur-erleben-bewusster-unterwegs-sein/#respond Tue, 16 Jun 2026 06:06:37 +0000 https://green-travel-blog.com/?p=74915 Den ganzen Tag im Liegestuhl abhängen? Zu viel Essen, zu wenig Bewegung? Am Ende des Urlaubs hast du zwar jede Menge Fotos auf dem Handy, aber die Orte darauf nicht wirklich erlebt. Aktivurlaub ist genau das Gegenteil davon. Hier heißt es nicht „Ich vor einem…

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Den ganzen Tag im Liegestuhl abhängen? Zu viel Essen, zu wenig Bewegung? Am Ende des Urlaubs hast du zwar jede Menge Fotos auf dem Handy, aber die Orte darauf nicht wirklich erlebt. Aktivurlaub ist genau das Gegenteil davon. Hier heißt es nicht „Ich vor einem Berg“, sondern „ich und der Berg“.

 

Welche Arten von Aktivurlaub passen zu dir?

Bist du lieber am Wasser oder lieber im Wald? Es gibt aktuell sechs Aktivurlaub-Arten die als besonders beliebt gelten und wovon dich sicherlich eine ansprechen wird.

Hier stellen wir sie vor – inklusive passender Regionen und individueller Unterkünfte. Einige Hotels unterstützen dich dabei sogar mit Equipment, Tourentipps, Guides oder praktischer Logistik für deine Outdoor-Abenteuer.

 

#1 Wandern & Trekking: Langsamer unterwegs sein

Wandern im Nationalpark Hohe Tauern
Wandern im National Park Hohe Tauern ©Martin Lugger für Nationalpark Hohe Tauern

 

Wandern gehört zu den beliebtesten Formen des Aktivurlaubs. Kein Wunder: Du brauchst oft nicht viel mehr als gute Schuhe, Zeit und Motivation. Eine solide Grundfitness ist zwar hilfreich, aber du in den meisten Regionen wirst du eine Tour finden, die zu deinem Level passt. Beim Wandern erleben viele Menschen etwas, das im Alltag oft verloren geht: Ruhe, Konzentration und das Gefühl, wirklich in einer Landschaft anzukommen.

Empfehlenswert für deinen Wanderurlaub sind Regionen, die nicht nur klassische Panoramawege bieten, sondern auch bewusst naturnahe Konzepte entwickeln.

Das Team vom SCHWARZWALD PANORAMA in Bad Herrenalb schwärmt vom „ALBTAL.Abenteuer.Track“, welcher direkt in der Nähe des Hotels startet. Die Route führt abseits klassischer Wanderwege durch den Nordschwarzwald. Querliegende Äste, matschige Passagen und steilere Abschnitte (mit Seilhilfe) gehören hier zum Konzept. Statt perfekt präparierter Wege geht es um echtes Trekkinggefühl mit Wildnis-Flair. Gleichzeitig wurde die Strecke so angelegt, dass Schutzgebiete und sensible Lebensräume berücksichtigt werden. Das heißt, es fühlt sich an, als würdest du abseits der markierten Wege wandern, bist es aber nicht.

 

Wandern mit Guides und Rangern im Hohe Tauern Nationalpark

Auch Osttirol zeigt, wie sich Aktivurlaub und Naturerlebnis verbinden lassen. Das Naturhotel Outside in Matrei liegt mitten im Nationalpark Hohe Tauern – zwischen Großglockner und Großvenediger. Das Wanderhotel unterstützt dich bei der Planung und Durchführung deines Wanderurlaubs das ganze Jahr über mit geführten Touren und Leih-Ausrüstung. Das bewusste Erleben der Bergwelt steht im Vordergrund, wie Wanderconcierge Karin Steiner im Interview erzählt.

Lies hier ihre Tipps zum Wandern in Hohe Tauern.

 

Lama-Trekking

Mädchen führt ein Lama auf einer Wanderung durch den Wald
Lama-Trekking im Wald ©Bobby | Stock.Adobe.com

 

Eine besonders entschleunigte Variante empfiehlt das APIPURA hotel rinner auf dem Ritten in Südtirol. Dort kannst du bei einem nah gelegenen Anbieter mit Lamas und Alpakas wandern. Die Tiere werden an der Hand geführt und geben automatisch das Tempo vor. Angeboten werden unterschiedliche Touren – vom entspannten Familienausflug bis zu längeren Wanderungen Richtung Dolomiten oder Drei Zinnen.

 

Kurzer Nachhaltigkeits-Check Wandern

Wandern gilt grundsätzlich als ressourcenschonende Reiseaktivität. Entscheidend ist aber das Verhalten vor Ort.

Unsere Tipps:

  • Bleibe auf den markierten Wegen.
  • Hinterlasse keinen Müll.
  • Respektiere Wildruhezonen.
  • Nutze öffentliche Verkehrsmittel oder Shuttle-Angebote um zu deinen Startpunkten zu gelangen.
  • Unterstütze lokale Guides und kleinere Anbieter.

 

#2 Radfahren & E-Bike-Touren: Regionen intensiv erleben

Mann auf dem E-Bike in den Dolomiten
Mit dem E-Bike vom Hotel unterwegs durch die Dolomiten ©Paradiso Pure.Living Vegan Hotel

 

Kaum eine Reiseform boomt derzeit so sehr wie der Fahrrad- und E-Bike-Urlaub. Besonders Regionen wie Südtirol profitieren davon: Gut ausgebaute Wege, Bergpanorama, Almen und Täler machen die Region ideal für Touren unterschiedlichster Fitnesslevel.

E-Bikes ermöglichen es zudem längere Strecken oder Höhenmeter entspannt zu bewältigen. Gleichzeitig entsteht ein langsameres Reisegefühl als mit dem Auto.

 

Alpen-Hotels mit E-Bike-Verleih

Das Paradiso Pure.Living Vegan Hotel liegt auf 2.000 Metern Höhe mitten in der Berglandschaft der Seiser Alm in den Dolomiten. Im Sommer starten direkt vor der Tür zahlreiche Mountainbike- und E-Bike-Routen mit Panorama-Ausblick auf die UNESCO-geschützte Naturkulisse. Gäste können E-Bikes direkt im Hotel leihen und die Region autofrei erkunden. Da sich das Hotel im geschützten Naturgebiet befindet, sind viele Verkehrsbewegungen dort ohnehin reguliert. Um die sensible Berglandschaft zu entlasten, darfst du zum Beispiel dein Auto nur am An- und Abreisetag mit einer Genehmigung zum Hotel fahren.

Das vegane Adults-only-Hotel LA VIMEA befindet sich in Naturns bei Meran – einer Region, die für ihr besonders vielfältiges Netz aus Radwegen bekannt ist. Hier treffen mediterranes Klima, Obstgärten und alpine Berglandschaften aufeinander. E-Bikes kannst du hier ebenfalls direkt im Hotel ausleihen und damit sowohl gemütliche Talstrecken als auch anspruchsvollere Bergtouren erkunden.

Im My Arbor bei Brixen können Gäste ebenfalls unkompliziert Fahrräder mieten. Das Hotel arbeitet dafür mit dem lokalen Anbieter Sportservice Erwin Sticker zusammen. Die gewünschte Ausrüstung wird direkt ins Hotel geliefert. Wenn du dein eigenes Fahrrad mitbringst, kannst du es im großen Fahrradraum sicher unterstellen (und laden). Für Mountainbiker gibt es Downhill-Trails über die Plose oder du wählst lange Strecken ins Dolomiten Gebirge.

Als viertes Hotel mit eigenem E-Bike-Verleih schlagen wir das Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa im Berchtesgadener Land vor. Vom Hotel aus starten zahlreiche Touren durch die deutsche Alpenregion.

 

Geführte Bike-Touren & regionale Angebote

Urlaub mit dem Fahrrad im Schwarzwald
© SCHWARZWALD PANORAMA

 

Der Ritten in Südtirol ist eine weitere vielseitige Bike-Region in den Alpen. Die ADLER Lodge RITTEN hat nicht nur einen kostenlosen E-Bike-Verleih, sondern bietet auch mehrmals wöchentlich geführte E-Bike-Touren (ebenfalls kostenlos) mit ihren Guides an. Beliebt sind z. B. Touren zu den Erdpyramiden.

Das APIPURA hotel rinner arbeitet mit dem Tourismusverein Ritten zusammen. Dieser bietet ebenfalls wöchentlich E-Bike-Touren mit lokalen Guides an. Als Hotelgast erhältst du kostenlos die RittenCard, mit der dann auch der Fahrradverleih und die Touren kostenfrei sind.

 

Kurzer Nachhaltigkeits-Check E-Bike & Fahrrad

Fahrradreisen können helfen, Autofahrten vor Ort zu reduzieren – besonders in Regionen mit guter Infrastruktur. Trotzdem gilt:

  • nicht querfeldein fahren
  • sensible Alm- und Waldwege respektieren
  • gute Akkupflege
  • lokale Verleihstationen nutzen

Mehr Inspiration findest du auch hier:

 

#3 Wasser erleben: Rafting, SUP & Küstenabenteuer

Urlaub und Wasser sind besonders im Sommer eine tolle Kombination. Gleichzeitig gehören Seen, Küsten und Flüsse zu sensiblen Ökosystemen und gerade bei Wassersport solltest du besonders bewusst unterwegs sein.

Das Hotel Korinjak auf der kroatischen Insel Iz setzt daher auch auf ruhige Wasseraktivitäten wie Kajakfahren und Stand-up-Paddling. Viele Gäste bringen eigenes Equipment mit oder leihen es bei kleinen lokalen Anbietern aus. So lässt sich die Küste intensiv erleben, ohne Motorboote oder große Infrastruktur.

Das Lifestylehotel SANDnature in Timmendorfer Strand eignet sich als Ausgangspunkt für Windsurfen, SUP oder Kajakfahren an der Ostsee. In Zusammenarbeit mit regionalen Surfschulen (z. B. Surfschule Timmendorfer Strand) kannst du Kurse buchen oder Ausrüstung leihen. Gerade die Ostsee mit ihren flachen Einstiegen gilt als guter Spot für Anfänger*innen.

 

Wildwasser-Rafting in den Alpen

Nachhaltiger Wassersport in Südtirol
Rafting auf wilden Flüssen ©EKH-Pictures | Stock.Adobe.com

 

Wenn du Action suchst, könnte Rafting genau das richtige für dich sein. Hier haben uns zwei Unterkünfte in Tirol ihre Rafting-Tipps gegeben:

Das Bio- und Wellnessresort Stanglwirt empfiehlt Wildwasser- und Raftingtouren auf der Tiroler Ache. Sie arbeiten mit dem Anbieter Mountain-High zusammen, der von familienfreundlichen Schlauchbootfahrten bis zu sportlicheren Touren eine große Auswahl hat. Ramona vom Stanglwirt betont, dass ihnen die Zusammenarbeit mit regionalen Anbietern wichtig ist und die geführten Touren, Naturerlebnis und Sicherheit verbinden.

Auch die Summit Lodges Pfunds und das Schloss Lerchenhof in Kärnten empfehlen Rafting-Erlebnisse mit professionellen, lokalen Guides.

Die Summit Lodges sind Ferienhäuser für bis zu 6 Personen und nicht weit von dem bekannten Rafting-Klassiker Imster Schlucht entfernt. Mehr Infos zu den Touren (für Pros oder Familien) findest du auf Lemmingtours.

Das Hotel Schloss Lerchenhof passt gut zu dir, wenn du Slow-Food-Küche, Hofprodukte und familiäre Atmosphäre magst. Informationen zum Rafting auf der Gail findest du auf der verlinkten Seite.

 

Nachhaltigkeits-Check Wassersport

Nicht jeder Wassersport ist automatisch naturverträglich. Besonders wichtig:

  • möglichst unmotorisiert fahren
  • Abstand zu Brut- und Schilfzonen halten
  • keine Tiere verfolgen
  • keine Sonnencreme mit problematischen Inhaltsstoffen ins Wasser bringen
  • nur erlaubte Bereiche nutzen
  • lokale Regeln beachten

Mehr dazu:

 

#4 Winter-Aktivurlaub

Junge Frau beim Skifahren in den Dolomiten
Skifahren in den Dolomiten | ©Annika Vossen for Paradiso Pure.Living

 

Winterurlaub bedeutet heute nicht mehr automatisch nur Ski fahren. Schon allein aufgrund des Schneemangels vielerorts erweitern viele Regionen ihr Angebot bewusst um ruhigere und naturbezogenere Aktivitäten wie Winterwandern, Schneeschuhwandern oder Langlauf.

Gleichzeitig versuchen auch einige Skigebiete sich stärker zu engagieren, indem z. B. Konzepte für Kunstschnee entwickelt werden, bei denen Wasser speziell dafür gestaut wird oder der Gondelbetrieb auf Ökostrom umgestellt wird.

Es gibt einige Green PearlsⓇ Hotels, die direkt an der Skipiste liegen. Das Paradiso Pure.Living Vegan Hotel befindet sich im Gebiet Dolomiti Superski. Das Hotel Bella Vista Zermatt wiederum bietet Zugang zum bekannten Zermatter Skigebiet Matterhorn Ski Paradise.

 

Winteraktivitäten ohne Ski

Wenn du ohne Skier aktiv sein möchtest, findet in den Hygna Chalets im Tiroler Alpbachtal eine schöne Region für Winterwanderungen oder Schneeschuhtouren. In den Chalets findest du einen Rückzugsort mit Sauna, Infinitypool und teilweise privatem Whirlpool. Dieser wird nur auf Knopfdruck befüllt und beheizt und läuft durch moderne Technik so energieeffizient wie möglich mit Ökostrom.

 

BU Im My Arbor auf der Plose gibt es geführte Winterwanderungen und als Ausflugsziel bietet sich der Plosebob an. XXXXX

 

Nachhaltigkeits-Check Wintersport

Winterurlaub ist komplex. Beschneiungsanlagen und Liftinfrastruktur stehen immer wieder in der Kritik und der Klimawandel stellt den klassischen Wintersport vor Herausforderungen.

Bewusster reisen im Winter kann bedeuten:

  • Skigebiete mit Schneesicherheit wählen (wobei diese trotzdem beschneit werden, aber dann zumindest nur zusätzlich und nicht ausschließlich)
  • Winterausrüstung (Ski, Schneeschuhe etc.) leihen und nicht kaufen
  • länger bleiben statt Wochenendtrips
  • Bahn statt Auto nutzen
  • Aktivitäten ohne große Infrastruktur ausprobieren (z. B. Langlauf statt Downhill)
  • Unterkünfte wählen, die transparente Maßnahmen zu Energie und Mobilität kommunizieren

HIER auch wieder weitere Verlinkungen?

