Wann hast du das letzte Mal etwas Neues ausprobiert? Etwas, das dich herausgefordert hat? Leider spielt sich unser Alltag oft in gewohnten Routinen ab – wir machen, was bequem ist. Dabei ist zu viel Bequemlichkeit gar nicht gut für uns. BILD: Pixabay
Das Verlassen der eigenen Komfortzone hat viele positive Effekte (mal abgesehen davon, dass es das Leben auch einfach interessanter und aufregender macht). In unserem Blogartikel Essen. Schlafen. Kriese. haben wir die Theorie zur Komfortkriese genauer betrachtet. Zusammengefasst geht es darum, dass uns unser modernes Leben auf Dauer unzufriedener, gestresster und weniger widerstandsfähig macht. Genau dies kann man dadurch, dass man sich in neue Bereiche vorwagt, verhindern.
Doch wo anfangen? Um dir ein wenig Inspiration zu geben, habe ich hier vier nachhaltig inspirierte Ideen herausgesucht, mit denen du nicht nur deine Komfortzone verlassen, sondern auch die Welt ein bisschen besser machen kannst.
Vier nachhaltig inspirierte Ideen, um die Komfortzone zu verlassen
1) Ehrenamt
Ein Ehrenamt kann viele Gesichter haben: von der Lebensmittelrettung und -verteilung über die Mithilfe im Tierheim bis hin zur Nachhilfe und vielem mehr. Es bringt dich mit Personen und Erfahrungen zusammen, die du sonst vielleicht nie kennengelernt hättest, während du gleichzeitig die lokale Gemeinschaft stärkst und vor allem anderen etwas Gutes tust.
2) Politisch aktiv werden – z. B. für den Umweltschutz
Für viele klingt politisches Engagement zunächst etwas einschüchternd. Dabei muss es nicht heißen, direkt auf Demonstrationen zu sprechen oder Parteimitglied zu werden. Es gibt viele niedrigschwellige Möglichkeiten, aktiv zu werden: lokale Klimagruppen, Petitionen, Bürgerinitiativen oder Umweltorganisationen. In diesem Utopia-Artikel findest du sicher ein wenig Inspiration! Auch hier wirst du neue Leute und Ideen treffen, vor ganz neue Herausforderungen gestellt werden und die Möglichkeit bekommen, etwas zu bewirken.
3) Plogging
Wem die beiden zuvor vorgestellten Ideen zu viel Commitment sind, dem möchte ich hier meinen Lieblings-Skurril-Sport vorstellen. Plogging. Eine Mischung aus Müllsammeln und Joggen. Es klingt komisch, macht aber sehr viel Spaß und bietet vor allem in der Gruppe die Möglichkeit, der Welt und deinem Körper etwas Gutes zu tun. Mehr Informationen findest du in diesem Artikel.
4) Upcycling-Workshops, eigener Gemüsegarten, Nähen lernen und mehr
Wirklich alles, was du dir vorstellen kannst. Es gibt wenige Dinge, die dich so aus deiner Komfortzone bringen, wie etwas völlig Neues zu lernen, vielleicht sogar in einem Kurs, sodass du direkt auch noch mit neuen Leuten ins Gespräch kommen kannst. Bonuspunkte gibt es, wenn du es mit nachhaltigen Fähigkeiten wie zum Beispiel Upcycling, Nähen oder einem eigenen Gemüsegarten verbindest.
PS: Weißt du, wo es übrigens besonders leicht ist, seine Komfortzone zu verlassen? Im Urlaub. Hier auf unserem Blog findest du gleich eine Menge von Inspirationen – wie wäre es z. B. mit Wassersport?
Hast du vielleicht noch andere Ideen? Dann gerne in die Kommentare damit!