 

Canyoning am Wasserfall
Beim Canyoning geht es mit einem Seil hinunter in die Schlucht BILD: Pixabay

#5 Bergsteigen & Canyoning

Vielleicht suchst du im Aktivurlaub auch bewusst eine Herausforderung. Nicht um Rekorde zu brechen, sondern um mentale Stärke, Konzentration und Naturerfahrung zu gewinnen.

In Zermatt gehört Bergsteigen seit Jahrzehnten zur Identität der Region. Das Hotel Bella Vista Zermatt ist ein guter Ausgangspunkt für alpine Bergtouren – vom geführten Breithorn-Aufstieg für Einsteiger*innen bis zur berühmten Matterhorn-Besteigung für erfahrene Alpinist*innen.

Eine ganz andere Form von Abenteuer bietet Canyoning. Dabei bewegst du dich durch Schluchten, Wasserläufe und natürliche Felsformationen. Das italienische Relais del Maro empfiehlt Touren mit „Movimento & Natura“ in Ligurien. Die Routen starten nur 20 Minuten vom Hotel entfernt und führen durch klare Bergbäche und enge Schluchten – begleitet von professionellen Guides und angepasst an unterschiedliche Erfahrungslevel.

 

Nachhaltigkeits-Check Bergsport

Gerade in sensiblen Gebirgsregionen gilt:

  • nur mit erfahrenen Guides auf anspruchsvolle Touren gehen
  • vorher recherchieren (Wetter, Bedingungen, Schwierigkeitsgrad) und sich selbst ehrlich einschätzen
  • Wetterbedingungen respektieren
  • keine Drohnen in Schutzgebieten nutzen
  • keine Abkürzungen quer durchs Gelände nehmen
  • kleine Gruppengrößen bevorzugen

 

#6 Abenteuer & Multisport

Nicht alle Aktivurlaube drehen sich nur um klassische Sportarten. Immer beliebter werden auch Multisport-Angebote, Outdoor-Challenges oder Natur-Workshops.

 

Gleitschirmfliegen als Alternative zum Fallschirmspringen

Ein besonders spannender Trend ist Gleitschirmfliegen. Im Gegensatz zum Fallschirmspringen benötigt Paragliding kein Flugzeug als Absprunghilfe. Gestartet wird meist vom Berg aus. Dadurch verursacht Gleitschirmfliegen deutlich weniger Emissionen.

Regionen rund um die Plose, den Wilden Kaiser oder Berchtesgaden bieten zahlreiche Anbieter für Tandemflüge – etwa beim My Arbor (Anbieter Tandem-Fly), Bio- und Wellnessresort Stanglwirt (mehrere Anbieter auf der Webseite der Region Wilder Kaiser) OLM Nature Escape (nur 12 Kilometer entfernt in Ahornach) oder Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa (wo du ebenfalls eine Reihe von Anbietern bei der Tourismusinformation Bad Reichenhall findest).

 

Aktive Spiele, Workshops und Outdoor-Funparks

Angeln, Holzhacken und andere aktivtäten für Männer-Aktivurlaub in Tirol
Mens Craft Days ©Hotel Klosterbräu

 

Wer lieber am Boden bleibt, findet ebenfalls außergewöhnliche Erlebnisse.

Das Hotel Klosterbräu in Seefeld veranstaltet beispielsweise die „Men Craft Days“. Dabei stehen im Winter Aktivitäten wie Schneeschuhwandern, Eisbaden, Biathlonschießen oder Iglu-Bau auf dem Programm. Im Sommer geht es z. B. zum Fischen oder Holzhacken gemeinsam in die Natur.

Das SCHWARZWALD PANORAMA empfiehlt die „Black Forest Games“. Dies sind Team-Challenges mit Bogenschießen, Hufeisenwerfen oder Laser-Biathlon.

Im Schloss Lerchenhof wiederum wartet ein naturnah angelegtes Felsenlabyrinth mit Flying Fox, Hochseilelementen und Waldparcours. Auch der Abenteuerpark Immenstaad am Bodensee beim Naturresort Gerbehof verbindet Bewegung und Naturerlebnis.

 

Nachhaltigkeits-Check Abenteuerurlaub

Action muss nicht automatisch schlecht für die Umwelt sein. Entscheidend sind:

  • regionale Anbieter
  • kleine Gruppen
  • Sicherheitsstandards
  • respektvoller Umgang mit Landschaften und Natur
  • möglichst wenig zusätzliche Infrastruktur

 

Fazit: Aktivurlaub funktioniert am besten mit Respekt vor der Natur

Ob Wandern, Radfahren, Wassersport oder Abenteuer: Aktivurlaub ist eine wunderbare Gelegenheit, deine Urlaubsregion intensiver wahrzunehmen, neue Erfahrungen zu machen und wieder stärker mit der Natur in Kontakt zu kommen. Gleichzeitig förderst du deine Gesundheit und kannst dich auch mental ganz anders entspannen als auf einem Liegestuhl. Bei einer anspruchsvollen Trekkingtour musst du dich auf deine Schritte konzentrieren – da bleibt keine Zeit, um über etwas anderes nachzudenken.

Der Umwelt zuliebe lohnt es sich, Aktivitäten bewusst auszuwählen und sie mit Rücksicht auf Tiere, Pflanzen und lokale Gemeinschaften zu gestalten. Professionelle Guides können dabei helfen, Regionen sicher und respektvoll zu erleben – besonders in sensiblen Naturgebieten oder bei anspruchsvolleren Sportarten.

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Rezept: Zweierlei vom Reh aus dem Naturresort Gerbehof vom Bodensee https://green-travel-blog.com/de/rezept-zweierlei-vom-reh-aus-dem-naturresort-gerbehof-vom-bodensee/ https://green-travel-blog.com/de/rezept-zweierlei-vom-reh-aus-dem-naturresort-gerbehof-vom-bodensee/#respond Tue, 12 May 2026 06:53:29 +0000 https://green-travel-blog.com/?p=74085 Wenn schon Fleisch auf den Teller kommt, dann bewusst ausgewählt und als etwas Besonderes. Genau so wird es im Naturresort Gerbehof am Bodensee gehandhabt. Das familiengeführte Biohotel hat uns ihr Rezept für „Zweierlei vom Reh“ verraten.   Direkt aus der Region Das Reh stammt direkt…

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Wenn schon Fleisch auf den Teller kommt, dann bewusst ausgewählt und als etwas Besonderes. Genau so wird es im Naturresort Gerbehof am Bodensee gehandhabt. Das familiengeführte Biohotel hat uns ihr Rezept für „Zweierlei vom Reh“ verraten.

 

Direkt aus der Region

Das Reh stammt direkt aus dem Umfeld des Resorts: Hotelmitinhaber Bruno Wagner und Sohn Ralph sind zusätzlich zu ihrer Tätigkeit als Gastgeber und Biolandwirte auch Jäger. Kurze Wege und ein direkter Bezug zur Herkunft des Fleisches spielen im Hotel eine zentrale Rolle. Das gilt allerdings nicht nur für das Fleisch, sondern auch für alle anderen Produkte, die in der Küche landen. Bio-Qualität und enge Partnerschaften sind den Wagners extrem wichtig. Ihr Tipp: Handhabe es auch zu Hause so und kaufe die Zutaten, die du für das Rezept benötigst auf dem Wochenmarkt, beim ortsansässigen Jäger oder im regionalen Hofladen.

 

Ist Wildfleisch besser?

Wildfleisch unterscheidet sich in einigen Punkten von Fleisch aus konventioneller Tierhaltung. Die Tiere leben in freier Natur, bewegen sich selbstständig und ernähren sich von dem, was ihr Lebensraum bietet. Dadurch entfallen Faktoren wie Stallhaltung, Futtermittelproduktion oder Medikamente, die in der Fleischindustrie Emissionen und Co. nach oben treiben.

Entscheidend ist aber immer der konkrete Kontext: regionale Bestände, Einhaltung von Schonzeiten, eine fachgerechte Jagd und eine vollständige Verarbeitung. Wenn diese Aspekte, wie im Naturresort Gerbehof, berücksichtigt werden, ist Wildfleisch die (etwas) bessere Wahl für Umwelt und Tierwohl. 

 

Typische Gewürze für das Rehragout

Die Aromatik des Ragouts lebt von klassischen Gewürzen, die seit Jahrhunderten in der europäischen Küche verwendet werden. Wacholder und Lorbeer sind dabei besonders prägend und wachsen auch in Deutschland. Sie unterstreichen den kräftigen Geschmack des Wildfleischs.

Piment und Nelken ergänzen die Mischung mit warmen, leicht süßlichen Noten. Diese Gewürze stammen ursprünglich aus tropischen Regionen und werden importiert (daher achte auf Bio-Gewürze und Fairtrade-Siegel)

Tipp: Optional empfiehlt das Hotel noch einen Löffel Preiselbeer-Gelee für eine fruchtige Komponente. Die Kombination aus herzhaftem Wild und leichter Süße hat in der deutschen Küche eine lange Tradition.

Teller mit zwei Rehgerichten, dazu Kartoffelgratin mit Rosmarin und einer Scheibe Brot mit lila Aufstrich, überlagert von Text 'Zweierlei vom Reh Deutsche Bio-Küche aus dem Naturresort Gerbehof Hol dir das Rezept Green Travel Blog'
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Reh-Ragout und Steak vom Naturresort Gerbehof (Deutsche Bio-Küche)

Das Biohotel hat uns eines ihrer liebsten Rezepte verraten mit Reh direkt aus dem Wald und nach der typischen Zubereitung der Bodensee-Region.
Gericht Main Course
Küche Deutschland
Keyword Wildfleisch

Zutaten

  • 500 g Rehfleisch (z. B. aus der Nuss/Keule)
  • 4 Stück Rehsteak (Rücken, Filet oder Nuss)
  • 1 l Wildfond
  • 100 g Karotten
  • 100 g Sellerie
  • 100 g Zwiebeln
  • 100 g Lauch
  • 200 ml Rotwein
  • 1 EL Tomatenmark
  • Wildgewürz (oder Piment, Lorbeer, Wacholder, Nelken)
  • Preiselbeergele Optional

Anleitungen

  • Das Fleisch in ca. 1 cm große Würfel schneiden
  • Das Gemüse waschen putzen, schneiden und auch in Würfel schneiden.
  • Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und im heißen Fett scharf anbraten, dann Gemüse hinzugeben und mitbraten.
  • Wenn alles goldbraun angebraten ist Tomatenmark hinzugeben kurz durchrühren und alles etwas ansetzen lassen.
  • Jetzt mit Rotwein ablöschen und den Ansatz von Boden lösen, diesen Vorgang wiederholen wir zwei- bis dreimal.
  • Erst jetzt geben wir das Wildgewürz/ alle anderen Gewürze dazu.
  • Mit Wildfond angießen und auf mittlerer Hitze garen lassen.
  • Nach ca. 20-30 Minuten sollte das Fleisch gar sein, jetzt ggf. nochmal nachschmecken.
  • 10 Minuten bevor das Ragout fertig ist, werden die Steaks mit Salz und Pfeffer gewürzt und einer Pfanne scharf angebraten. (je nach Dicke, 2 MInuten von jeder Seite - dann in Folie ruhen lassen, sodass der Fleischsaft erhalten bleibt.

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Shiatsu ist out, Gua Sha ist in. Das sind die Massage-Trends für 2026 https://green-travel-blog.com/de/shiatsu-ist-out-gua-sha-ist-in-das-sind-die-massage-trends-fuer-2026/ https://green-travel-blog.com/de/shiatsu-ist-out-gua-sha-ist-in-das-sind-die-massage-trends-fuer-2026/#comments Tue, 27 Jan 2026 07:26:25 +0000 https://green-travel-blog.com/?p=72325 Wenn wir an Massage denken, haben die meisten sofort ein Bild im Kopf: warme Hände, Öl, ruhige Musik. Entspannung pur. Tatsächlich hat sich die Welt der Massage in den letzten Jahren jedoch stark verändert – oft leiser im Spa, aber lauter im Alltag. Für diesen…

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Wenn wir an Massage denken, haben die meisten sofort ein Bild im Kopf: warme Hände, Öl, ruhige Musik. Entspannung pur. Tatsächlich hat sich die Welt der Massage in den letzten Jahren jedoch stark verändert – oft leiser im Spa, aber lauter im Alltag. Für diesen Artikel habe ich mit 17 nachhaltigen Hotels über Massage- und Spa-Trends für 2026 gesprochen. Und fast alle beschreiben denselben Wandel: eine bewusste Rückbesinnung auf das, was Berührung ursprünglich ausmacht.

 

Warum Massage in der Vergangenheit so technisch wurde

In den vergangenen Jahren haben zwei Entwicklungen die Massagewelt spürbar geprägt. Zum einen die Pandemie: Spas waren geschlossen, Berührung wurde zur Ausnahme – und Selbstmassage rückte in den Fokus. Zum anderen der technologische Boom. Elektronische Massagegeräte, Auflagen und sogenannte „Shiatsu“-Tools überschwemmten den Markt. Begriffe aus fernöstlichen Heiltraditionen klangen vertraut, versprachen Wirkung – und passten perfekt in eine Zeit, in der alles schnell, effizient und jederzeit verfügbar sein sollte.

Diese Entwicklung ist kein Zufall. In Ländern wie Japan, Südkorea oder China gehören Technologie, Robotik und automatisierte Anwendungen längst zum Alltag – auch im Wellnessbereich. Doch auf dem Weg in den Westen drohte dabei etwas verloren zu gehen: das traditionelle Handwerk der Berührung.

Zwei Massagesessel in einer Praxis.
Technisch und steril – so sah Massage in den letzten Jahren aus. BILD: Pexels

 

Nachhaltige Massage-Trends 2026

Umso spannender ist, was sich jetzt abzeichnet. 2026 steht für viele Spas nicht mehr die Frage im Raum, welches Gerät das nächste Upgrade bringt – sondern welche Technik ohne Strom wirklich wirkt. Gua Sha ist dabei eines der auffälligsten Beispiele. Der schlichte Schabestein erlebt ein Comeback, nicht als Beauty-Gadget, sondern als ernstzunehmende Massagetechnik, die inzwischen in Ganzkörperrituale integriert wird.

Gua Sha ist jedoch nur ein Teil dieser Bewegung. Auch Bambusmassagen, Hot Stone, Klangmassagen und der gezielte Einsatz ätherischer Öle gewinnen wieder an Bedeutung. Welche Massagetechniken 2026 im Trend liegen, was du selbst zu Hause umsetzen kannst und welche Erlebnisse nur im Spa möglich sind, schauen wir uns jetzt genauer an.

 

Gua Sha – vom Beauty-Tool zum Ganzkörperritual

Frau präsentiert den Gua Sha Massage Stein
Der „magische“ Gua Sha Stone aus Jadestein BILD: Pexels

Gua Sha ist alles andere als neu und erlebt 2026 dennoch ein echtes Comeback. Was lange auf Gesichtsmassagen reduziert wurde, findet seinen Weg zurück in den Spa-Kontext: als gezielte Technik zur Aktivierung von Durchblutung, Energiefluss und tiefer Entspannung.

Im Lifestyle Resort Zum Kurfürsten an der Mosel ist Gua Sha fest in das ganzheitliche TCM-Konzept eingebettet. Das nach Feng-Shui-Prinzipien gestaltete Wellnesshotel verfügt über ein eigenes TCM-Center, in dem Gua Sha eingesetzt wird, um nach traditioneller chinesischer Lehre Stagnationen von Qi und Blut zu lösen. Mit einem Jadestein und Öl wird die Haut – häufig im Schulter-Nacken-Bereich – so lange geschabt, bis sie intensiv durchblutet ist. Ob und wie die Methode sinnvoll angewendet wird, entscheiden erfahrene TCM-Therapeut*innen nach einer vorherigen Diagnostik.

 

Gua Sha in entschleunigter Form

Einen ruhigeren, naturverbundenen Zugang bietet das Hotel Korinjak auf der kroatischen Insel Iz. Direkt am Meer, mit täglichem Yoga unter Pinien und vegetarisch-veganer Küche, gehören hier Gua-Sha-Gesichts- sowie Kopf- und Körperrituale zum ganzheitlichen Behandlungsangebot. Die Anwendungen, inspiriert von ayurvedischen und fernöstlichen Techniken, zielen darauf ab, den Energiefluss zu harmonisieren und körperliche Erneuerung anzustoßen – reduziert, achtsam und ohne Technik.

Dass Gua Sha mehr ist als ein Wellness-Trend, zeigt auch die Forschung: Eine Pilotstudie der Universität Duisburg-Essen (2007) konnte eine deutlich erhöhte Mikrozirkulation nach der Behandlung nachweisen – begleitet von einer unmittelbaren Linderung muskulärer Beschwerden. Ein Hinweis darauf, dass die jahrhundertealte Technik auch physiologisch Wirkung zeigt.

 

Die Ganzkörpermassage – vertraut, aber 2026 neu interpretiert

Die Ganzkörpermassage bleibt das Fundament jeder Spa-Kultur. Doch sie hat sich verändert. Statt standardisierter Abläufe steht heute das Erleben im Vordergrund – oft eingebettet in Rituale, Düfte und regionale Bezüge.

Im OLM Nature Escape beginnt eine Ganzkörpermassage nicht mit Öl, sondern mit Rauch. Eine Räucherung aus Almkräutern öffnet die Sinne, bevor Arnika und Zirbe die Muskulatur entspannen. Die Massage wird Teil eines Übergangs: raus aus dem Alltag, hinein in die Ruhe.

Auch im SANDnature zeigt sich, dass Gäste bewusst das Einfache suchen. Die klassische Ganzkörpermassage – 30 oder 60 Minuten – ist hier das meistgewählte Treatment. Keine therapeutischen Versprechen, kein Überbau. Dafür klare Berührung, Rhythmus und Entspannung.

 

Ganzkörpermassage als “Detox Glow”

Massage mit Alpen-Panorama im Hotel Das Rübezahl
©Hotel Das Rübezahl

 

Im Hotel Das Rübezahl wird die Ganzkörpermassage detoxifiziert gedacht. Sanfte und kräftige Griffe wechseln sich ab, individuell angepasst. Peeling-Handschuhe regen die Durchblutung an und die Massage soll deinen Körper “zum Strahlen” bringen.

 

Bambusmassage – ideal für Sportler

Die Bambusmassage gehört zu den dynamischeren Massageformen. Mit glatten Bambusstäben werden rollende und tiefgehende Bewegungen ausgeführt. Das Ergebnis: intensive Durchblutung, gelöste Muskelverhärtungen und ein aktivierter Lymphfluss.

Im Lifestyle Resort Zum Kurfürsten ist die Bambusmassage fester Bestandteil des Angebots. Beine, Rücken und Arme werden mit unterschiedlichen Techniken bearbeitet – kraftvoll, aber fließend. Die Massage passt perfekt in das ganzheitliche Konzept des Hauses, das TCM und moderne Wellness verbindet.

Noch sportlicher interpretiert wird die Bambusmassage im Hotel Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa in Bayerisch Gmain. Hier richtet sie sich gezielt an aktive Gäste. Der frisch renovierte Artemacur Spa (1.500 m²) verbindet medizinische Kompetenz mit alpiner Entspannung. Dass der Klosterhof 2025 als „Medical Spa“ ausgezeichnet wurde, unterstreicht diesen Anspruch.

 

Trend: Aromaöl-Massagen

Frau genießt eine Massage im nachhaltigen Hotel Weihrerhof in Südtirol
©Hotel Weihrerhof

Ätherische Öle werden in der Aromamassage zum aktiven Element. Sie wirken über Haut, Atem und Nervensystem.

Im Naturhotel Outside entfaltet sich das besonders sinnlich. Die Mind Relaxing Aroma Massage verbindet sanfte Berührung mit ausgewählten Bio-Aromaölen. Der Duft begleitet jede Bewegung, beruhigt mental und bringt den Körper in Balance – eine multisensorische Erfahrung. Zudem nutzt das Hotel ätherische Öle für Chakra-Massagen. Mehr darüber (auch, wie du selbst ätherische Öle in deinem Alltag nutzen kannst, erfährst du in unserem Blog über ätherische Öle.

Das Hotel Weihrerhof in Südtirol verbindet Aromatherapie mit Regionalität. Die hauseigene Kosmetiklinie BergSea nutzt Wolfsgrubener Seewasser. (Der See grenzt direkt an das Hotel.) In der Bootshaussauna füllen ätherische Öle aus Südtirol – Zirbe, Latsche – den Raum. Wellness riecht hier quasi nach der umgebenen Landschaft.

 

Hot Stone – die zeitlose Kraft der Wärme bleibt im Trend

Wärme entspannt Muskeln, öffnet, trägt und ist somit ein zentrales Element einer jeden Massage. Kein Wunder, dass die Hot-Stone-Massage auch 2026 ihren festen Platz behält.

Im gerade erwähnten Naturhotel Outside werden zum Beispiel vor der Aromaölmassage warme Basaltsteine genutzt, um Energiezentren zu stimulieren. Übrigens: Der Natur Spa des Hauses wurde 2025 umfassend neu gestaltet – mit Heilwasser-Solebad, Pools und Spa-Garten im Nationalpark Hohe Tauern.

Auch im SCHWARZWALD PANORAMA zeigt sich, wie eng Hot Stone und Aromaölmassage zusammengehören: individuell abgestimmt, ruhig, regenerierend. Wie die Gastgeber berichten, gehörte die “Hot Stone Massage” zu den beliebtesten Massagen von 2025, weshalb das Angebot auch 2026 bestehen bleibt.

Im Naturresort Gerbehof am Bodensee gehört die Steinmassage zu den Klassikern, womit sich die Gäste einfach immer wieder wohlfühlen.

Was 2026 an Bedeutung verliert – und warum

Frau mit Massage Pistole (Massage gun) im Fitnessstudio
Einfach mal mit einem Gerät auf Trigger-Punkte einhämmern? Die Selbstmassage mit einer Massage Gun sollte skeptisch betrachtet werden. BILD: Pexels

In den vergangenen Jahren wurde Massage nicht nur neu gedacht, sondern auch neu vermarktet. Für meine frühere journalistische Arbeit – unter anderem für kommerzielle Plattformen wie Amazon, RTL oder wetter.de – habe ich mich intensiv mit Massagesesseln, Massageauflagen und Massage-Guns beschäftigt. Elektronische Selbstmassage boomte. Und fast jedes Gerät versprach dasselbe: Shiatsu.

Der Begriff klingt vertraut, hochwertig, fernöstlich. Tatsächlich bedeutet Shiatsu übersetzt schlicht „Fingerdruck“ – eine in Japan entwickelte, manuelle Körperarbeit, bei der mit Händen, Daumen und Körpergewicht gearbeitet wird. In der Gerätewelt jedoch wurde Shiatsu zu einem Marketingbegriff. Der Name ist nicht geschützt, weshalb nahezu jede Massageauflage so beworben werden kann – unabhängig davon, wie nah sie der ursprünglichen Technik tatsächlich kommt. Was gut klingt, verkauft sich. Tiefe Berührung lässt sich elektrisch jedoch nur begrenzt imitieren.

 

Bevor du eine Massage-Gun kaufst, solltest du das lesen

Ähnlich verhält es sich mit Massage-Guns. Die sogenannte Perkussionstherapie verspricht, tief ins Muskelgewebe vorzudringen und Triggerpunkte (Muskelknoten) zu lösen. In bestimmten Kontexten kann dies durchaus sinnvoll sein. Gleichzeitig sind viele Geräte laut, schwer, energieintensiv und alles andere als entspannend. Billigere Modelle erreichen Lautstärken von bis zu 90 Dezibel, selbst hochwertige Varianten liegen oft noch bei 50 Dezibel. Statt Ruhe entsteht Reiz. Statt Loslassen Anspannung. Zumindest meiner Meinung nach.

Dazu kommt: Technische Massagetools sind alles andere als günstig und meine Vermutung ist, dass die meisten dieser Geräte ohnehin inzwischen ein Dasein in der Rumpelkammer fristen. Oder?

 

Dazu kommt ein Aspekt, der in der Wellness-Debatte lange kaum eine Rolle spielte: Nachhaltigkeit. Akkus, Ressourcenverbrauch, kurze Produktlebenszyklen, globaler Versand – all das steht im Kontrast zu dem, was viele Menschen heute von Entspannung erwarten. Nach Jahren der Selbstoptimierung, des Vibrieren-lassens und Durchknetens wächst die Sehnsucht nach etwas anderem.

2026 zeichnet sich deshalb (zumindest bei nachhaltigen Green PearlsⓇ Hotels) ein klarer Gegentrend ab: weniger Technik, weniger Lärm, weniger Geräte. Stattdessen wieder Zeit, Wärme, Öl, echte Hände und natürlich gestaltete Räume. Wer tiefer gehen möchte, investiert nicht in das nächste Tool, sondern in ein gutes Day Spa, ein durchdachtes Wellnesskonzept oder eine individuell abgestimmte Behandlung.

 

Therapeutische Massagen – wenn Massage mehr als Entspannung ist

Alle Massagen, die wir bis hierhin vorgestellt haben, gehören zum Bereich “Wellnessmassage”, das heißt, sie richten sich an gesunde Menschen. Das Ziel dieser Massagen ist Entspannung, Regeneration und Wohlbefinden. Sie arbeiten meist mit fließenden Griffen, Ölen, Wärme oder rhythmischen Bewegungen – ohne medizinische Diagnose, ohne Heilversprechen.

Therapeutische Massagen hingegen verfolgen ein anderes Ziel. Sie sind Teil medizinischer oder manualtherapeutischer Konzepte und setzen gezielt bei Beschwerden an – etwa bei Rücken-, Gelenk- oder Muskelproblemen. Dabei geht es nicht nur um Linderung, sondern darum, Ursachen zu erkennen, Funktionen zu verbessern und langfristig zu stabilisieren.

Wichtig ist hier der rechtliche Rahmen: Therapeutische Massagen, die als medizinische Behandlung gelten und unter bestimmten Voraussetzungen sogar von Krankenkassen übernommen werden können, dürfen ausschließlich von staatlich geprüften Masseur*innen, medizinischen Bademeister*innen, Physiotherapeut*innen oder Ärzt*innen durchgeführt werden. Diese Berufsbezeichnungen sind gesetzlich geschützt und an eine fundierte Ausbildung gebunden.

Gesundheitshotel auf Teneriffa - Behandlung
Therapeutische Massagen sind dazu geeignet Schmerzen und gesundheitliche Probleme zu lindern. ©OCÉANO Health Spa Hotel Teneriffa

 

Wellness-Massagen dagegen – so wohltuend sie sein mögen – gehören ausdrücklich nicht in diesen Bereich. Sie dürfen von entsprechend geschulten, aber nicht zwangsläufig staatlich geprüften Fachkräften ausgeführt werden, solange klar kommuniziert wird, dass es sich um keine therapeutische oder medizinische Behandlung handelt.

Einige Häuser setzen in ihren Spas gezielt auf therapeutische Kompetenz. Hierzu gehören z. B. das STURM in Mellrichstadt, Deutschland (ein Wellnesshotel mit Bio-Essen, Naturschwimmteich und Yoga-Angebot) sowie das OCEANO Health Spa Hotel auf Teneriffa. Das Hotel auf der Kanareninsel verbindet Wellness und ärztliche Behandlungen, sowie Sport und gesunde Ernährung in einem einzigartigen Nature-Setting zwischen Atlantik und Bergen.

Andere Hotels bleiben bewusst im Wellnessbereich. Beides ist legitim. Entscheidend ist Transparenz.

 

Zwischen Therapie und Ritual – alternative Massageformen

Stressabbaumassage mit Steinen auf dem Rücken einer Frau.
Stressabbaumassage mit „aktivierten“ Steinen. ©Naturresort Gerbehof

 

Daneben existieren Massageformen, die nicht medizinisch-therapeutisch anerkannt sind, aber auf fundierten Traditionen beruhen.

Im Lifestyle Resort Zum Kurfürsten wird Tuina angeboten – eine manuelle chinesische Therapieform mit Akupressur, Dehnungen und rotierenden Griffen. Sie kann kräftig oder sanft sein und wird individuell nach Puls- und Zungendiagnostik abgestimmt.

Das Naturresort Gerbehof ergänzt sein Angebot um Stressabbau-Massagen nach der Philippi-Methode sowie VegetoDynamik® nach Margot Esser – sanfte, ganzheitliche Behandlungen, die Körper und Seele gleichermaßen ansprechen.

 

Klangmassagen – Berührung ohne Hände

Klangmassagen sind ein weltweiter Trend, der 2026 anhalten wird. Die Methode nach Peter Hess® nutzt Schwingungen, die über Klangschalen in den Körper übertragen werden. Interessanterweise ist die Klangmassage übrigens gar keine fernöstliche Erfindung, wie wir oftmals automatisch annehmen, sondern eine westliche, wie wir in diesem Blogbeitrag über Klangmassagen erklären.

Im Hotel Korinjak gehören Klangmassagen und tägliche Gongbäder zum ganzheitlichen Programm. Die Schalen werden auf oder nahe am bekleideten Körper gespielt – Vibrationen durchziehen das Gewebe, lösen Spannungen und bringen tiefe Ruhe.

Auch Hotel Okelmann’s setzt auf Klangmassagen nach Peter HessⓇ sowie intuitive Wellnessmassagen – leise, wirkungsvoll, überraschend intensiv.

Klangschalenmassage in nachhaltigen Hotels
Klangschalenmassage im Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa©Lisa Schuster

 

Massage-Rituale, die nur der Ort erschaffen kann

Manche Massagen sind untrennbar mit ihrem Ort verbunden. Bei Inkaterra in Peru entstehen Signature Treatments aus Kultur, Natur und Geschichte der Umgebung des Hotels: Reinigungsrituale mit Heilpflanzen aus dem Regenwald, königliche Bäder in Cusco, Massagen für Wandernde im Sacred Valley.

Ähnlich individuell arbeitet LA VIMEA, wo “Wellness Masterin Sylwia” 21 ganzheitliche Treatments gestaltet – von Massagen über Energiearbeit bis zu ayurvedischen Ritualen, immer abgestimmt auf den inneren Rhythmus der Gäste.

 

Zum Abschluss: ein Ritual zum Mitnehmen – inspiriert vom Hotel My Arbor

Zum Abschluss möchten wir dir ein Wellness-Ritual vorstellen, dass auch für dich zu Hause eine schöne Inspiration sein kann. Vorgestellt hat es uns das My Arbor bei Brixen, ein Wellnesshotel auf Stelzen in den Baumkronen. Das “Arboris Baumritual” wird von den Gastgebern als “Herzstück” ihres Spas beschrieben. So sieht es aus:

#1) Duftendes Ganzkörperpeeling: Ein reinigendes Peeling mit natürlichen Essenzen befreit Körper und Geist und bereitet auf die weiteren Schritte vor.

#2) Sauna: Der Gang in die Sauna öffnet die Sinne.

#3) Massage & Baumkraft: In einer harmonisierenden Massage werden die wohltuenden Wirkungen von Lärche, Latschenkiefer, Zirbe und Fichte vereint. Vier Bäume aus der Region, die für Stärke, Beruhigung, Erdung und Lebenskraft stehen.

#4) Kuschelzeit: Eingehüllt in Geborgenheit genießen die Gäste anschließend eine Ruhephase im Nest, begleitet von hausgemachtem Sorbet und Schokoladenpralinen. “Ein Moment völliger Wärme, Schutz und Entspannung.”

“Das Baumritual vereint Reinigung, Regeneration und tiefe Erdung – ein ganzheitliches Erlebnis, das unsere Gäste in die Welt der Südtiroler Wälder eintauchen lässt” – My Arbor

 

Fazit: Massage 2026 fühlt sich wieder echt an

Nach Jahren der Technisierung kehrt die Massage zu ihrem Kern zurück. Weniger Geräte, weniger Lärm – mehr Hände, Wärme, Präsenz. Die nachhaltigen Green Pearls® Hotels zeigen: Der wahre Luxus liegt nicht im Neuen, sondern im Bewussten.

 


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Person liegt auf einer Liege, Rücken mit grünen Blättern bedeckt, Hände berühren die Blätter, darunter Text 'MASSAGE-TRENDS AUS NACHHALTIGEN SPAS', weitere Bilder zeigen Massageanwendungen im Freien und in einem Holz-Pavillon

Frau liegt entspannt auf einer Massageliege, während Hände ihren Kopf massieren, Text 'Die Massage-Trends für 2026' und weitere Informationen zu nachhaltigen Hotels sichtbar

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Biohacking? Vorsicht vor dem Trend, was das mit Nachhaltigkeit zu tun hat und warum Infrarot trotzdem spannend ist https://green-travel-blog.com/de/biohacking-vorsicht-vor-dem-trend-was-das-mit-nachhaltigkeit-zu-tun-hat-und-warum-infrarot-trotzdem-spannend-ist/ https://green-travel-blog.com/de/biohacking-vorsicht-vor-dem-trend-was-das-mit-nachhaltigkeit-zu-tun-hat-und-warum-infrarot-trotzdem-spannend-ist/#respond Tue, 20 Jan 2026 07:57:43 +0000 https://green-travel-blog.com/?p=72243 Biohacking klingt nach Hightech, Kontrollwahn und sehr viel Geld. Nach Menschen, die ihren Körper wie ein Start-up behandeln: messen, optimieren, debuggen. Eisbad im Garten, Schlaftracker am Handgelenk und dem Glauben, dass man mit der richtigen Morgenroutine locker 180 Jahre alt werden kann.   Ur-Vater dieser…

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Biohacking klingt nach Hightech, Kontrollwahn und sehr viel Geld. Nach Menschen, die ihren Körper wie ein Start-up behandeln: messen, optimieren, debuggen. Eisbad im Garten, Schlaftracker am Handgelenk und dem Glauben, dass man mit der richtigen Morgenroutine locker 180 Jahre alt werden kann.

 

Ur-Vater dieser Szene ist Dave Asprey. Silicon-Valley-Legende, Erfinder des Bulletproof Coffees (Kaffee mit Butter von grasgefütterten Kühen), Biohacker der ersten Stunde – und jemand, der offen zugibt, früher ein übergewichtiges Arschloch gewesen zu sein. Heute stehen in seinem Haus in Kanada Geräte im Wert von über einer Million Dollar. Rüttelmaschinen, Kältekammern, Infrarotkabinen, Nikotinsprays für die Zunge. Pommes? Niemals.

Asprey reiste um die Welt, um sich in kürzester Zeit fremde Lebensphilosophien anzueignen – Ayahuasca in Peru, Yakbuttertee in Tibet. Er experimentierte mit seinem Körper so, wie andere im Silicon Valley mit Ideen experimentieren. Und so verrückt das alles klingt: Aus genau dieser Denkweise ist ein globaler Trend entstanden. (Ohne, dass jetzt jeder Dave Asprey überhaupt kennt.)

 

Biohacking oder Biotracking – wir sind längst mittendrin

Bevor wir weitergehen, ein wichtiger Unterschied.

Biotracking bedeutet beobachten. Schritte zählen. Schlaf analysieren. Herzfrequenz messen. Zyklus-Apps nutzen. Smartwatches tragen. Viele von uns machen das längst – mehr oder weniger bewusst.

Biohacking geht einen Schritt weiter. Hier wird eingegriffen. Hitze, Kälte, Licht, Nahrung, Routinen. Ziel: mehr Energie, bessere Regeneration, längeres Leben.

Die gute Nachricht: Du musst weder Nikotinspray nutzen noch in einem Labor wohnen, um irgendwo dazwischen zu landen. Die meisten Menschen picken sich einzelne Elemente heraus – und lassen andere sehr bewusst liegen.

 

Infrarot: Wellness, Wissenschaft und Wunschdenken

Frau mit Bademantel kommt aus der Sauna. Die Sauna wird nachhaltig mit Solarstrom betrieben.
©Hotel Das Rübezahl

 

Ein Lieblingsthema der Biohacking-Szene sind (hinter Eisbaden) Infrarotsaunen. Sie gelten als sanfter, effektiver und „tiefergehend“ als klassische finnische Saunen. Die Wärme, so heißt es, dringe tiefer in den Körper ein, fördere Regeneration, entgifte und repariere Zellen.

Klingt beeindruckend. Ist aber – wie so oft – nur teilweise haltbar.

 

Was Infrarot tatsächlich kann:

Gut belegt sind:

  • Muskelentspannung
  • Förderung der Durchblutung
  • subjektives Wohlbefinden
  • Unterstützung bei Regeneration und Entspannung

Gerade für Menschen, denen klassische Saunen mit den sehr hohen Temperaturen zu anstrengend sind, kann Infrarot eine angenehme Alternative sein.

 

Was Infrarot dagegen nicht kann:

Nicht belegt – auch wenn es gern behauptet wird:

  • „Entgiften“ über Schweiß
    (Schweiß besteht zu fast 100 % aus Wasser. Für Entgiftung sind Leber und Niere zuständig.)
  • Reparatur beschädigter Proteine
  • Wunder-Anti-Aging

Oder anders gesagt: Infrarot ist kein Zauberstab, sondern ein solides Wellness-Tool, wenn man die Erwartungen realistisch hält.

 

Infrarot unterwegs – warum Reisen der bessere Biohack sein kann

Spa Loft Hotelzimmer mit Privatsauna und Whirlwanne mit Panorama
In den Spa Suiten vom Hotel Klosterhof erwartet dich eine Infrarotsauna auf dem Zimmer. ©Günter Standl | Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa

 

Während manche sich zu Hause private Infrarotkabinen in den Keller stellen (inklusive hohem Stromverbrauch, Wartung und Technik), funktioniert das Thema auf Reisen oft sehr viel entspannter – und nachhaltiger.

Hier wird Infrarot nicht isoliert genutzt, sondern eingebettet in Bewegung, Ruhe, Wasser, gutes Essen und bewusste Auszeiten. Kein Optimierungszwang, keine permanenten Messgeräte, kein Leistungsdruck. Stattdessen: Angebote, die man ausprobieren darf – und auch wieder loslassen kann.

Ein besonders spannendes Beispiel dafür ist das Lifestyle Resort Zum Kurfürsten in Bernkastel-Kues an der Mosel.

 

Lifestyle statt Label: Das Lifestyle Resort  Zum Kurfürsten an der Mosel

Gastgeber Heiner Buckermann hat sich selbst nie als Biohacker bezeichnet – zumindest nicht uns gegenüber. Doch seine Lifestyle-Interpretation ist überaus passend.

Aus einem ehemaligen Null-Sterne-Bushotel ist hier über Jahre ein ganzheitliches Resort gewachsen, das konsequent auf Gesundheit, Prävention und Wohlbefinden setzt. Die Architektur und insbesondere der Wasserkreislauf wurden nach den Regeln eines Feng-Shui-Meisters aus China gestaltet – ein Detail, das zeigt, wie ernst das Zusammenspiel von Energie, Raum und Bewegung genommen wird.

Herzstück sind die vier Wasserwelten:

  • drei ganzjährig beheizte Pools mit moderner, ressourcenschonender Ospa-Schwimmbadtechnik
  • ein 20 Meter langer Naturbadeteich – komplett chemiefrei
  • Indoor- und Outdoor-Bereiche für jede Jahreszeit

Dazu kommt eine außergewöhnlich vielfältige Saunalandschaft: von der Energy-Wald-Infrarotsauna über Bio-Energie-Sauna, Himalaya-Salzsauna, chinesische Kräutersauna nach TCM, Erdsauna mit bis zu 110 °C, Holzofensauna bis hin zu Dampfbädern.

Außenaufnahme vom Lifestyle Resort Zum Kurfürsten im Dunkeln mit beleuchetem Pool
©LIFESTYLE Hotel Zum Kurfürsten

 

TCM, Technik und kontrollierte Experimente

Besonders biohacking-affin wird es im TCM-Center des Resorts. Hier arbeiten speziell ausgebildete TCM-Therapeut*innen, die unter anderem individuelle Ernährungspläne erstellen oder klassische Behandlungen der Traditionellen Chinesischen Medizin anbieten.

Und dann sind da noch die Geräte. Drei an der Zahl. Hightech, aber bewusst als Erlebnis auf Zeit gedacht – nicht als Besitzversprechen.

  • HydraFacial: eine Anti-Aging-Behandlung mit Radiofrequenztechnologie, die Hautstruktur, Hydration und Spannkraft verbessern soll – inklusive Kühlmodus zur Beruhigung der Haut.
  • BEWEI: eine aus der medizinischen Arthrosetherapie weiterentwickelte Radiofrequenzanwendung für den Wellnessbereich. Die Behandlung startet mit einer Körperanalyse (u. a. Muskelmasse, Körperwasser, BMI) und kombiniert elektromagnetische Impulse mit einer mechanischen Luftdruckmassage zur Aktivierung des Lymphsystems – bekleidet und entspannt liegend unter Matten (also doch ein bisschen Silikon-Valley Style).
  • Brainlight: ein 4D-Shiatsu-Massagesessel, der Tiefenentspannung verspricht – ohne Meditations-App oder Selbstoptimierungsdruck.

Gerade hier wird der Unterschied zum klassischen Biohacking deutlich: Du kannst all das testen, erleben, vergleichen – ohne es besitzen zu müssen. Kein Gerätepark zu Hause, keine Investitionen im fünfstelligen Bereich. Sondern bewusste Experimente in einem geschützten Rahmen.

Infrarot nutzt das Hotel neben der Infrarotsauna auch noch durch Infrarot-Tiefenwärmedecken vor jeder Massage, die du buchst und bei der Kombi-Massage. In der Kombi-Massage wechseln sich Infrarot und Massage ab.

 

Weitere Beispiele für Infrarot auf Reisen

Hotel Bella Vista Zermatt Matterhorn
Enspannen und dabei den Blick aufs Matterhorn genießen. © Biohotel Bella Vista Zermatt

 

Neben dem Zum Kurfürsten gibt es weitere Hotels, die Infrarot sinnvoll in ihr Wellness- und Gesundheitskonzept integrieren:

  • Paradiso Pure.Living Vegan Hotel auf der Seiser Alm: Hier gibt es Zimmer mit privater Infrarotkabine als Teil eines ganzheitlichen, pflanzenbasierten Lebensstils – mit viel Natur und Bewegung direkt vor der Tür und Entspannung dahinter. Darüber hinaus kannst du ein “Zerobody Floating EXperience” in der “Entspannungskapsel” buchen. In dieser erlebst du eine Kombination aus gefühlter Schwerelosigkeit, Musik und Licht.
  • Hotel Das Rübezahl im Allgäu liegt direkt gegenüber von Schloss Neuschwanstein: Hier kannst du romantische Hotelzimmer mit eigener Infrarotsauna buchen – Rückzug, Wärme, Blick auf die Berge und das Schloss inklusive.
  • Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa in Bayerisch Gmain: Die „Best Rooms“ des Hotels sind zweigeschossige mit Spa Suiten inklusive privater Infrarotsauna (und Whirlwanne). Das Hotel bietet zudem ein modernes Konzept mit Gesundheitszentrum direkt im Hotel.
  • Bella Vista Zermatt in der Schweiz: Von den Infrarotsaunen im Spa-Bereich des familiengeführten Boutiquehotels hast du einen fantastischen Blick auf das Matterhorn; ohne Biohacking-Vokabular, dafür mit viel Ruhe.
  • Naturresort Gerbehof am Bodensee: Die Infrarotsauna im Wellnessbereich kannst du dir für private Zeiten buchen. Das Bio Hotel  kombiniert Natur, Bio-Essen und Naturheilkunde.
Zero Body Floating Experience im nachhaltigen Hotel Paradiso Pure.Living in den Dolomiten
Zero Body Floating ©Paradiso Pure.Living Vegan Hotel

 

Fazit: Weniger Extrem, mehr Gefühl

Biohacking muss nicht radikal sein. Du musst weder Yakbuttertee trinken noch dein Zuhause in ein Wellness-Labor verwandeln. Und schon gar nicht dein Leben dauerhaft an Geräte anschließen. Denn den Großteil unseres Alltags verbringen wir nun einmal ohne Infrarotkabine, Floating-Tank oder Radiofrequenztechnik.

Genau deshalb können solche Anwendungen sinnvoll sein – auf Zeit. Als Impuls. Als Erfahrung. Es können Bausteine sein, eingebettet in eine Auszeit, in Bewegung, Ruhe, gutes Essen und Natur. Nicht als Versprechen ewiger Jugend oder maximaler Leistungsfähigkeit, sondern als Einladung, wieder mehr ins Spüren zu kommen.

Reisen bietet dafür den idealen Rahmen: ausprobieren statt besitzen, erleben statt optimieren. Mit der Freiheit, das mitzunehmen, was sich wirklich gut anfühlt.

 


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Frau in weißem Kleid sitzt am Ende eines hölzernen Stegs und lässt Füße ins Wasser baumeln vor ruhigem See

Mann in Shorts steht in einem Eisloch und wirft Wasser über seinen Kopf, umgeben von Schnee und Eis bei Sonnenuntergang

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CURATED BY GREEN PEARLS®: WARUM WIR MARKEN MIT FOKUS AUF NACHHALTIGKEIT VORSTELLEN https://green-travel-blog.com/de/curated-by-green-pearls-warum-wir-nachhaltige-marken-vorstellen/ https://green-travel-blog.com/de/curated-by-green-pearls-warum-wir-nachhaltige-marken-vorstellen/#respond Fri, 09 Jan 2026 07:08:27 +0000 https://green-travel-blog.com/?p=72166 Seit dem 1. Dezember stellen wir auf der Green Pearls® Seite Brands vor, deren Produkte unseren nachhaltigen Gedanken ergänzen. Ein neuer Schritt, aber keiner, der sich nach einem anfühlt. “Für uns fühlt sich das eher an wie ein Puzzleteil, das schon immer gefehlt hat und…

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Seit dem 1. Dezember stellen wir auf der Green Pearls® Seite Brands vor, deren Produkte unseren nachhaltigen Gedanken ergänzen. Ein neuer Schritt, aber keiner, der sich nach einem anfühlt.

“Für uns fühlt sich das eher an wie ein Puzzleteil, das schon immer gefehlt hat und worauf wir die letzten Jahre hingearbeitet haben”, drückt es unsere Gründerin Stefany Seipp aus.

 

Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine Haltung

Nachhaltigkeit begleitet uns zu Hause, beim Reisen und in all den kleinen Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen. Wir bei Green Pearls® verstehen uns als Inkubator und Ideengeber und darum möchten wir dich gerne mit nachhaltigen Marken zusammenbringen, die unsere – und deine – Werte teilen. 

Im heutigen Blogbeitrag nehmen wir dich mit hinter die Kulissen: Wir zeigen dir, was diese Marken antreibt, was sie besonders macht und warum ihre Produkte so gut zu unserer Philosophie passen.

Für uns ist das ein echtes Herzensprojekt – und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dir und den Grünen Perlen noch mehr inspirierende Wege zu entdecken, wie Nachhaltigkeit ganz einfach im Alltag gelebt werden kann.

 

Green Luxury statt Verzicht: Wenn Produkte durch mehr Nachhaltigkeit hochwertiger werden

Frau mit Aloe Vera Blatt - Pharmos Natur verwendet Aloe Vera Frischpflanzensaft statt Wasser in Kostmetik
©PHARMOS Natur

 

Umweltfreundlichkeit bedeutet keinen Verzicht – das zeigen unsere vielen nachhaltig ausgerichteten  Luxushotels jeden Tag. Es ist sogar eher das Gegenteil der Fall:  Konzepte mit mehr Nachhaltikeit sind oft hochwertiger, durchdachter und näher an den Bedürfnissen von Mensch und Natur. Ein gutes Beispiel ist die Naturkosmetikmarke PHARMOS NATUR, die konsequent auf natürliche Inhaltsstoffe setzt und in ihren Produkten frischen Aloe-Vera-Pflanzensaft statt Wasser verwendet (Wasser macht bei Kosmetik in der Regel 60–80 % aus).

Aloe-Vera-Saft kannst du übrigens auch trinken – aktuell ein viel diskutierter TikTok-Trend. Dem Saft wird unter anderem eine positive Wirkung bei Akne und Hautunreinheiten zugeschrieben. Das Glamour-Magazin hat hierzu kürzlich PHARMOS NATUR-Gründerin Margot Esser-Greineder als Expertin befragt.

Bei einem nachhaltigeren Lifestyle geht es oft darum, auf das zu verzichten, was schlecht ist – nicht auf das ganze Produkt. In der Kosmetik sind das zum Beispiel Paraffine, chemische Verbindungen mit Mineralöl (MOAH) oder synthetische Duftstoffe.

Diese Herangehensweise lässt sich auch auf viele andere Bereiche übertragen. Auf die Reinigung zum Beispiel.

 

Reinigen ohne Chemie

Ledergarnitur mit Microtrockendampf reinigen
©Medeco Cleantec

 

Das deutsche Unternehmen Medeco Cleantec zeigt, dass gründliche Hygiene auch ohne chemische Reinigungsmittel möglich ist. Die Trockendampfreiniger arbeiten mit weniger Wasser, dafür mit mehr Druck und höheren Temperaturen als herkömmliche Systeme. So lassen sich selbst Polstermöbel und empfindliche Materialien hygienisch reinigen – ganz ohne Chemie.

 

Ausgezeichnet nachhaltig: Deutscher Nachhaltigkeitspreis & Green Monarch Award

Für seine „Green Cleaning Solution“ wurde Medeco Cleantec 2025 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis und dem Green Monarch Award von GreenSign ausgezeichnet. Besonders bemerkenswert war für Gründer Fritz Pattis jedoch vor allem eines: Die drei Sieger des Green Monarch Awards in der Kategorie „Hotel“, der beim GreenSign FutureLab 2025 verliehen wurde, setzen bereits auf das Green Cleaning Concept von Medeco. 🙂

Fritz Pattis’ Vision ist es, das Konzept weltweit auszubauen und ein weltweites “Green Cleaning Movement” zu etablieren. 2026 will das Unternehmen, das bereits in 32 Ländern aktiv ist, international expandieren.

„Wenn viele mitmachen und kleine Verbesserungen umsetzen, erreichen wir mehr, als wenn wenige versuchen, alles zu verändern.“ – Fritz Pattis

 

Nachhaltiger einkaufen – auch online

Deutscher Nachhaltigkeitspreis Kategorie Produkte memo AG Gewinner
memo AG gewinnt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2025 ©Schuchrat-Kurbanov

Ein weiterer unserer Unternehmenspartner wurde 2025 ebenfalls mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Unternehmen ausgezeichnet: die memo AG. Sie zeigt, dass nachhaltiger Online-Handel auch bei steigenden Versandzahlen möglich ist.

Auf memo.de findest du ein breites Sortiment – von Büromöbeln über Gartenbedarf und Kleidung bis hin zu Lebensmitteln. Alle Produkte werden nach strengen Kriterien ausgewählt und transparent als nachhaltig gekennzeichnet.

Besonders konsequent ist der Versand: Statt Einwegkartons nutzt memo die wiederverwendbare “memo Box”, die du kostenlos zurückschicken kannst. So werden jährlich tausende Tonnen Kartonage eingespart.

 „Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Konsumgüter-Großhandel bestätigt unseren konsequenten Weg“ – Vorstandsmitglied Henning Rook.

Der Fokus liegt aktuell auf der DACH-Region und angrenzenden Ländern. Statt schneller Expansion baut memo sein Sortiment weiter aus – auch für die Hotellerie und den Reisemarkt.

 

Schlafen im Kreislauf: Matratzen neu gedacht

SWISSFEEL Matratze mit QR-Code und App
SWISSFEEL Matratzen können per App ausgelesen werden. ©SWISSFEEL

Warum etwas entsorgen, nur weil es schmutzig geworden ist? Genau diese Frage stand am Anfang von SWISSFEEL – und führte zu einem radikalen Umdenken in einer Branche, die jahrzehntelang linear funktionierte: produzieren, nutzen, entsorgen.

Das Schweizer Unternehmen hat eine waschbare, kreislauffähige Matratze entwickelt, die eine große Hygienelücke schließt. Denn – das kennst du sicherlich von dir selbst – Bettwäsche und Kissen werden selbstverständlich gewaschen. Doch die Matratze?

Schätzungen zufolge wird rund jede zweite Matratze allein aus hygienischen Gründen entsorgt, obwohl sie technisch noch voll nutzbar wäre.

SWISSFEEL durchbricht dieses System mit dem SWISSFEEL-2-CYCLE-Prinzip:
Durch regelmäßiges Waschen kann die Nutzungsdauer einer Matratze deutlich verlängert werden. Erst nach 15 bis 20 Jahren – wenn die physische Belastungsgrenze erreicht ist – wird sie kostenlos zurückgenommen und recycelt. Möglich macht das ein spezieller Schweizer Mineralschaum, der hygienisch waschbar ist.

 

Waschbare Matratzen haben den Sterne-Katalog verändert

Besonders bemerkenswert: Mit diesem Ansatz hat SWISSFEEL nicht nur Hotels überzeugt, sondern auch Strukturen verändert. Die Hotelstars Union hat das Waschen von Matratzen inzwischen in ihren Kriterienkatalog aufgenommen und auch der DEHOGA-Verband erklärt Matratzenwaschen zum neuen Hygienestandard. Ein starkes Signal dafür, wie einzelne Unternehmen ganze Branchen in Bewegung bringen können – denn früher wurde sogar empfohlen, eine Hotelmatratze aus Hygienegründen schon nach nur 5 Jahren zu entsorgen, sprich zu verbrennen.

 

Natürlich schlafen: langlebiges Handwerk aus Bayern

Nachhaltiges Bett im Schlafzimmer für Hotel und Zu Hause LA SILVA von Segmüller Werkstätten
LA SILVA Bett ©Segmüller Werkstätten

 

Das Möbelhaus Segmüller hast du bisher vielleicht noch nicht mit Nachhaltigkeit assoziiert. Doch wusstest du, dass dahinter ein traditionsreiches Familienunternehmen steckt, dass in seinen Segmüller Werkstätten nachhaltige Möbel aus heimischem Holz und mit echter Handarbeit herstellt?

Mit LA SILVA hat Segmüller ein Bettsystem entwickelt, das speziell für nachhaltige Hotels konzipiert wurde – und gleichzeitig auch für Privatpersonen erhältlich ist. Es verfolgt einen konsequent ökologischen Ansatz: Gefertigt aus zertifiziertem Massivholz, Naturkautschuk, Leinen und Kokos schläfst du hier in schadstofffreien, natürlichen Materialien. Produziert wird regional in Bayern, wo das Unternehmen rund 200 Mitarbeiter*innen in den eigenen Werkstätten beschäftigt und ein wichtiger Ausbilder für Handwerksberufe wie Polsterer*in oder Schreiner*in ist.

 

Wasser sparen, ohne es zu merken

Vorteile vom Ecowaterjet by rabmer
©Ecowaterjet by rabmer

Nachhaltigkeit im Badezimmer eignet sich nicht nur für hübsche Pinterest-Bilder von Bambus-Zahnbürsten und wiederverwendbaren Abschminkpads. Obwohl der Ecowaterjet by rabmer® für solche Bilder eine perfekte Ergänzung wäre! Er zeigt, wie groß der Hebel kleiner Veränderungen sein kann.

Der Ecowaterjet by rabmer® ist ein Duschaufsatz, der bis zu 50 % Wasser pro Duschvorgang einspart. Möglich macht das eine Technologie auf Basis des Venturi-Prinzips: Ein verwirbeltes Wasser-Luft-Gemisch sorgt dafür, dass der Duschdruck gleichbleibt – obwohl deutlich weniger Wasser fließt. Weniger Wasser bedeutet zugleich weniger Energie für Warmwasser und geringere Abwasserkosten.

Zum Einsatz kommt der Ecowaterjet bereits weltweit – bekannte Hotelgruppen wie Marriott, Radisson oder Ritz-Carlton setzen darauf, ebenso wie Green Pearls® Partner wie Der Birkenhof***** Spa & Genussresort im Oberpfälzer Seenland oder das Hotel Klosterbräu in Seefeld, Tirol.

Das gemeinsame Fazit: „Gäste merken keinen Unterschied – Hotels sehr wohl, in ihren Verbrauchszahlen.“

 

Was alle unsere Partner verbindet

Ob Schlafen, Reinigen oder Wasser sparen – alle Unternehmen (und Unterkünfte!), die wir bei Green Pearls® vorstellen, verbindet eine gemeinsame Haltung: Nachhaltigkeit wird nicht als Verzicht verstanden, sondern als bessere, zukunftsfähige und einzig mögliche Lösung für einen weiterhin lebenswerten Planeten.

Was unsere Partner darüber hinaus eint, ist der Mut, Dinge anders zu denken – oft dort, wo man es nicht sofort erwartet. Sie übernehmen Verantwortung über den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte hinweg. Genau diese Haltung unterstützen wir und wollen gleichzeitig dir die Suche nach tatsächlich nachhaltigen Produkten erleichtern.

Und wir sind erst am Anfang dieser Reise: In Zukunft werden wir weitere bewusst handelnde Unternehmen integrieren, die unseren Weg teilen und zeigen, wie einfach wir bewusste Entscheidungen im Alltag integrieren können und wie Nachhaltigkeit ganz konkret aussehen kann.

 

Wenn du eine nachhaltig ausgerichtete Marke oder ein Produkt kennst, das zu uns passt, lass es uns unbedingt wissen.

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https://green-travel-blog.com/de/curated-by-green-pearls-warum-wir-nachhaltige-marken-vorstellen/feed/ 0
Grüne Vorsätze für 2026 – Nachhaltiger ins neue Jahr starten https://green-travel-blog.com/de/grune-vorsatze-fur-2026-nachhaltig-ins-neue-jahr-starten/ https://green-travel-blog.com/de/grune-vorsatze-fur-2026-nachhaltig-ins-neue-jahr-starten/#comments Fri, 02 Jan 2026 07:00:44 +0000 https://green-travel-blog.com/?p=71960 Willkommen im neuen Jahr 2026! Ein neues Jahr bedeutet neue Chancen – auch für ein bewussteres, nachhaltigeres Leben. Während Themen wie Kreislaufwirtschaft, pflanzenbasierte Ernährung, Energieeffizienz, Zero Waste und Slow Travel immer mehr an Bedeutung gewinnen, geht es bei echter Nachhaltigkeit längst nicht mehr um Verzicht, sondern um…

Der Beitrag Grüne Vorsätze für 2026 – Nachhaltiger ins neue Jahr starten erschien zuerst auf GREEN TRAVEL BLOG.

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Willkommen im neuen Jahr 2026! Ein neues Jahr bedeutet neue Chancen – auch für ein bewussteres, nachhaltigeres Leben. Während Themen wie Kreislaufwirtschaft, pflanzenbasierte Ernährung, Energieeffizienz, Zero Waste und Slow Travel immer mehr an Bedeutung gewinnen, geht es bei echter Nachhaltigkeit längst nicht mehr um Verzicht, sondern um Lebensfreude, Qualität und Achtsamkeit.

 

Wir bei Green Pearls® glauben: Veränderung beginnt im Kleinen – in den vielen alltäglichen Entscheidungen, die sich leicht umsetzen lassen. Unsere Partnerhotels und -unternehmen zeigen, wie sich Nachhaltigkeit mit Design, Komfort und Innovation vereinen lässt.

 

9 grüne Vorsätze, die dich inspirieren sollen, 2026 bewusster zu gestalten

 

 #1 Weniger ist mehr – bewusster konsumieren

Frau mit Pharmos Naturkosmetik
Hochwertige Naturkosmetik ©PHARMOS NATUR

2026 steht für Qualität statt Quantität. Es geht darum, Dinge zu wählen, die lange halten, guttun und mit Sinn hergestellt werden.

Wie das aussehen kann, zeigen Partner wie das ADLER Spa Resort SICILIA auf Sizilien, das auf regionale Materialien, Solarenergie und traditionelle Handwerkskunst setzt. Auch im The Pavilions Himalayas – The Farm in Nepal ist der achtsame Umgang mit Ressourcen gelebter Alltag – von der hauseigenen Landwirtschaft bis zur Unterstützung lokaler Gemeinschaften.

Das österreichische Unternehmen Rabmer beweist, dass nachhaltiger Konsum nicht beim Produkt endet: Mit innovativen Wasser- und Energielösungen hilft es Hotels, Energie zu sparen, ohne Komfort einzubüßen.

Und PHARMOS Natur, seit Dezember auch Teil der Green Pearls® Familie, erinnert uns daran, dass echter Luxus in der Verbindung von Natur und Achtsamkeit liegt – mit Kosmetik aus ganzen Pflanzen, die im Einklang mit der Umwelt hergestellt wird.

 

#2 Secondhand & ReUse statt Neukauf

Weniger neu, mehr bewusst – dieser Gedanke begleitet viele Green Pearls® Partner.

Im Naturhotel Outside in Osttirol entstehen aus alten Materialien neue Lieblingsstücke: recyceltes Holz wird zu Möbeln, historische Stoffe zu modernen Textilien. Auch das Hotel Luise in Erlangen zeigt mit seinem innovativen „Regenerativhotel“-Konzept, wie Recycling und Upcycling in jedem Detail funktionieren – von der Einrichtung bis zur Energieversorgung.

Das Unternehmen SWISSFEEL verkörpert diesen Gedanken perfekt: Mit vollständig waschbaren, langlebigen Matratzen schafft es ein echtes Kreislaufsystem im Hotelbetrieb – kein Wegwerfprodukt, sondern ein Qualitätsprodukt, das über Jahre Bestand hat und am Ende weiter- und wiederverwertbar ist

Diese Haltung lässt sich leicht auf den Alltag übertragen: Dinge reparieren, tauschen oder wiederverwenden – und so aktiv Teil einer nachhaltigeren Wirtschaft werden.

Individuelle Möbel in nachhaltigen Hotels - alter Apothekenschrank wird zum Tiny Shop
Ein alter Apothekenschrank wird im Hotel als „Tiny Shop“ genutzt, wo es wiederum tolle Upcycling Produkte gibt. ©Hotel Luise

 

#3 Reparieren statt Wegwerfen

Reparieren bedeutet, Dingen eine zweite Chance zu geben – und genau das tun auch viele Hotels.

Im Hotel Das Rübezahl im Allgäu werden Geräte, Möbel und Ausstattung regelmäßig überarbeitet, statt sie zu ersetzen.

Auch im Hotel Luise spielt der Erhalt vorhandener Materialien eine zentrale Rolle – ein Beispiel dafür, dass Nachhaltigkeit nicht immer neu gebaut werden muss.

 

#4 Plastik vermeiden – Refill statt Einweg

Wasser aus der Glasflasche wird ins Wasserglas gegossen.
©OCÉANO Health Spa Hotel Teneriffa

 

Weniger Plastik bedeutet mehr Freiheit – für uns und für die Natur. Viele Green Pearls® Hotels haben diesen Wandel längst vollzogen.

Im Hotel Weihrerhof in Südtirol und im SCHWARZWALD PANORAMA werden Pflegeprodukte nachgefüllt, Wasser kommt aus Glasflaschen, und Gäste können an Refill-Stationen jederzeit auffüllen.

Das OCÉANO Health Spa Hotel Tenerife geht sogar noch weiter: Hier sorgen hauseigene Filteranlagen und Glaskaraffen für komplett plastikfreies Trinkwasser – gesund, regional und ressourcenschonend.

Auch Unternehmen wie Medeco Cleantec tragen dazu bei, dass Sauberkeit ohne Chemie und Plastik funktioniert – mit innovativen, wasserbasierten Reinigungssystemen. Und das Green City Hotel Vauban in Freiburg beweist, dass ein Hotelbetrieb ganz ohne Einwegverpackungen wunderbar möglich ist.

 

 #5 Lebensmittel wertschätzen

Lebensmittel sind Lebensfreude – und viel zu wertvoll, um verschwendet zu werden. Im Okelmann’s in Niedersachsen entstehen aus regionalen Zutaten kreative Gerichte, oft mit Produkten, die sonst im Müll landen würden. Das STURM in der Rhön bezieht Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten – saisonal, frisch und unverpackt.

In der ADLER Lodge RITTEN in Südtirol wird nach dem Prinzip „From Root to Leaf“ gekocht. Jede Zutat wird vollständig verwendet. Und das Hotel Korinjak auf der kroatischen Insel Iž zeigt, wie lokale Produzenten und pflanzenbasierte Küche Hand in Hand gehen können – gesund, farbenfroh und bewusst.

 

#6 Mehr pflanzlich genießen

Vegan Burger
Veganer Burger ©LA VIMEA Vegan Hotel

 

Pflanzenbasierte Ernährung ist längst kein Trend mehr, sondern Ausdruck einer Haltung. Sie schont Ressourcen, inspiriert zu neuen Geschmäckern und steht für bewussten Genuss.

Das Hotel LA VIMEA in Südtirol – Italiens erstes rein veganes Hotel – macht es vor. Hier wird Nachhaltigkeit zum Erlebnis, von der Küche bis zum Spa. Auch das Paradiso Pure.Living Vegan Hotel auf der Seiser Alm zeigt, wie vegane Gourmetküche und modernes alpines Design perfekt harmonieren. In der ADLER Lodge RITTEN stehen täglich vegetarische und vegane Menüs mit Zutaten aus der Region auf dem Tisch.

Den Gedanken pflanzlicher Nachhaltigkeit führt PHARMOS Natur weiter – mit Pflege, die auf reiner Pflanzenkraft basiert und innere wie äußere Balance unterstützt.

 

#7 Regional & saisonal einkaufen

Regionalität ist eine der einfachsten und zugleich wirkungsvollsten Formen des Klimaschutzes. Kurze Wege, frische Produkte und lokale Partnerschaften sind in vielen Green Pearls® Häusern selbstverständlich.

Im OLM Nature Escape in Südtirol stammen fast alle Lebensmittel direkt von umliegenden Bauernhöfen.

Auch Unternehmen wie memo leben Regionalität und Ressourcenschonung. Umweltfreundliche, fair produzierte Produkte und transparente Lieferketten zeigen, dass Nachhaltigkeit auch im Büro beginnt.

 

#8 Bewusst reisen

Yoga Raum in Zermatt - Yoga-Retreat
Yoga-Retreat in den Alpen. ©Hotel Bella Vista Zermatt

 

Nachhaltig reisen bedeutet, mit Respekt zu entdecken – für Menschen, Orte und Natur. Statt in Eile viele Orte abzuhaken, geht es darum, länger zu verweilen und intensiver zu erleben.

Das Gili Lankanfushi auf den Malediven steht für Barfußluxus und aktiven Korallenschutz. Das Bella Vista Zermatt in der Schweiz ist mit seiner autofreien Lage und eigenem Bergquellwasser ein Beispiel für entschleunigtes Reisen. Auch das ADLER Spa Resort SICILIA zeigt, dass regenerative Erholung und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen.

Nachhaltigkeit ist kein Ziel, sondern eine Entwicklung. Ein Zusammenspiel aus Neugier, Offenheit und Austausch.

Unsere Green Pearls® Unternehmenspartner – Ecowaterjet by rabmer®, Medeco Cleantec, SWISSFEEL, memo, Segmüller Werkstätten und PHARMOS Natur – zeigen, wie Innovation, Qualität und Verantwortung zusammenwirken. Vom effizienten Umgang mit Wasser und Energie über chemiefreie Reinigung bis hin zu fairer Produktion und pflanzlicher Pflege.

 

Fazit: Kleine Schritte, große Wirkung

Ob plastikfrei leben, pflanzlich essen, regional einkaufen oder bewusst reisen – jeder grüne Vorsatz zählt.

Die Green Pearls® Partnerhotels und Unternehmen beweisen, dass Nachhaltigkeit kein Verzicht bedeutet, sondern Bereicherung: für uns, für andere und für unseren Planeten.

Mach 2026 zu deinem Jahr der bewussten Entscheidungen – mit kleinen Schritten, die Großes bewirken. Magst du uns davon berichten – wir freuen uns!

 


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Eine Person in Pullover und Mütze sitzt mit einem Rucksack vor einer malerischen Aussicht auf neblige Berge. Der Textüberlagerung lautet „Gute Vorsätze“ mit einer motivierenden Botschaft.

Eine Person in einer beigen Jacke und Jeans sitzt neben einem Globus und hält einen Kalender und einen blauen Stift in der Hand. Der Text lautet „Grüne Vorsätze für 2026”. Die Stimmung ist nachdenklich.

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Deutscher Klassiker: Zwetschgen-Crumble Rezept vom SCHWARZWALD PANORAMA https://green-travel-blog.com/de/deutscher-klassiker-zwetschgen-crumble-rezept-vom-schwarzwald-panorama/ https://green-travel-blog.com/de/deutscher-klassiker-zwetschgen-crumble-rezept-vom-schwarzwald-panorama/#respond Tue, 23 Dec 2025 07:36:28 +0000 https://green-travel-blog.com/?p=71842 Du suchst ein einfaches Rezept, mit dem du deine Gäste beim Nachtisch beeindrucken kannst – oder es dir an grauen Wintertagen in der Wohnstube gemütlich machst? Dann ist dieses Zwetschgen-Crumble im Glas genau das Richtige für dich. Das Rezept stammt aus einem unserer nachhaltigen Partnerhotels:…

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Du suchst ein einfaches Rezept, mit dem du deine Gäste beim Nachtisch beeindrucken kannst – oder es dir an grauen Wintertagen in der Wohnstube gemütlich machst? Dann ist dieses Zwetschgen-Crumble im Glas genau das Richtige für dich. Das Rezept stammt aus einem unserer nachhaltigen Partnerhotels: dem SCHWARZWALD PANORAMA im Luftkurort Bad Herrenalb.

Hier genießt du nicht nur den Blick über die sanften Wälder des Schwarzwalds, sondern auch eine Küche, die höchste Ansprüche an Nachhaltigkeit erfüllt. Mit dem Bioland GOLD Zertifikat verarbeitet das Hotel über 90 % Zutaten in Bio-Qualität – laut eigenen Angaben sogar nahezu 100 %.

Ein perfekter Ort also, um ein klassisches, saisonales Obst wie die Pflaume – oder genauer gesagt die Zwetschge – in Szene zu setzen.

 

Pflaume oder Zwetschge? Ein kleiner Unterschied mit großer Wirkung

Beide gehören botanisch zusammen, doch es lohnt sich hinzuschauen:

  • Pflaumen sind rundlich, größer und besitzen eine deutliche Furche. Ihre Farben reichen von Rot über Hellviolett bis Orange.
  • Zwetschgen sind eine Unterart der Pflaume, kleiner, oval und meist dunkelviolett bis bläulich überzogen mit einer feinen weißen Schicht. Die Furche ist kaum ausgeprägt.

Streng genommen darfst du also durchaus immer „Pflaume“ sagen – doch für viele klassische Kuchen- und Dessertrezepte, wie diesen Crumble, eignen sich Zwetschgen wegen ihres festeren Fruchtfleisches und säurlichen Geschmacks besonders gut. Und: Pflaumen zählen zu den heimischen Obstsorten in Deutschland, weshalb sie in der regionalen Küche bis heute fest verankert sind.

 

Vegane Varianten – ganz leicht gemacht

Damit wirklich alle diesen Genuss erleben können, lässt sich das Rezept schnell vegan abwandeln:

  • Streusel: Butter einfach durch Margarine ersetzen.

Creme: Anstelle von Schlagsahne gibt es Schlagcremes auf Soja- oder Haferbasis. Diese lassen sich ähnlich verarbeiten wie Schlagsahne aus Kuhmilch. Für Mascarpone kannst du fertige Ersatzprodukte wie Mascarice verwenden. Alternativ kannst du auch auf Soja-Quark oder deine liebste Joghurt-Alternative zurückgreifen. Beachte aber, dass Joghurt flüssiger ist und die Creme es entsprechend auch wird 🙂

 

Luftaufnahme von drei Schalen mit Pflaumen-Crumble auf einem dunklen Holztisch, mit verstreuten Pflaumen und Haferflocken. Der Text lautet: „Pflaumen-Crumble, ein Klassiker aus dem Schwarzwald.“
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Pflaumen-Crumble im Glas

Ein deutscher Klassiker – fruchtig, süß – Originalrezept von SCHWARZWALD PANORAMA, einem nachhaltigen Hotel in Bad Herrenalb mit fast 100 % biologischer Küche.
Gericht Dessert, Kuchen
Küche Deutschland
Keyword Dessert, Pflaumen

Zutaten

  • 100 g Butter
  • 100 g Brauner Zucker
  • 200 g Dinkelmehl
  • 1 Priese Salz
  • 1 EL Zimt

Für den Pflaumen Kompott

  • 700 g Pflaumen
  • 40 g Brauner Zucker
  • 4 EL Pflaumen- und Zimtblütenlikör (oder Wasser)

Für die Sahne

  • 200 g Sahne
  • 1 Packung Vanille Zucker
  • 150 g Frischkäse
  • 150 g Mascarpone
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1/2 EL Vanille Zucker

Anleitungen

  • Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Die Zutaten für die Streusel zu einem Streuselteig verkneten und auf dem Backblech verteilen.
  • Ca. 15 Minuten backen, bis sie knusprig sind. Während des Backens 1–2 Mal wenden. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  • Für das Kompott die Pflaumen waschen, trocken tupfen und vierteln. Mit Zucker und Likör in einem kleinen Topf vermischen und zum Kochen bringen. Unter mehrmaligem Umrühren etwa 3–4 Minuten köcheln lassen. Beiseitestellen und abkühlen lassen.
  • Die Sahne steif schlagen. Nach und nach den Vanillezucker hinzufügen.
  • Frischkäse, Mascarpone, Zitronensaft, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Die Sahne vorsichtig unterheben. Bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.
  • Creme, Kompott und Streusel abwechselnd in Gläser schichten. Servieren und genießen!

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“Die intakte Natur ist unser größtes Verkaufsargument” – Interview mit Gastgeber Marco Spiss über Tourismus im Tiroler Oberland https://green-travel-blog.com/de/die-intakte-natur-ist-unser-groesstes-verkaufsargument-interview-mit-gastgeber-marco-spiss-ueber-tourismus-im-tiroler-oberland/ https://green-travel-blog.com/de/die-intakte-natur-ist-unser-groesstes-verkaufsargument-interview-mit-gastgeber-marco-spiss-ueber-tourismus-im-tiroler-oberland/#respond Tue, 16 Dec 2025 07:57:30 +0000 https://green-travel-blog.com/?p=71927 Der Alpentourismus boomt. 2025 verzeichnete Österreich erneut einen neuen Besucherrekord. Doch wo viele Menschen Urlaub machen, geraten Natur und lokale Gemeinschaft schnell an ihre Grenzen. Marco Spiss, Inhaber und Gastgeber der nachhaltigen Summit Lodges in Pfunds hat mit uns darüber gesprochen, wie nachhaltiger Tourismus in…

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Der Alpentourismus boomt. 2025 verzeichnete Österreich erneut einen neuen Besucherrekord. Doch wo viele Menschen Urlaub machen, geraten Natur und lokale Gemeinschaft schnell an ihre Grenzen. Marco Spiss, Inhaber und Gastgeber der nachhaltigen Summit Lodges in Pfunds hat mit uns darüber gesprochen, wie nachhaltiger Tourismus in einer stark frequentierten Region funktionieren kann.

 

Von Overtourism bis Klimawandel: Herausforderungen für das alpine Ökosystem

Portrait Gastgeber Marco Spiss
Marco Spiss ©Privat

Green Travel Blog (GTB): Marco, vielen Dank, dass du mit uns über dieses wichtige Thema sprichst. Österreich verzeichnete von Mai bis Juli 2025 über 40 Millionen Nächtigungen – so viele wie noch nie. Wie nimmst du diese Entwicklung im Tiroler Oberland wahr?

Marco Spiss: Wir im Tiroler Oberland spüren diesen Anstieg ganz besonders, da wir eine hochtouristische Region sind. Durch die Super.Sommer.Card. und ähnliche Konzepte wurden unsere Region speziell im Sommer zusätzlich attraktiv. Das bietet für Tourismusbetriebe wie uns natürlich eine große Chance, allerdings hat diese Entwicklung nicht immer nur Positives.

GTB: Zum Beispiel?

Marco: Viele Wander- und Themenwege sind mittlerweile überfüllt und auch die Natur stößt an ihre Grenzen. Hier speziell unser Wild, welches durch immer mehr Themenwege und MTB-Trails auf kleine Wild- und Waldflächen zurückgedrängt wird.

GTB: Die Verkehrsbelastung, nicht nur zu Fuß auf den Wanderwegen, sondern vor allem auf den Straßen, wird häufig ebenfalls als Problem von Bergregionen genannt.

Marco: Ja, hier liegt meiner Meinung nach das größte Problem an der schnellen touristischen Entwicklung unserer Alpentäler. Die Infrastruktur konnte mit dem Tempo des Ausbaus der Hotelbetten nicht mithalten. Ebenfalls ein großes Thema in unserer Region wird in Zukunft die Wasserknappheit und damit die Entwicklung unserer Ökosysteme.

 

Knappe Wasserressourcen 

GTB: Nimmst du die Veränderungen bei den Wasserressourcen eher als Folge des Klimawandels wahr oder entstehen sie vor allem durch bauliche Eingriffe und die zunehmende Nutzung?

Marco: Beides. Zunehmende Trockenperioden und zusätzlich abgeleitete Flüsse zur Energiegewinnung führen meines Erachtens zwangsläufig zu einem Problem in der Trinkwasserversorgung und dem Erhalt unserer Ökosysteme. Ein gutes Beispiel hierzu ist der Ausbau des Platzertales, in dem ein Hochmoor geflutet und das Wasser zusätzlich in ein anderes Tal abgeleitet werden soll.

GTB: Du sprichst von der Erweiterung des Kraftwerks Kaunertal. Der WWF nennt dies ja eine “ökologische Katastrophe.”

Marco: Das sehe ich auch so. Die Moorflächen und das bisher noch unberührte Tal sind gerade in der Klimakrise besonders wertvoll und sehr bedeutend für die Artenvielfalt.

Außenaufnahme der nachhaltigen Ferienhäuser von Marco Spiss
Summit Lodges Pfunds im Sommer ©Andreas Schalber

 

Löst die Einführung einer “Umwelttaxe” alle Probleme?

GTB: Kann der Tourismus denn auch zum Erhalt der Ökosysteme beitragen?

Marco: Bei uns in der Region wird mittlerweile viel bezüglich des Umweltschutzes umgesetzt. Hier speziell die Gemeinde Serfaus mit ihrer U-Bahn, welche bereits in den 80ern gebaut wurde und einen Wegweiser der regionalen Infrastruktur darstellte. Auch zu erwähnen ist die Region Kaunergrat, deren Ziel es ist, die Ökosysteme, kulturelle Vielfalt und regionale Wertschöpfung zu erhalten und zu fördern. Und natürlich die Gemeinde Pfunds, die Heimat unserer Summit Lodges, welche schon seit den 90ern eine Klima-Bündnis-Gemeinde ist und mit Projekten wie dem Trinkwasserkraftwerk oder dem neuen Klimaplan (natürliche Beschattung, Brunnenerschaffung etc.) neue Wege geht.

GTB: Und das Geld für diese Projekte kommt vornehmlich aus dem Tourismus?

Marco: Natürlich. Was dies verdeutlichen würde, wäre eine Umwelttaxe, wie wir es von der Ortstaxe kennen. Viele Hotel-Resorts verrechnen ja auch eine zusätzliche Resortgebühr für bestimmte Einrichtungen in der Hotel-Anlage. Diese Abgaben könnten dann wiederum in den Erhalt unserer Ökosysteme fließen.

GTB: Würde dies Tourist*innen vielleicht auch bei den Einheimischen beliebter machen?

Marco: Touristen sind ja schon beliebt!  Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Alpentäler nahezu vollständig vom Tourismus abhängig sind. Doch ein wichtiges Thema, das hier auch angesprochen werden muss, ist die Wohnsituation der einheimischen Bevölkerung. Wir kennen das Problem aus vielen Tourismusregionen der Welt. Die Hotelbetten und Personalhäuser verschlingen dringend benötigten Wohnraum, da mit einem touristisch vermieteten Objekt natürlich mehr Geld verdient werden kann, als mit einer Dauervermietung zu Wohnzwecken.

 

Wie können Touristen und Locals im Einklang leben?

GTB: Wie können deiner Meinung nach Tourismus und lokales Leben in einer stark besuchten Region wie dem Tiroler Oberland in Einklang bleiben?

Marco: Der Tourismus und das lokale Leben sollten sich immer ergänzen. Der Tourismus lebt vom lokalen Leben, wie das lokale Leben vom Tourismus lebt. Der Tourismus ist unser Motor, der die Wirtschaft am Leben hält und unsere Zukunft sichert. Das Bewusstsein, dass unser größtes Kapital und bestes Verkaufsargument eine intakte Natur darstellt, sollte allerdings immer Priorität bei jedem Projekt haben, da wir Einheimischen den Preis für die Zerstörung unseres Lebensraumes bezahlen.

 

Ferienhäuser im kanadischen Blockhausstil 

Blick vom Schlafzimmer der Summit Lodges auf Pfunds - nachhaltiges Ferienhaus
Summit Lodges Pfunds ©Andreas Schalber

 

GTB: Du hast zwei Ferienhäuser aus massiven Naturstämmen gebaut – ein Baustil, den man eher aus Nordamerika kennt und der in Europa seltener zu finden ist. Wie bist du auf diese Idee gekommen?

Marco: Ich habe nach meiner Ausbildung viele Reisen nach Nordamerika unternommen und war immer begeistert von diesem natürlichen Baustil. Mit der Zeit habe ich mich dann mehr und mehr mit der Thematik von nachhaltigen Baustilen auseinandergesetzt, angefangen bei Lehmhäusern bis hin zu Gebäuden aus Stroh und Holz.

Als wir uns schließlich im Jahr 2017 dafür entschieden haben, in Pfunds unsere beiden Chalets zu errichten und wir uns bewusst für ein nachhaltiges Konzept entschieden haben, war klar, dass in unserer Bergregion, mit seinem Klima, nur ein kanadisches Naturstammhaus diese Vorgaben erfüllen kann.

GTB: Welche Art von Urlaub möchtest du deinen Gästen ermöglichen – und wie unterscheidet sich das von konventionellem (alpinem) Tourismus?

Marco: Wir möchten unseren Gästen eine entspannte Zeit mit vielen Naturerlebnissen ermöglichen. Hier ist Pfunds mit seiner atemberaubenden Natur in der Pfundser Tschey oder auch im Radurschltal die perfekte Adresse.

 

Natururlaub in Pfunds

Ich sage zu unseren Gästen immer, der Unterschied zu anderen Regionen ist, dass in Pfunds die Uhren noch anders ticken. Unsere Region ist sehr auf Tradition und Kultur bedacht. Hier hat sich der Charme des „alten“ Tirols noch erhalten.

GTB: Wie äußert sich das?

Marco: Die Almen werden noch bewirtschaftet wie damals, als der Tourismus angefangen hat. Die Menschen sind sehr herzlich, aber konservativ und die Tiroler Gastfreundschaft wird gelebt. Auf den Almen kann man noch an einem Stammtisch sitzen und mit dem Einheimischen ein ehrliches Gespräch suchen à „An Huangart off tia“, wie wir so schön sagen 😊

Die Wanderwege sind noch nicht überlaufen; teilweise kann man 3 Stunden wandern und sieht außer ein paar Gämsen und Steinböcke keine Seele.

 

GTB: Was sind deine Highlights als Gastgeber? Was berührt oder freut dich besonders?

Marco: Viele Gäste, die uns besuchen, erzählen uns von ihren speziellen Erlebnissen in der Natur. Das kann ein Bartgeier sein, der seine Kreise zieht, oder der Hirsch, der plötzlich da stand im Wald. Solche Momente machen unsere Region aus.

Mich freut es umso mehr, wenn unsere Gäste mit Euphorie von diesen Erlebnissen erzählen. Dann wissen wir, dass er/sie angekommen ist in unserem schönen Tal.

Murmeltier in den Alpen - mhp - stock.adobe.com
Murmeltiere gehören zur Attraktion der Alpen ©mhp – Stock.adobe.com

 

Weniger fordern, mehr genießen

GTB: Das hört sich toll an. Gibt es zum Abschluss noch etwas, das du dir von allen Gästen wünschen würdest – etwas, das sie verstehen sollten, bevor sie in die Berge reisen?

Marco: Viele Touristen sehen oft nicht, dass sie indirekt über ihre Ansprüche gleichzeitig auch die Entwicklung einer Region beeinflussen.

Die Bahn, die neu gebaut wird, oder der MTB-Trail, der angelegt wird – all das macht eine Tourismusregion nur aufgrund der Ansprüche des Gastes und des Wunsches nach mehr Angeboten. Gleichzeitig steigt der Unmut, wenn eine Region zu ausgebaut oder zu gut besucht ist, da man ja eigentlich Ruhe und Ursprünglichkeit sucht und nicht Trubel.

Meiner Meinung nach müssen wir ein Bewusstsein bei unseren Gästen schaffen, dass örtliche Ressourcen begrenzt sind und sie mit ihrem Konsumverhalten zu vielen regionalen Problemen beitragen.

 

GTB: Also weniger fordern, mehr genießen – und eine umweltfreundliche Unterkunft buchen – wie deine 🙂 Die Summit Lodges Pfunds sind ja mit Ökostrom, Mülltrennung, Wassereinsparung und Engagement für Tierschutz und die Gemeinde unserer Meinung nach ein echtes Positivbeispiel für nachhaltigen Tourismus.

Marco: Danke für die Blumen! Ich freue mich natürlich sehr über nachhaltig interessierte Gäste und bin auch gern ein Ansprechpartner dafür, wie Touristen und Einheimische gemeinsam in unserem Tal glücklich sind. Und wie wir gemeinsam die Naturschönheit für die Folgegenerationen erhalten.

 


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Die Summit Lodges im Chalet-Stil liegen eingebettet in einer grünen Berglandschaft in Österreich und fördern nachhaltigen Urlaub. Die Bilder zeigen eine Bergkulisse, den Gastgeber Marco Spiss im Anzug und eine gemütliche Holzausstattung.

Porträt des Gastgebers Marco Spiss, ein lächelnder Mann mit Brille und blauem Anzug, Besitzer der Summit Lodges in Österreich. Hintergrund mit grünem Laub. Der Text darüber befasst sich mit Nachhaltigkeit und unberührter Natur.

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Eisbaden & Kälte – natürliche Kraft für Körper und Geist https://green-travel-blog.com/de/eisbaden-kaelte-natuerliche-kraft-fuer-koerper-und-geist/ https://green-travel-blog.com/de/eisbaden-kaelte-natuerliche-kraft-fuer-koerper-und-geist/#comments Fri, 12 Dec 2025 07:16:11 +0000 https://green-travel-blog.com/?p=71748 Bevor du dich der Kälte anvertraust, lohnt sich ein kurzer Blick zurück. Eisbaden ist weit mehr als ein moderner Trend. Seit Jahrtausenden nutzen Menschen auf der ganzen Welt die Kraft des kalten Wassers. In der Antike empfahlen griechische und römische Ärzte kalte Bäder zur Stärkung…

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Bevor du dich der Kälte anvertraust, lohnt sich ein kurzer Blick zurück. Eisbaden ist weit mehr als ein moderner Trend. Seit Jahrtausenden nutzen Menschen auf der ganzen Welt die Kraft des kalten Wassers.

In der Antike empfahlen griechische und römische Ärzte kalte Bäder zur Stärkung der Gesundheit. In Nordeuropa gehört das Winterbaden seit Generationen zu einem festen Ritual, meist in Verbindung mit Sauna und bewusstem Atmen. Auch in Russland, im Alpenraum, in Japan oder Tibet ist das Eintauchen in kaltes Wasser tief verwurzelt – als Methode, um den Körper zu kräftigen, den Geist zu klären und der Natur in ihrer reinsten Form zu begegnen.

Diese lange Geschichte zeigt eines: Kälte ist ein uraltes Werkzeug, einfach und wirkungsvoll. Und doch fühlt sich jeder Moment im kalten Wasser anders an. 

 

Eisbaden ist der buchstäbliche Sprung ins kalte Wasser

Frau beim Eisbaden vor der ADLER Loge RITTEN
©ADLER Lodge RITTEN

Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Tradition und persönlicher Erfahrung, die den ersten Schritt in Richtung Kälte so besonders macht. Sie erinnert dich an deine eigene Stärke und öffnet einen Raum, in dem du dich selbst anders wahrnimmst. Ein Sprung in kaltes Wasser, ein tiefer Atemzug in der winterlichen Bergluft – all das bringt dich zurück zu dem, was wesentlich ist.

 

Sind die Vorteile von Eisbaden wissenschaftlich belegt?

Viele Menschen, Spitzensportler und Outdoor-Ikonen berichten von mehr Energie, besserer Stimmung und einem Gefühl innerer Stärke nach dem Eisbaden – und tatsächlich gibt es Hinweise, dass Kälte kurzfristig die Durchblutung anregt, Stresshormone senkt und stimmungsaufhellende Botenstoffe wie Endorphine freisetzt. Doch wie beim Saunieren gilt: Die wissenschaftliche Lage ist noch nicht eindeutig.

Einige kleinere Studien zeigen positive Effekte auf Entzündungsmarker, Stoffwechsel oder das vegetative Nervensystem, andere finden keinen klaren gesundheitlichen Nutzen. Vor allem langfristige Wirkungen – etwa auf das Immunsystem – sind bislang kaum belegt. Medizin-Transparent etwa bewertet die Datenlage aktuell als „unzureichend“, weil viele Untersuchungen wenige Teilnehmer*innen haben oder keine Kontrollgruppen einsetzen.

Das bedeutet: Eisbaden kann sich gut anfühlen und dir persönlich viel geben, aber seine gesundheitlichen Vorteile sind wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Achte deshalb gut auf deinen Körper, steig langsam ein und hole dir ärztlichen Rat, wenn du gesundheitliche Einschränkungen (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma oder Epilepsie) hast, schwanger bist oder dich unsicher fühlst.

 

Nachhaltige Unterkünfte mit Angeboten zum Eisbaden

Im OLM Nature Escape im Tauferer Ahrntal in Südtirol kannst du diese Kraft mitten in einer ursprünglichen Berglandschaft erleben. Der Naturbadeteich des Hotels, eingebettet zwischen klaren Gletscherbächen und Bergseen wie dem Klaussee, Waldner See oder dem Pojer Wasserfall, bietet dir die perfekte Möglichkeit, achtsam in die Kälte einzutauchen. Mit jedem Atemzug und jedem Moment in der Stille spürst du, wie Körper und Geist reagieren – und wie wohltuend der Wechsel aus Kälte und Wärme sein kann, wenn du dich anschließend im Spa mit Sauna, beheiztem Outdoorpool oder Kräutermassagen wieder aufwärmst. Hier wird Eisbaden nicht zur Mutprobe, sondern zu einem Ritual der Naturverbundenheit.

 

Zugefrorener Schwimmteich vor der ADLER Lodge RITTEN
©ADLER Lodge RITTEN

 

Auch die ADLER Lodge RITTEN lädt dich ein, die Kraft der Kälte bewusst zu erleben – allerdings auf eine ganz besondere Weise. Direkt im zugefrorenen Natursee wird jeden Winter ein Loch ins Eis geschnitten. Bevor du in dieses klare Bergwasser steigst, bereitet dich die Kältetrainerin im Ruheraum im Wald mental vor: Atemtechniken, Meditation und Achtsamkeit helfen dir, die Kälte nicht als Bedrohung, sondern als Teil des Erlebnisses anzunehmen. Nach dem eisigen Moment an der frischen Bergluft spürst du, wie sich Energie und innere Stärke in dir ausbreiten. Die Lodge bietet zudem einen Barfußparcours rund um die Baumsaunen an, der dich über Moos, Kies, Rinde und Tannenzapfen führt – ein Erlebnis, das deine Reflexzonen aktiviert, die Körperhaltung verbessert und dich noch tiefer in die Natur eintauchen lässt. Hier wird Kälte zur Einladung, dich selbst neu kennenzulernen.

 

Pur und unverfälscht zeigt sich das Eisbaden am Hotel Weihrerhof, wo im Winter ein Loch in den zugefrorenen Wolfsgrubner See geschnitten wird. Ohne Ablenkung, mitten im Naturschutzgebiet, steht hier nur eines im Mittelpunkt: die direkte, unvermittelte Verbindung zwischen dir und der Natur. Das klare, kalte Wasser wirkt gleichzeitig beruhigend und belebend – ein einzigartiges Gefühl, das lange nachhallt.

 

Angeleitetes Eisbaden im Detox-Programm

Luftaufnahme vom Eisbaden im Naturschwimmteich vom Hotel STURM in der Rhön Deutschland
Eisbaden im Naturschwimmteich vom STURM ©STURM

 

Im Hotel Das Rübezahl im Allgäu wird das Thema Kälte auf besonders ganzheitliche Weise vertieft. Therapeut Jürgen Fuetterling hat ein Konzept entwickelt, das Kälte, Atmung, Zellgesundheit und Naturcoaching miteinander verbindet. Sein Ansatz ist bewusst einfach gehalten und lässt sich ohne Hilfsmittel in den Alltag integrieren. Das Ziel: dich an deine Grenzen zu führen, um deine Widerstandskraft zu steigern, Stress abzubauen, deine Energie zu erhöhen und mentale Klarheit zu fördern. Die Wirkung zeigt sich nicht nur im Moment des Eintauchens, sondern lange darüber hinaus – in deiner Stimmung, deinem Schlaf und deiner Fokussierung.

Tipp: Während der Detox-Woche im März und April 2026 wird das geführte Eisbaden Teil eines umfassenden Gesundheitsprogramms.

 

Ganz ohne Programm genießt du die Kälte im STURM. Ein explizites Eisbaden-Angebot gibt es hier zwar nicht und das braucht es das auch nicht. Der hauseigene Naturteich steht dir das ganze Jahr über offen, und genau in dieser Freiheit liegt der Reiz: Du bestimmst selbst, wann der richtige Moment für das kalte Wasser gekommen ist.

Es ist ein bewusstes, selbstbestimmtes Ritual. Kein Kurs, kein Druck, keine Vorgaben. Nur du, der Teich und ein klarer Augenblick, der dich wach macht und deinen Körper auf einfache Weise stärkt.

 

Eisbaden ohne Eis? Das geht.

My Arbor Luftaufnahme Außenpool und Kältebecken
Das L-Förmige Kältebecken sorgt ganzjährig für Abkühlung ©My Arbor

 

Wer es lieber sanft mag, findet im My Arbor eine wunderbare Alternative: das hauseigene Kältebecken. Auch wenn hier kein klassisches Eisbaden angeboten wird, folgt das Prinzip dem gleichen physiologischen Muster. Nach der Sauna ist dein Körper erhitzt, die Gefäße sind weit geöffnet. Das kurze Eintauchen in das 8–15 °C kühle Wasser sorgt dafür, dass sich die Gefäße zusammenziehen und der Kreislauf stabilisiert. Gleichzeitig wird das Immunsystem aktiviert und du erlebst denselben klaren, erfrischenden Moment wie beim Eisbaden. Das Kältebecken im My Arbor ist somit eine sanfte, sichere und wirkungsvolle Möglichkeit, die Kraft der Kälte zu spüren. Jederzeit und für jeden zugänglich.

 

Das Naturhotel Outside im Osttiroler Nationalpark Hohe Tauern bietet Eisbaden – bzw Kältebaden im neuen Naturpool an. Dieser wurde mit einem Luftgebläse ausgestattet, das das Wasser kontinuierlich in Bewegung hält und so verhindert, dass die Oberfläche zufriert.

Das bedeutet: Selbst wenn der Winter das Land fest im Griff hat, bleibt der Pool offen. Du kannst jederzeit eintauchen und dich von der klaren, winterlichen Frische durchströmen lassen – ein intensives Naturerlebnis, das zu jeder Jahreszeit zugänglich bleibt.

Der Schwimmteich vom Naturhotel Outside im Winter
Der Naturschwimmteich friert durch seine Bewegung auch im Winter nicht ein. Das heißt aber nicht, dass das Wasser nicht „eisig kalt“ ist. ©Naturhotel Outside

 

Du siehst: Kälte ist kein Trend, sondern eine uralte Ressource, die Körper und Geist auf einfache und wirkungsvolle Weise stärkt.

Berichtet uns gerne von euren Erfahrungen, wir sind gespannt.

 

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Nachhaltiger Wanderurlaub in Schottland, England und Irland https://green-travel-blog.com/de/nachhaltiger-wanderurlaub-in-schottland-england-und-irland/ https://green-travel-blog.com/de/nachhaltiger-wanderurlaub-in-schottland-england-und-irland/#respond Tue, 09 Dec 2025 07:16:29 +0000 https://green-travel-blog.com/?p=71775 Wenn du raus in die Natur möchtest, ist der Wanderurlaub die perfekte Planung für deine nächste Reise. Beim Wandern denken viele Menschen erst einmal an die Berge, an Österreich oder auch an Klassiker in Deutschland. Wir schicken dich weiter raus, mit Empfehlungen für Schottland, England…

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Wenn du raus in die Natur möchtest, ist der Wanderurlaub die perfekte Planung für deine nächste Reise. Beim Wandern denken viele Menschen erst einmal an die Berge, an Österreich oder auch an Klassiker in Deutschland. Wir schicken dich weiter raus, mit Empfehlungen für Schottland, England oder auch Irland. Erfahre, was du hier erleben kannst und was das Wandern in den jeweiligen Regionen so spannend macht.

 

Der richtige Reiseveranstalter plus Vorbereitung für deinen Wandertrip

Einfach losgehen ist keine gute Idee, denn gerade im Ausland kennst du die Gepflogenheiten beim Wandern vielleicht nicht. Es gibt spezialisierte Reiseveranstalter wie Orbis Ways, die ein maßgeschneidertes Paket für dich wählen und dich durch die Reise führen. Hier bucht man dir deine Unterkünfte, transportiert dein Gepäck zum Zielort und unterstützt dich mit Local Guides vor Ort. Du kannst dir zwar jede Route mit Komoot auch selbst heraussuchen, einfacher funktioniert es aber, wenn du dich nur aufs Wandern fokussierst.

 

Erlebnisse in Schottland: Was das Wandern hier so besonders macht

Schottisches Hochlandrind (Highland Cattle).
Schottisches Hochlandrind BILD: Eric Welch | Unsplash

 

Schottland fühlt sich an, als wäre es für Wanderer erschaffen worden. Schon der erste Schritt über einen moosigen Pfad zeigt dir, wie viel Ruhe in dieser Landschaft steckt. Die Highlands wirken wild und gleichzeitig unheimlich weich, als würde dich die Natur selbst ein Stück tragen.

An klaren Tagen siehst du Bergkuppen, die wie gemalt wirken, und Täler, die sich endlos vor dir ausbreiten.

Beim Wandern in Schottland lernst du schnell, dass das Wetter hier sein eigenes Ding macht. Regen, Sonne und Wind wechseln sich gern innerhalb weniger Minuten ab. Mit der richtigen Vorbereitung ist das kein Problem, sondern eher Teil des Abenteuers.

Nachhaltigkeit spielt in Schottland eine große Rolle. Die meisten Wege sind naturbelassen, viele Routen führen durch Naturschutzgebiete. Bleib bitte auf den markierten Pfaden, verschließe Tore hinter dir und nimm deinen Müll wieder mit.

 

Wandern in England: Unterschätzte Region für Entdeckungsfreunde

Wanderer in England auf grünem Hügel
BILD: Dalila Moreira | Unsplash

 

England wird als Wanderziel oft übersehen, dabei ist das Land ideal, wenn du leichte bis mittlere Routen suchst und gleichzeitig Lust auf Küstenluft oder historische Schauplätze hast. Viele Wege führen entlang schroffer Klippen, über sanfte Hügel und durch alte Dörfer mit Steinhäusern, die aussehen, als wären sie aus einem Film gefallen.

Die englischen Nationalparks sind perfekt für lange Tagesetappen. Der Lake District bietet spiegelglatte Seen, schmale Pfade und eine Atmosphäre, die sofort entschleunigt. Der SouthWestCoastPath zeigt dir die wilde Seite Englands, wo Wellen an Felsen klatschen und du ständig das Meer hörst.

In puncto Nachhaltigkeit ist England sehr bewusst unterwegs. Viele Wege werden von lokalen Communities gepflegt, also bleibe bitte achtsam. Nimm Rücksicht auf Tiere, gerade in Lammzeiten, und halte Abstand zu Weidetieren.

 

Wandern in Irland: Entdecke Natur pur bei deinem Trip durchs Grüne

Die irische Küste mit Sonnenaufgang - nachhaltig wandern in Irland
BILD: Adam Markon | Unsplash

 

Irland ist ein Geschenk für alle, die echtes Naturgefühl suchen. Die Insel wirkt an vielen Stellen ungezähmt, grün, weich und gleichzeitig voller Energie. Beim Wandern spürst du schnell, wie lebendig die Landschaft ist. Grüne Hänge wechseln sich mit rauen Küstenabschnitten ab. Kleine Wege führen dich vorbei an Schafweiden, alten Ruinen und Ausblicken, die man kaum in Worte fassen kann.
Der Atlantik ist fast immer irgendwo in der Nähe. An manchen Tagen riechst du das Salz in der Luft, schon bevor du das Meer siehst. Irland legt großen Wert auf Naturschutz. Bleib unbedingt auf den markierten Wegen und störe keine Wildtiere. Viele Routen führen über privates Farmland, also ist Rücksicht hier besonders wichtig.

 

Dies ist ein Gastbeitrag von Orbis Ways

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